BBL

Jerry Green wird MVP - Silvano Poropat Trainer des Jahres

Lomax am 18.04.2007 um 12:31

Jerry Green ist nach Meinung der 18 Headcoaches und ausgewählter Medienvertreter der „wertvollste Spieler“ in der Basketball Bundesliga (BBL). Das Expertengremium kürte den Point Guard von EnBW Ludwigsburg mit überwältigendem Vorsprung zum „Most Valubale Player“ (MVP) der Saison 2006/2007 und damit zum Nachfolger von Jovo Stanojevic (ehemals ALBA Berlin). Mit 111 Punkten liegt der US-Amerikaner, der seine dritte Spielzeit bei den Barockstädtern absolviert und sich von Jahr zu Jahr kontinuierlich gesteigert hat, 81 Punkte vor dem Zweitplatzierten, Power Forward Jeff Gibbs von ratiopharm Ulm (30 Punkte). Rang drei belegt US-Forward Casey Jacobsen von den Brose Baskets Bamberg. Der „Best Offensive Player“ der Saison 2006/2007 erhielt 23 Punkte.

Lieferten sich in der vergangenen Spielzeit Jovo Stanojevic und Andrew Wisniewski (ehemals Telekom Baskets Bonn) lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, so fiel diesmal die Entscheidung zugunsten von Green eindeutig aus. Der gläubige Christ ist nicht nur der Kreativkopf im Ludwigsburger Team, sondern auch der Go-to-Guy in der Crunch-Time. Seine aktuellen Statistiken belegen zudem die Allround-Qualitäten: Mit durchschnittlich 15,9 Punkten nimmt er Rang drei in der Korbjägerliste ein. Seine 5,2 Assists und 1,7 Ballgewinne pro Spiel bedeuten Platz zwei beziehungsweise Platz sechs in den jeweiligen Kategorien. Zudem glänzt der Spielmacher mit einer Freiwurf-Trefferquote von 83,9 Prozent.

Neben Green und Je’Kel Foster („Newcomer of the Year“) darf sich ein weiterer Ludwigsburger über eine Auszeichnung freuen: Silvano Poropat, 36, wurde von seinen Kollegen und den Medienvertretern zum „Coach of the Year“ gewählt – und das mit großem Vorsprung vor Michael Koch (Telekom Baskets Bonn, 40 Punkte) und Mike Taylor (ratiopharm Ulm, 39 Punkte). 103 Punkte erhielt Poropat, der in der BBL zunächst als Assistenz-Trainer von Bruno Socé fungierte, bevor er dessen Amt während der Saison 2003/2004 übernahm. Dank des 81:63-Erfolges über GHP Bamberg gelang dem Klub seinerzeit am letzten Spieltag der Klassenerhalt. In der darauf folgenden Saison führte Poropat die Ludwigsburger als Achter in die Play-offs; in der zurückliegenden Spielzeit landeten die Schwaben auf Rang sechs. Aktuell belegt das Poropat-Team hinter ALBA Berlin Rang zwei.

Geehrt werden Green und Poropat genau wie Foster im Rahmen des TOP-FOUR-Turniers um den BBL-Pokal am 28./29. April 2007 in der Hamburger Color Line Arena. Die Ehrung für den „Most Valuable Player“ nimmt der Ehrenpräsident der Arbeitsgemeinschaft der Basketball Bundesliga, Wolfgang Kram (Trier), vor. Den Preis für die Auszeichnung zum „Coach of the Year“ überreicht Poropats Vorgänger, Sarunas Sakalauskas (Eisbären Bremerhaven).

Die Preisträger der Saison 2006/2007 im Überblick

Most Valuable Player: Jerry Green (EnBW Ludwigsburg)
Coach of the Year: Silvano Poropat (EnBW Ludwigsburg)
Newcomer of the Year: Je’Kel Foster (EnBW Ludwigsburg)
Rookie of the Year: Nicolai Simon (ALBA Berlin)
Best Offensive Player: Casey Jacobsen (Brose Baskets Bamberg)
Best Defensive Player: Immanuel McElroy (RheinEnergie Köln)

Neben den Wahlen in den sechs Kategorien hatte die BBL die Experten aufgefordert, ein
All-BBL-First-Team zusammen zu stellen. Das Ergebnis lautet wie folgt:

First Team

Point Guard: Jerry Green (EnBW Ludwigsburg)
Shooting Guard: Julius Jenkins (ALBA Berlin)
Small Forward: Casey Jacobsen (Brose Baskets Bamberg)
Power Forward: Jeff Gibbs (ratiopharm Ulm)
Center: Sharrod Ford (ALBA Berlin)

Nach Auswertung der Rückläufe ergibt sich zudem folgendes All-Second-Team:

Second Team

Point Guard: Demond Mallet (RheinEnergie Köln)
Shooting Guard: Immanuel McElroy (RheinEnergie Köln)
Small Forward: Adam Hess (Artland Dragons)
Power Forward: Chris Owens (ALBA Berlin)
Center: Darren Fenn (Brose Baskets Bamberg)

An wen der siebte BBL-Award vergeben wird, entscheidet sich voraussichtlich erst am 12. Mai dieses Jahres, wenn der 34. und letzte Spieltag ausgetragen wird. Derzeit die besten Chancen auf den Titel „Topscorer der Hauptrunde“ (Punkte pro Partie, mindestens 50 % der Spiele absolviert) besitzt Derrick Allen. Der US-amerikanische Power Forward in Diensten von Bayer Giants Leverkusen führt das Kandidatenfeld mit durchschnittlich 17,0 Punkten an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Casey Jacobsen (Brose Baskets Bamberg, 16,4) und Desmond Penigar (EWE Baskets Oldenburg, 16,0).

Geehrt werden darüber hinaus zu einem späteren Zeitpunkt noch der „Most Valuable Player“ (MVP) der Finalserie – dieser wird erneut durch die anwesenden Journalisten ermittelt – und der „sympathischste Spieler“ („Most Likeable Player“) der Saison 2006/2007. Im vergangenen Jahr ging diese Auszeichnung an Matej Mamic. Der inzwischen zum Trainerstab von ALBA Berlin gehörende Kroate hatte nach seinem schweren Unfall bei der im Internet unter www.basketball-bundesliga.de durchgeführten Wahl mit Abstand die meisten Stimmen erhalten.

Die BBL im TV
Sonntag, 22. April 2007
WDR, 21.45 – 22.00 Uhr (Sport im Westen): Ausschnitte der Partien Leverkusen - Ludwigsburg
und Quakenbrück - Köln

Pressemitteilung: BBL (Dirk Kaiser)

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