Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Umbesetzt
Pucki am 23.04.2007 um 08:00
Stell dir vor, du bist ein junges deutsches Basketballtalent und musst dich zwischen Spielzeit und Erfolg entscheiden. Sportlich hat sich der Wechsel von Nürnberg nach Oldenburg für Heiko Schaffartzik gelohnt. In Franken gelang ihm die Rückkehr in die BBL, nachdem er in Gießen wegen eines Drogenvergehens entlassen worden war. Jetzt ist er bei einem Team gelandet, das nicht nur alle Schaltjahre mal ein Spiel gewinnt, sondern im Kampf um die Playoffs steckt. Im Norden kann Schaffartzik den Frust über die Niederlagen hinter sich lassen und professioneller arbeiten.
Doch leider ist auch an der neuen Wirkungsstätte des 1,83 Meter großen Aufbauspielers nicht alles eitel Sonnenschein. Dem einstigen Talent aus der Lichterfelder Jugendschmiede werden pro Spiel nur 15 Minuten bewilligt. „Ich habe am Anfang der Saison mehr gespielt, aber halt nicht so gut, wie der Coach das erwartet hat“, gibt Schaffartzik zu. Das ganze Team hat Schwierigkeiten, sich zu finden, die ersten fünf Saisonspiele gehen prompt in die Hose. Das Management reagiert und holt mit Doron Perkins einen weiteren Point Guard. Gegen die starke Konkurrenz – Perkins, Terry Black und Carl Krauser – kann sich Schaffartzik nicht durchsetzen und spielt daher meist auf der Zwei. Eine Position, die ihm nicht besonders schmeckt: „Ich kann zwar gut Dreier werfen, aber das macht mich nicht zum Shooting Guard. Ich arbeite hart, damit ich bald wieder auf der Eins spielen darf“, sagt Schaffartzik.
Die Arbeit wird ihm durch die Aussicht auf ein sportliches Leckerli im Sommer versüßt. Dann möchte er mit der A2-Nationalmannschaft bei der Studentenweltmeisterschaft in Bangkok Erfolge einfahren. „Darauf freue ich mich“, sagt Schaffartzik. Der exotische Austragungsort, die Arbeit mit den Teamkollegen und Coach Frank Menz sowie die Aussicht auf starke Gegner wie die US-College-Stars sorgen für gute Stimmung. Und vielleicht darf Heiko Schaffartzik dort auch auf seiner Lieblingsposition zeigen, was er kann.
Sein Vertrag mit Alba Berlin verhinderte 2002, dass Schaffartzik an ein US-College wechselte. Sonst hätte er in Pittsburgh mit seinem heutigen Teamkollegen Carl Krauser zusammengespielt.

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Doch leider ist auch an der neuen Wirkungsstätte des 1,83 Meter großen Aufbauspielers nicht alles eitel Sonnenschein. Dem einstigen Talent aus der Lichterfelder Jugendschmiede werden pro Spiel nur 15 Minuten bewilligt. „Ich habe am Anfang der Saison mehr gespielt, aber halt nicht so gut, wie der Coach das erwartet hat“, gibt Schaffartzik zu. Das ganze Team hat Schwierigkeiten, sich zu finden, die ersten fünf Saisonspiele gehen prompt in die Hose. Das Management reagiert und holt mit Doron Perkins einen weiteren Point Guard. Gegen die starke Konkurrenz – Perkins, Terry Black und Carl Krauser – kann sich Schaffartzik nicht durchsetzen und spielt daher meist auf der Zwei. Eine Position, die ihm nicht besonders schmeckt: „Ich kann zwar gut Dreier werfen, aber das macht mich nicht zum Shooting Guard. Ich arbeite hart, damit ich bald wieder auf der Eins spielen darf“, sagt Schaffartzik.
Die Arbeit wird ihm durch die Aussicht auf ein sportliches Leckerli im Sommer versüßt. Dann möchte er mit der A2-Nationalmannschaft bei der Studentenweltmeisterschaft in Bangkok Erfolge einfahren. „Darauf freue ich mich“, sagt Schaffartzik. Der exotische Austragungsort, die Arbeit mit den Teamkollegen und Coach Frank Menz sowie die Aussicht auf starke Gegner wie die US-College-Stars sorgen für gute Stimmung. Und vielleicht darf Heiko Schaffartzik dort auch auf seiner Lieblingsposition zeigen, was er kann.
Sein Vertrag mit Alba Berlin verhinderte 2002, dass Schaffartzik an ein US-College wechselte. Sonst hätte er in Pittsburgh mit seinem heutigen Teamkollegen Carl Krauser zusammengespielt.

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