Dimplex Falke Nürnberg
Derby spannend bis zum Schluss
sid am 05.04.2007 um 08:57
Die SELLBYTEL Baskets Nürnberg mussten sich am Mittwochabend in der vierten Auflage des BBL-Frankenderbys gegen Bamberg mit 78:74 (37:37) geschlagen geben. Vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Bamberger JAKO Arena lieferten die Mittelfranken dem favorisierten Gastgeber Brose Baskets allerdings einen heißen Tanz bis in die Schlusssekunden und bekamen für ihre disziplinierte und kämpferisch hervorragende Leistung selbst vom Gegner großes Lob gezollt.
"Ich möchte Nürnberg zu dieser sensationellen Leistung gratulieren", eröffnete der siegreiche Bamberger Trainer Dirk Bauermann sein Statement nach der Partie, wobei ihm die Erleichterung über den hart erarbeiteten neunten Sieg in Serie deutlich anzusehen war. Von Beginn an waren die ohne Kapitän Tim Nees spielenden SELLBYTEL Baskets gegen den oberfränkischen Nachbarn, der aufgrund einer Nierenprellung Spielmacher Steffen Hamann ersetzen musste, furchtlos aufgetreten, benötigten aber einige Zeit, um sich in der Defensive zu ordnen. Nach sieben Minuten lag man trotz einer frühen Auszeit mit 12:20 im Hintertreffen, spielte sich aber mehr und mehr frei, so dass kurz vor der Viertelsirene nach fünf Punkten in Serie von Justin Griffin die Partie bei wieder unentschieden stand. Von der Freiwurflinie besorgte Garrett den Viertelendstand von 21:20 für Bamberg. Als Casey Jacobsen, Bambergs bester in der ersten Hälfte, zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auf der Bank Platz nahm, ergriffen die Falken die Gelegenheit beim Schopf und gingen kurzzeitig mit 23:21 in Führung. Sofort beorderte die Bamberger Bank den ehemaligen NBA-Profi wieder aufs Parkett und die Hausherren übernahmen zunächst wieder die Kontrolle und konnten sich leicht auf 34:28 absetzen, ehe Corey Rouse einige Duftmarken setzen konnte. Zunächst blockte er in spektakulärer Manier Casey Jacobsen, anschließend läutete er per Dunking zum 34:31 läutete einen 7:0-Lauf für die SELLBYTEL Baskets ein, in die Kabine gingen die Teams beim Stand von 37:37.
Das dritte Viertel stand dann ganz deutlich im Zeichen eines Mannes, der von den Nürnberger einfach nicht in den Griff zu kriegen war: Bambergs Small Forward Vincent Yarbrough erzielte zwischen der 21. und 27. Minute 17 Punkte ohne einen einzigen Fehlwurf, wie an der Schnur gezogen rauschten die von ihm abgefeuerten Bälle durch die Reuse. Mit selbst erzielten 18 Punkten lieferten die SELLBYTEL Baskets offensiv durchaus eine respektables Viertel ab, Stephan Harlander musste nach dem Spiel jedoch anerkennen, dass die individuellen Scorerqualitäten Yarbroughs das Team in dieser Phase einfach vor unlösbare Probleme stellten. 67:55 leuchtete es nach 30 Minuten von der Anzeigetafel, Nürnberg schien angeschlagen und musste zu Beginn des letzten Abschnitts noch einen weiteren Dreier hinnehmen – insgesamt traf Bamberg bei 16 Versuchen sensationelle elf Mal von "downtown". Wie schon am Samstag gegen ALBA Berlin bewiesen Michael Lake und Co. jedoch Nehmerqualitäten, ließen sich keinesfalls aus der Ruhe bringen und zogen in den nächsten Minuten ihre ganz persönliche Show auf. Ein 14:0-Lauf mit wunderschön herausgespielten Punkten u.a. vom wie immer vorbildlich ackernden Robert Dühring sowie ein krachender Tip-Dunk von Corey Rouse begeisterten die mitgereisten Nürnberger Anhänger hinter dem Korb, die knapp drei Minuten vor Schluss allerdings das fünfte Foul von Corey Rouse miterleben mussten, was einen deutlichen Bruch ins Nürnberger Angriffsspiel brachte. Bamberg zog auf 76:69 davon, doch Robert Dühring und Ryan DeMichael mit einem kuriosen Dreier über Brett schlugen noch einmal zurück. Bamberg gestattete allerdings keine gute Wurfchance mehr, Casey Jacobsen ging mit einem taktischen Foul bei 77:74 zunächst sicher, dass man keinen Dreier mehr versuchen konnte, anschließend stellte er selbst den Endstand von der Linie her.
"Bamberg hat verdient gewonnen, aber wir haben heute mit dem geforderten Herz und Anstand gespielt. Wir hätten vor dieser Kulisse mehr Glück gebraucht, um das Spiel zu gewinnen, die individuelle Klasse eines Vincent Yarbrough gab im dritten Viertel den Ausschlag. Die letzten beiden Spiele haben wir gespielt, wie wir es uns von Beginn an vorgestellt haben. So wollen wir in den letzten fünf Spielen auch auftreten, dann werden wir noch einige Siegchancen bekommen", meinte Stephan Harlander nach dem Spiel auch im Hinblick auf die kommende Aufgabe daheim gegen Ludwigsburg am Ostersonntag.
Bamberg: Yarbrough (22), Jacobsen (19), Fenn (14), Wesson (11), Dockery (4), Garrett (3), Begley (3), Ensminger (2), Pavic, Hauer.
Nürnberg: Gioulekas (17), DeMichael (16), Rouse (12), Lake (11), Griffin (8), Walker (6), Dühring (4), Plantzas, Meinel.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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"Ich möchte Nürnberg zu dieser sensationellen Leistung gratulieren", eröffnete der siegreiche Bamberger Trainer Dirk Bauermann sein Statement nach der Partie, wobei ihm die Erleichterung über den hart erarbeiteten neunten Sieg in Serie deutlich anzusehen war. Von Beginn an waren die ohne Kapitän Tim Nees spielenden SELLBYTEL Baskets gegen den oberfränkischen Nachbarn, der aufgrund einer Nierenprellung Spielmacher Steffen Hamann ersetzen musste, furchtlos aufgetreten, benötigten aber einige Zeit, um sich in der Defensive zu ordnen. Nach sieben Minuten lag man trotz einer frühen Auszeit mit 12:20 im Hintertreffen, spielte sich aber mehr und mehr frei, so dass kurz vor der Viertelsirene nach fünf Punkten in Serie von Justin Griffin die Partie bei wieder unentschieden stand. Von der Freiwurflinie besorgte Garrett den Viertelendstand von 21:20 für Bamberg. Als Casey Jacobsen, Bambergs bester in der ersten Hälfte, zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auf der Bank Platz nahm, ergriffen die Falken die Gelegenheit beim Schopf und gingen kurzzeitig mit 23:21 in Führung. Sofort beorderte die Bamberger Bank den ehemaligen NBA-Profi wieder aufs Parkett und die Hausherren übernahmen zunächst wieder die Kontrolle und konnten sich leicht auf 34:28 absetzen, ehe Corey Rouse einige Duftmarken setzen konnte. Zunächst blockte er in spektakulärer Manier Casey Jacobsen, anschließend läutete er per Dunking zum 34:31 läutete einen 7:0-Lauf für die SELLBYTEL Baskets ein, in die Kabine gingen die Teams beim Stand von 37:37.
Das dritte Viertel stand dann ganz deutlich im Zeichen eines Mannes, der von den Nürnberger einfach nicht in den Griff zu kriegen war: Bambergs Small Forward Vincent Yarbrough erzielte zwischen der 21. und 27. Minute 17 Punkte ohne einen einzigen Fehlwurf, wie an der Schnur gezogen rauschten die von ihm abgefeuerten Bälle durch die Reuse. Mit selbst erzielten 18 Punkten lieferten die SELLBYTEL Baskets offensiv durchaus eine respektables Viertel ab, Stephan Harlander musste nach dem Spiel jedoch anerkennen, dass die individuellen Scorerqualitäten Yarbroughs das Team in dieser Phase einfach vor unlösbare Probleme stellten. 67:55 leuchtete es nach 30 Minuten von der Anzeigetafel, Nürnberg schien angeschlagen und musste zu Beginn des letzten Abschnitts noch einen weiteren Dreier hinnehmen – insgesamt traf Bamberg bei 16 Versuchen sensationelle elf Mal von "downtown". Wie schon am Samstag gegen ALBA Berlin bewiesen Michael Lake und Co. jedoch Nehmerqualitäten, ließen sich keinesfalls aus der Ruhe bringen und zogen in den nächsten Minuten ihre ganz persönliche Show auf. Ein 14:0-Lauf mit wunderschön herausgespielten Punkten u.a. vom wie immer vorbildlich ackernden Robert Dühring sowie ein krachender Tip-Dunk von Corey Rouse begeisterten die mitgereisten Nürnberger Anhänger hinter dem Korb, die knapp drei Minuten vor Schluss allerdings das fünfte Foul von Corey Rouse miterleben mussten, was einen deutlichen Bruch ins Nürnberger Angriffsspiel brachte. Bamberg zog auf 76:69 davon, doch Robert Dühring und Ryan DeMichael mit einem kuriosen Dreier über Brett schlugen noch einmal zurück. Bamberg gestattete allerdings keine gute Wurfchance mehr, Casey Jacobsen ging mit einem taktischen Foul bei 77:74 zunächst sicher, dass man keinen Dreier mehr versuchen konnte, anschließend stellte er selbst den Endstand von der Linie her.
"Bamberg hat verdient gewonnen, aber wir haben heute mit dem geforderten Herz und Anstand gespielt. Wir hätten vor dieser Kulisse mehr Glück gebraucht, um das Spiel zu gewinnen, die individuelle Klasse eines Vincent Yarbrough gab im dritten Viertel den Ausschlag. Die letzten beiden Spiele haben wir gespielt, wie wir es uns von Beginn an vorgestellt haben. So wollen wir in den letzten fünf Spielen auch auftreten, dann werden wir noch einige Siegchancen bekommen", meinte Stephan Harlander nach dem Spiel auch im Hinblick auf die kommende Aufgabe daheim gegen Ludwigsburg am Ostersonntag.
Bamberg: Yarbrough (22), Jacobsen (19), Fenn (14), Wesson (11), Dockery (4), Garrett (3), Begley (3), Ensminger (2), Pavic, Hauer.
Nürnberg: Gioulekas (17), DeMichael (16), Rouse (12), Lake (11), Griffin (8), Walker (6), Dühring (4), Plantzas, Meinel.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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Offiziell
BBL
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38:4 | 399 |
| 2 | ULM | 34:8 | 119 |
| 3 | QUA | 30:10 | 187 |
| 4 | BER | 30:12 | 217 |
| 5 | WÜR | 24:16 | 119 |
| 6 | BHV | 22:18 | -35 |
| 7 | FCB | 22:20 | 85 |
| 8 | BRA | 22:20 | -17 |
| 9 | OLD | 20:18 | 13 |
| 10 | BON | 18:22 | -26 |
| 11 | FRA | 18:24 | -105 |
| 12 | TÜB | 18:24 | -32 |
| 13 | BAY | 16:24 | -120 |
| 14 | HAG | 14:26 | -189 |
| 15 | GIE | 14:28 | -173 |
| 16 | TRI | 14:28 | -107 |
| 17 | LUD | 12:30 | -56 |
| 18 | GÖT | 4:38 | -279 |
ProA
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32 | 16/3 |
| 2 | KIR | 30 | 15/5 |
| 3 | CHE | 26 | 13/8 |
| 4 | CRA | 26 | 13/8 |
| 5 | PAD | 22 | 11/8 |
| 6 | DÜS | 20 | 10/10 |
| 7 | JEN | 20 | 10/11 |
| 8 | HEI | 18 | 9/10 |
| 9 | NÜR | 18 | 9/11 |
| 10 | EHI | 18 | 9/11 |
| 11 | KAR | 18 | 9/12 |
| 12 | ETB | 16 | 8/11 |
| 13 | CUX | 16 | 8/11 |
| 14 | SAA | 12 | 6/15 |
| 15 | LEI | 8 | 4/16 |
ProB
Nord
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34 | 17/5 |
| 2 | BRA | 28 | 14/6 |
| 3 | HER | 28 | 14/7 |
| 4 | VEC | 28 | 14/7 |
| 5 | SCH | 26 | 13/8 |
| 6 | DOR | 24 | 12/9 |
| 7 | RSV | 22 | 11/11 |
| 8 | WUL | 20 | 10/12 |
| 9 | WOL | 18 | 9/12 |
| 10 | WED | 18 | 9/13 |
| 11 | LEV | 16 | 8/13 |
| 12 | ALB | 12 | 6/15 |
| 13 | BRN | 2 | 1/20 |
Süd
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 29 | 15/5 |
| 2 | LEI | 28 | 14/6 |
| 3 | NÖR | 26 | 13/7 |
| 4 | BSW | 26 | 13/7 |
| 5 | RHÖ | 24 | 12/8 |
| 6 | HAN | 24 | 12/8 |
| 7 | LAN | 22 | 11/9 |
| 8 | LIC | 20 | 10/10 |
| 9 | GÜS | 18 | 9/11 |
| 10 | FRA | 12 | 6/14 |
| 11 | WEI | 6 | 3/17 |
| 12 | GIE | 4 | 2/18 |
Alternativ
BBL
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38 | 19/2 |
| 2 | ULM | 34 | 17/4 |
| 3 | QUA | 30 | 15/5 |
| 4 | BER | 30 | 15/6 |
| 5 | WÜR | 24 | 12/8 |
| 6 | BHV | 22 | 11/9 |
| 7 | FCB | 22 | 11/10 |
| 8 | BRA | 22 | 11/10 |
| 9 | OLD | 20 | 10/9 |
| 10 | BON | 18 | 9/11 |
| 11 | FRA | 18 | 9/12 |
| 12 | TÜB | 18 | 9/12 |
| 13 | BAY | 16 | 8/12 |
| 14 | HAG | 14 | 7/13 |
| 15 | GIE | 14 | 7/14 |
| 16 | TRI | 14 | 7/14 |
| 17 | LUD | 12 | 6/15 |
| 18 | GÖT | 4 | 2/19 |
ProA
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32:6 | 168 |
| 2 | KIR | 30:10 | 154 |
| 3 | CHE | 26:16 | 43 |
| 4 | CRA | 26:16 | 55 |
| 5 | PAD | 22:16 | 42 |
| 6 | DÜS | 20:20 | 45 |
| 7 | JEN | 20:22 | 5 |
| 8 | HEI | 18:20 | 57 |
| 9 | NÜR | 18:22 | -24 |
| 10 | EHI | 18:22 | -26 |
| 11 | KAR | 18:24 | -61 |
| 12 | ETB | 16:22 | -11 |
| 13 | CUX | 16:22 | -69 |
| 14 | SAA | 12:30 | -122 |
| 15 | LEI | 8:32 | -256 |
ProB
Nord
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34:10 | 236 |
| 2 | BRA | 28:12 | 155 |
| 3 | HER | 28:14 | 70 |
| 4 | VEC | 28:14 | 97 |
| 5 | SCH | 26:16 | 128 |
| 6 | DOR | 24:18 | 48 |
| 7 | RSV | 22:22 | -39 |
| 8 | WUL | 20:24 | -54 |
| 9 | WOL | 18:24 | -23 |
| 10 | WED | 18:26 | -17 |
| 11 | LEV | 16:26 | -123 |
| 12 | ALB | 12:30 | -212 |
| 13 | BRN | 2:40 | -266 |
Süd
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 30:10 | 178 |
| 2 | LEI | 28:12 | 122 |
| 3 | NÖR | 26:14 | 90 |
| 4 | BSW | 26:14 | 54 |
| 5 | RHÖ | 24:16 | 116 |
| 6 | HAN | 24:16 | 41 |
| 7 | LAN | 22:18 | 35 |
| 8 | LIC | 20:20 | 5 |
| 9 | GÜS | 18:22 | -94 |
| 10 | FRA | 12:28 | -106 |
| 11 | WEI | 6:34 | -146 |
| 12 | GIE | 4:36 | -295 |
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