ProB

Derrick Freeman verlässt Düsseldorf

Lomax am 02.06.2007 um 15:57

Nach den feststehenden Abgängen von Björn Gieseck, Vladimir Bogojevic, Ezenwa Ukeagu, Damon Jackson und Rico Grier ist der Umbruch im Team der Magics nun komplett. Auch Altstar Derrick Freeman wird den Zweitligisten verlassen müssen.

Der 38-jährige Amerikaner erlebte eine Saison mit Höhen und Tiefen. Als Back-Up zum Saisonstart eingeplant trumpfte er derart stark auf, dass ihm Headcoach Robert Shepherd einen Startplatz im Magics Team zuwies. Nach einigen guten Spielen folgte ein längeres Tief, ehe er zum Ende der Saison wieder zur alten Form zurückfand.

In 30 Spielen bekam er mit durchschnittlich 24:33 Minuten mehr Spielzeit, als von den Verantwortlichen erwartet. Pro Spiel stehen in Freemans Stats 6,5 Punkte, 5,0 Rebounds und eine gute Dreier Quote von 38,4%.

Ausschlaggebend für die Trennung waren in erster Linie unterschiedliche Rollenauffassungen der Magics und Derrick Freeman.

Trainer Robert Shepherd: „Derrick konnte sich mit dem Gedanken nicht anfreunden, eher mit deutlich weniger Spielzeit im neuen Team eingeplant zu werden. Ich kann ihn aber mit seinen 38 Lenzen in der neuen Pro A nicht als Starter über 30 Spiele einplanen. Das ist schade, denn auf Derrick war auf dem Court meist Verlass.“

Darüber hinaus konnten die Magics Freeman auch nicht wie gewünscht in die Jugendarbeit des ART Düsseldorf einbinden, was im Zusammenspiel mit den sportlichen Planungen letztendlich zur Trennung führte.

Mit Sasa Zivanovic und Nicolas Welling sind sich die Magics Verantwortlichen derweil weitestgehend über eine weitere Zusammenarbeit einig geworden. Eine Vertragsunterzeichnung ist nach der Rückkehr von Geschäftsführer Kolja Bathow (Urlaub) anvisiert.

Demnach sind noch einige Planstellen bei den Magics offen. In der Zusammenstellung des neuen Kaders ist die neue Ausländerregelung zwingend zu berücksichtigen. Diese erlaubt den Einsatz von maximal sechs Amerikanern, wovon nahezu alle ambitionierten Teams Gebrauch machen werden.

Grund hierfür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein ähnlich starker deutscher Spieler kostet nahezu das Doppelte wie das amerikanische Pendant. Dennoch sind die Magier bemüht 1-2 Deutsche für die Startformation zu verpflichten.

Ohne das konkrete Namen genannt werden wollen, sind die Magics für die Positionen Point Guard, Shooting Guard und Center an amerikanischen College Spielern aus der NCAA DIV I dran, die allesamt All Conference Spieler waren. Ein deutscher Starter ist ebenfalls sehr interessant, hat aber noch hohe Gehaltsvorstellungen.

Es bleibt also noch einige Zeit spannend, welche Spieler das neue Team der Magics 20077/2008 bilden werden.

Kurz notiert: Für Laurie Bridges waren die Magics die letzte Station im Profibasketball. Nach einem weiteren Jahr Pause hat Laurie seine Schuhe an den Nagel gehängt und konzentriert sich fortan auf sein Studium. Ex Magier Lamar Morinia wird auch in der kommenden Saison für Osnabrück auf Korbjagd gehen und Dominik Klein bekommt keinen neuen Vertrag mehr beim Pro A Konkurrenten Chemnitz.

Presseinfo: Düsseldorf Magics GmbH (Patrick Seidel)

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