BG Karlsruhe

Kein Happy- End, aber Lebenszeichen

sid am 05.04.2007 um 09:00

Nach dem Spiel wurde in der Pressekonferenz über das Spielgeschehen selbst nicht mehr allzu viel gesprochen: Beide Trainer beglückwünschten sich gegenseitig. Höllerl dem Gästecoach zum verdienten Sieg. Didin dem Headcoach der Gastgeber zu dem engagierten Auftritt seiner Mannschaft und zum Karlsruher Publikum, dem Didin trotz der sportlichen Talfahrt eine sagenhafte Begeisterung und Treue attestierte. Neben den ausgetauschten Freundlichkeiten stellte Höllerl fest, dass ihm nur eine Sache leid täte, und das seien seine Spieler, die alles gegeben haben, toll kämpfen und doch nicht gewinnen. Sein Resumé :“Ich kann nur sagen: Hut ab! Auch wenn die Schlagzeile morgen wieder lauten wird: 23. Niederlage in Folge.“

Die Gäste waren besser in die Partie gestartet, hatten nach drei Minuten dank Punkten durch Benton und Bauer ein 0:6 herausgespielt, und ließen sich auch durch das erste Lebenszeichen der Karlsruher in Form eines Dreiers durch Stefan Fahrad nicht wirklich aus der Ruhe bringen: Bauer antwortete ebenfalls mit einem erfolgreichen Distanzschuss. Erst als im Anfangsviertel noch zweieinhalb Minuten zu spielen waren, kam im Karlsruher Lager Hoffnung auf, als Domonic Jones einen sehenswerten Sololauf zum 13:14 abschloss. Aus dem Ballbesitz, der aus einem Offensivfoul von Benton an Bond rührte, konnte die BG aber nichts machen und lief zum Ende des Viertels noch in einen 0:6- Lauf zum 13:20 Viertelendstand.

In das zweite Viertel startete die BG mit einem Dreier durch Mason zum 16:20. In der Folgezeit nahmen beide Mannschaften viele Versuche von Außen, ohne zu treffen oder einen Offensivrebound ergattern zu können. Es war dann Benton, der die nächsten Punkte rund anderthalb Minuten später zum 16:22 markierte. Das Spiel nahm danach Fahrt auf und das eindeutig zugunsten der Gäste, die sich bis auf 13 Punkte zum 25:38 absetzen konnten. Höllerl nahm eine Auszeit, nach der sein Team wieder besser funktionierte: Ein Dreier von Mason und ein schöner Offensivrebound mit anschließend intelligentem Pass auf Jones zum 30:38 durch Stefan Fahrad brachten die BG wieder in Sichtweite an den Gegner heran. Eine bessere Ausgangsposition wurde durch erfolglose Wurfauswahl vergeben, und wie im vorhergehenden Viertel ließ die BG noch mal einen kleinen 0:4-Lauf vor der Halbzeit zum 33:44 Halbzeitstand zu.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die großen Momente des Peter Cipriano: Er hatte sich am Mittag noch einen Zahn ziehen lassen, sein Einsatz stand zwischenzeitlich auf der Kippe, doch er zeigte Kämpferherz ( in diesem Fall verbietet es sich von „auf- die- Zähne- beißen“ zu schreiben) und machte die ersten vier Punkte zum 37:44. Nach dreieinhalb gespielten Minuten legte Fahrad mit einem Dreier zum 42:46 nach. In der Folgezeit berappelten sich die Gäste wieder, konnten durch Rich noch einmal einen zehn- Punkte- Abstand zum 46:56 herstellen. Erstaunlicherweise nahm die Heimmannschaft diesen Rückschlag gelassen hin, und begann mit teilweise sehr ansehnlichen Spielzügen wie dem zwischen Jones und Cipriano zu dessen drei- Punkte- Spiel zum 51:56 zwei Minuten vor Ende des Viertels eine Aufholjagd. Diese endete mit einem zwei Punkte Rückstand: 57:59 vor dem letzten Viertel.

Und in diesem wurden die anwesenden 1.800 Zuschauer noch einmal richtig laut. Denn ein Dreier brachte der BG die erste Führung zum 60:59. Und vollkommen ausgeglichen verliefen die nächsten Minuten: Den Dreier von Rich zum 64:67 konterte Jones umgehend zum 67:67. Und die beiden Dreier durch Kabba und Fahrad zum zwischenzeitlichen 75:73, beantwortete Benton mit einem gestopften Ball zum 75:75- Ausgleich.

Da keine der Mannschaften in den letzten Aktionen mehr zu einem Korberfolg fand, ging es in Overtime. Und in der Nachspielzeit zeigten sich die Frankfurter von der Freiwurflinie mit 11/12 deutlich erfolgreicher, als die Gastgeber, bei denen Mason, Kabba und Fahrad das Spielende aufgrund des fünften Fouls von der Bank aus erleben mussten. Die BG hatte dem Frankfurter Spiel nichts mehr entgegenzusetzen und verlor letzten Endes mit 84:93.

Punkte der BG: D. Jones 23/3, Mason 14/2, Fahrad 13/3, Cipriano 11, Bond 10, Kabba 8/1, McCray 5/1

Punkte der Deutsche Bank Skyliners: McKinney 22/4, Bauer 20/4, Rich 19/1, Reese 13/1, Benton 13, King 4, Diarra 2

Pressemitteilung: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)

0 Kommentare

 

13 Mitglieder
421 Gäste online

Anmeldung

Benutzeranmeldung

Registrieren

Passwort vergessen?

Schönen-Dunk bei FacebookSchönen-Dunk bei TwitterSchönen-Dunk-Newsfeed BIG - Basketball in Germany

Offiziell

BBL

# T P Diff

ProA

# T P W/L

ProB

Nord

# T P W/L

Süd

# T P W/L

Alternativ

BBL

# T P W/L

ProA

# T P Diff

ProB

Nord

# T P Diff

Süd

# T P Diff
 

Werbung

Werbung