Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Hoops Family
Pucki am 19.05.2007 um 11:49
Für den Aufsteiger aus Ulm liefert Konrad Wysocki seit einem Jahr wertvolle Energie von der Bank. Der Umgang mit der orangefarbenen Lederkugel scheint ihm dabei in den Genen zu liegen. Schon Vater Chrystof zockte in der ersten Liga für Gießen, Bruder Kevin steht in Rhöndorf unter Vertrag. „In unserer Familie dreht sich ziemlich viel um Basketball“, kommentiert Konrad die Molten-Affinität der Wysockis. In Ulm liefert der Forward in dieser Saison knapp acht Punkte und vier Rebounds im Schnitt, trifft fast die Hälfte seiner Würfe aus dem Feld. Den sellbytel Baskets aus Nürnberg schenkte er in nur 18 Minuten mal eben ein Double-Double.
Hochklassiger Basketball ist für Wysocki dabei nicht das einzige Karrierestandbein. Immerhin hat der 25-Jährige sein Architektur-Studium an der Princeton University erfolgreich abgeschlossen und damit eine Art Lizenz zum Gelddrucken in der Tasche. An die dreieinhalb Jahre im Basketball-Team der Elite-Uni denkt Wysocki dagegen mit gemischten Gefühlen zurück. Zwar seien sowohl Mannschaftsgeist als auch die Fans großartig gewesen, mit den Trainingsmethoden habe er aber Schwierigkeiten gehabt. Nach seinem Rücktritt aus dem Team kritisierte er in einem offenen Brief die respektlose und unfaire Behandlung durch die Coaches. „In Sachen Basketball bin ich in den USA sicher nicht weitergekommen“, resümiert Wysocki.
Dabei war er nach seinem ersten Princeton-Jahr noch als „Rookie of the Year“ in der Ivy-League ausgezeichnet worden.
Zurück in Deutschland standen zunächst Stationen in Ehingen, Düsseldorf und Göttingen auf dem Programm, bis der Flügelspieler im vergangenen Jahr schließlich bei den Ulmern anheuerte. Nach dem prompten Aufstieg in die erste Bundesliga mischt das Team in diesem Jahr im Kampf um die Playoff-Plätze munter mit. Wysocki hat inzwischen seine Rolle im System der Spatzen gefunden. Der 2,02-Meter-Mann kommt meist als Energizer von der Bank und verstärkt das schnelle, athletische Spiel der Ulmer in knapp 18 Minuten pro Partie.
Als Co-Trainer kümmert sich Wysocki um die U10-Nachwuchsmannschaft der Ulmer. Bei Turnieren steht dabei neben Coaching nicht selten auch das Schreiben von Autogrammen auf dem Programm.

FIVE - Basketball for Live
www.fivemag.de
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Hochklassiger Basketball ist für Wysocki dabei nicht das einzige Karrierestandbein. Immerhin hat der 25-Jährige sein Architektur-Studium an der Princeton University erfolgreich abgeschlossen und damit eine Art Lizenz zum Gelddrucken in der Tasche. An die dreieinhalb Jahre im Basketball-Team der Elite-Uni denkt Wysocki dagegen mit gemischten Gefühlen zurück. Zwar seien sowohl Mannschaftsgeist als auch die Fans großartig gewesen, mit den Trainingsmethoden habe er aber Schwierigkeiten gehabt. Nach seinem Rücktritt aus dem Team kritisierte er in einem offenen Brief die respektlose und unfaire Behandlung durch die Coaches. „In Sachen Basketball bin ich in den USA sicher nicht weitergekommen“, resümiert Wysocki.
Dabei war er nach seinem ersten Princeton-Jahr noch als „Rookie of the Year“ in der Ivy-League ausgezeichnet worden.
Zurück in Deutschland standen zunächst Stationen in Ehingen, Düsseldorf und Göttingen auf dem Programm, bis der Flügelspieler im vergangenen Jahr schließlich bei den Ulmern anheuerte. Nach dem prompten Aufstieg in die erste Bundesliga mischt das Team in diesem Jahr im Kampf um die Playoff-Plätze munter mit. Wysocki hat inzwischen seine Rolle im System der Spatzen gefunden. Der 2,02-Meter-Mann kommt meist als Energizer von der Bank und verstärkt das schnelle, athletische Spiel der Ulmer in knapp 18 Minuten pro Partie.
Als Co-Trainer kümmert sich Wysocki um die U10-Nachwuchsmannschaft der Ulmer. Bei Turnieren steht dabei neben Coaching nicht selten auch das Schreiben von Autogrammen auf dem Programm.

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