Dimplex Falke Nürnberg
Nürnberg steckt nicht auf
Lomax am 01.04.2007 um 10:29
Haarscharf sind die SELLBYTEL Baskets Nürnberg an einer faustdicken Überraschung vorbeigeschrammt, nach einer kuriosen Partie vor 2500 Zuschauern in der Arena Nürnberger Versicherung musste man sich dem Tabellenführer ALBA Berlin am Ende hauchdünn mit 79:80 (32:41) geschlagen geben. Lange Zeit sah es so aus, als wollten die Hauptstädter im Frankenland nichts anbrennen lassen, Headcoach Henrik Rödl kritisierte seine Mannschaft nach der Partie, dass man leichtfertig die Kontrolle über das Geschehen auf dem Feld abgegeben habe.
Schnell hatten die Albatrosse nach dem 2:0 durch Ryan DeMichael das Kommando auf dem Feld an sich gerissen und suchten immer wieder über ihren Center Boumtje-Boumtje den Abschluss, der aufgrund seiner Massen- und Größenvorteile von den Nürnbergern im Duell 1-gegen-1 zunächst nicht zu stoppen war. Elf der 24 Berliner Zähler gingen auf das Konto des Kameruners, der seinen Farben zu einer frühen zweistelligen Führung (19:9, 8. Minute) verhalf. Über Griffin und den in den Anfangsminuten zu selten ins Spiel gebrachten Gioulekas arbeiteten die SELLBYTEL Baskets sich wieder heran und der wie immer leidenschaftlich kämpfende Robert Dühring erntete Sonderapplaus, indem er zunächst einen Offensivrebound sicherte, dann trotz Foul von Stanojevic sicher abschloss und auch noch den Bonusfreiwurf versenkte. Mit 17:24 ging es in die erste Viertelpause. Hin und her ging es im zweiten Spielabschnitt zunächst, nachdem die Nürnberger durch einen Fastbreak über Michael Lake, der mit seinen schnellen Fingern insgesamt fünf Ballgewinne verbuchte, aber auf 26:30 aufgeschlossen hatten, entsannen sich die Berliner ihrer Vorteile unter dem Korb und brachten ab der 16. Minute wieder verstärkt ihre Big Men ins Spiel. Per Dreipunktspiel besorgte Boumtje-Boumtje wieder eine zweistellige Führung, mit dem Buzzer konnte Gioulekas nach einer mutigen Einzelaktion dann auf 32:41 aus Sicht der in der ersten Hälfte mit ihrer Dreierquote (0/10) und der Reboundunterlegenheit hadernden Nürnberger verkürzen.
Endgültig schien die Partie nach dem Plan des ohne seine Guards Avery, Jenkins und Greene angetretenen Ligaprimus gelaufen zu sein, als man bis zur 28. Minute sukzessive auf bis zu 16 Zähler davonziehen konnte. 43:59 leuchtete es von der Anzeigetafel, als die Nürnberger auf einmal Morgenluft witterten. Zunächst verkürzte man durch einen 7:2-Lauf auf 50:61, anschließend spielte Berlins Topscorer Sharrod Ford den Falken in die Karten. Nachdem er im Rebound gegen Lake das Nachsehen hatte und mit seinem vierten Foul bestraft wurde, äußerte er seinen Unmut durch Abwinken und einen Kraftausdruck, was ein technisches Foul zur Folge hatte. Michael Lake verwandelte alle vier Freiwürfe, nach dem Einwurf nutzte Ryan DeMichael einen weiteren Freiwurf nach einem Reboundfoul und Nürnberg war nach 30 Minuten plötzlich wieder auf sechs Punkte dran (55:61). Auch zwei Minuten Viertelpause änderten am Momentum des Spiels nichts, unter dem Jubel der Zuschauer glich Gioulekas nach 100 gespielten Sekunden im Schlussviertel zum 61:61 aus, dreieinhalb Minuten vorher hatte es noch 46:61 gestanden. Zum ersten Mal in der Partie holte Henrik Rödl seine Spieler zur Auszeit und als hätten sie auf dieses Signal gewartet, schlugen die Gäste anschließend zurück. Zwei Minuten vor dem Ende schien die Sache beim Stand von 67:78 wieder klar, doch die verbissen kämpfenden Nürnberger bäumten sich nach einem schwierigen Korbleger von Corey Rouse, der im Gegenzug zudem Boumtje-Boumtje sehenswert blockte, noch einmal auf. Mit einem Dreier aus über sieben Metern konnte der überragende Michael Lake 16 Sekunden vor Schluss auf 76:78 verkürzen, allerdings zeigte Herber an der Freiwurflinie keinerlei Nerven, so dass den Gastgebern nur noch Ergebniskosmetik in Form eines Verzweiflungsdreiers aus der Drehung von Corey Rouse 1,6 Sekunden vor der Sirene blieb.
"Trotz des knappen Ergebnisses hat Berlin heute verdient gewonnen", befand Stephan Harlander nach dem Spiel. "Uns war wichtig, niemals aufzugeben und den Zuschauern ein gutes Spiel zu zeigen, ich denke, das ist uns gelungen. Die Spieler haben alles aus sich herausgeholt und ich hoffe, dass die diese Leistung in den nächsten Wochen gegen andere Gegner wiederholen können."
Nürnberg: Lake (21), DeMichael (16), Rouse (12), Gioulekas (11), Griffin (10), Dühring (7), Walker (2), Plantzas.
Berlin: Ford (16), Boumtje-Boumtje (14), Herber (13), Owens (12), Penney (7), Simon (6), Stanojevic (6), Archibong (4), Faßler (2), Canak.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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Schnell hatten die Albatrosse nach dem 2:0 durch Ryan DeMichael das Kommando auf dem Feld an sich gerissen und suchten immer wieder über ihren Center Boumtje-Boumtje den Abschluss, der aufgrund seiner Massen- und Größenvorteile von den Nürnbergern im Duell 1-gegen-1 zunächst nicht zu stoppen war. Elf der 24 Berliner Zähler gingen auf das Konto des Kameruners, der seinen Farben zu einer frühen zweistelligen Führung (19:9, 8. Minute) verhalf. Über Griffin und den in den Anfangsminuten zu selten ins Spiel gebrachten Gioulekas arbeiteten die SELLBYTEL Baskets sich wieder heran und der wie immer leidenschaftlich kämpfende Robert Dühring erntete Sonderapplaus, indem er zunächst einen Offensivrebound sicherte, dann trotz Foul von Stanojevic sicher abschloss und auch noch den Bonusfreiwurf versenkte. Mit 17:24 ging es in die erste Viertelpause. Hin und her ging es im zweiten Spielabschnitt zunächst, nachdem die Nürnberger durch einen Fastbreak über Michael Lake, der mit seinen schnellen Fingern insgesamt fünf Ballgewinne verbuchte, aber auf 26:30 aufgeschlossen hatten, entsannen sich die Berliner ihrer Vorteile unter dem Korb und brachten ab der 16. Minute wieder verstärkt ihre Big Men ins Spiel. Per Dreipunktspiel besorgte Boumtje-Boumtje wieder eine zweistellige Führung, mit dem Buzzer konnte Gioulekas nach einer mutigen Einzelaktion dann auf 32:41 aus Sicht der in der ersten Hälfte mit ihrer Dreierquote (0/10) und der Reboundunterlegenheit hadernden Nürnberger verkürzen.
Endgültig schien die Partie nach dem Plan des ohne seine Guards Avery, Jenkins und Greene angetretenen Ligaprimus gelaufen zu sein, als man bis zur 28. Minute sukzessive auf bis zu 16 Zähler davonziehen konnte. 43:59 leuchtete es von der Anzeigetafel, als die Nürnberger auf einmal Morgenluft witterten. Zunächst verkürzte man durch einen 7:2-Lauf auf 50:61, anschließend spielte Berlins Topscorer Sharrod Ford den Falken in die Karten. Nachdem er im Rebound gegen Lake das Nachsehen hatte und mit seinem vierten Foul bestraft wurde, äußerte er seinen Unmut durch Abwinken und einen Kraftausdruck, was ein technisches Foul zur Folge hatte. Michael Lake verwandelte alle vier Freiwürfe, nach dem Einwurf nutzte Ryan DeMichael einen weiteren Freiwurf nach einem Reboundfoul und Nürnberg war nach 30 Minuten plötzlich wieder auf sechs Punkte dran (55:61). Auch zwei Minuten Viertelpause änderten am Momentum des Spiels nichts, unter dem Jubel der Zuschauer glich Gioulekas nach 100 gespielten Sekunden im Schlussviertel zum 61:61 aus, dreieinhalb Minuten vorher hatte es noch 46:61 gestanden. Zum ersten Mal in der Partie holte Henrik Rödl seine Spieler zur Auszeit und als hätten sie auf dieses Signal gewartet, schlugen die Gäste anschließend zurück. Zwei Minuten vor dem Ende schien die Sache beim Stand von 67:78 wieder klar, doch die verbissen kämpfenden Nürnberger bäumten sich nach einem schwierigen Korbleger von Corey Rouse, der im Gegenzug zudem Boumtje-Boumtje sehenswert blockte, noch einmal auf. Mit einem Dreier aus über sieben Metern konnte der überragende Michael Lake 16 Sekunden vor Schluss auf 76:78 verkürzen, allerdings zeigte Herber an der Freiwurflinie keinerlei Nerven, so dass den Gastgebern nur noch Ergebniskosmetik in Form eines Verzweiflungsdreiers aus der Drehung von Corey Rouse 1,6 Sekunden vor der Sirene blieb.
"Trotz des knappen Ergebnisses hat Berlin heute verdient gewonnen", befand Stephan Harlander nach dem Spiel. "Uns war wichtig, niemals aufzugeben und den Zuschauern ein gutes Spiel zu zeigen, ich denke, das ist uns gelungen. Die Spieler haben alles aus sich herausgeholt und ich hoffe, dass die diese Leistung in den nächsten Wochen gegen andere Gegner wiederholen können."
Nürnberg: Lake (21), DeMichael (16), Rouse (12), Gioulekas (11), Griffin (10), Dühring (7), Walker (2), Plantzas.
Berlin: Ford (16), Boumtje-Boumtje (14), Herber (13), Owens (12), Penney (7), Simon (6), Stanojevic (6), Archibong (4), Faßler (2), Canak.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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66 Mitglieder
294 Gäste online
Offiziell
BBL
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38:4 | 399 |
| 2 | ULM | 34:8 | 119 |
| 3 | QUA | 30:10 | 187 |
| 4 | BER | 30:12 | 217 |
| 5 | WÜR | 24:16 | 119 |
| 6 | BHV | 22:18 | -35 |
| 7 | FCB | 22:20 | 85 |
| 8 | BRA | 22:20 | -17 |
| 9 | OLD | 20:18 | 13 |
| 10 | BON | 18:22 | -26 |
| 11 | FRA | 18:24 | -105 |
| 12 | TÜB | 18:24 | -32 |
| 13 | BAY | 16:24 | -120 |
| 14 | HAG | 14:26 | -189 |
| 15 | GIE | 14:28 | -173 |
| 16 | TRI | 14:28 | -107 |
| 17 | LUD | 12:30 | -56 |
| 18 | GÖT | 4:38 | -279 |
ProA
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32 | 16/3 |
| 2 | KIR | 30 | 15/5 |
| 3 | CHE | 26 | 13/8 |
| 4 | CRA | 26 | 13/8 |
| 5 | PAD | 22 | 11/8 |
| 6 | DÜS | 20 | 10/10 |
| 7 | JEN | 20 | 10/11 |
| 8 | HEI | 18 | 9/10 |
| 9 | NÜR | 18 | 9/11 |
| 10 | EHI | 18 | 9/11 |
| 11 | KAR | 18 | 9/12 |
| 12 | ETB | 16 | 8/11 |
| 13 | CUX | 16 | 8/11 |
| 14 | SAA | 12 | 6/15 |
| 15 | LEI | 8 | 4/16 |
ProB
Nord
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34 | 17/5 |
| 2 | BRA | 28 | 14/6 |
| 3 | HER | 28 | 14/7 |
| 4 | VEC | 28 | 14/7 |
| 5 | SCH | 26 | 13/8 |
| 6 | DOR | 24 | 12/9 |
| 7 | RSV | 22 | 11/11 |
| 8 | WUL | 20 | 10/12 |
| 9 | WOL | 18 | 9/12 |
| 10 | WED | 18 | 9/13 |
| 11 | LEV | 16 | 8/13 |
| 12 | ALB | 12 | 6/15 |
| 13 | BRN | 2 | 1/20 |
Süd
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 29 | 15/5 |
| 2 | LEI | 28 | 14/6 |
| 3 | NÖR | 26 | 13/7 |
| 4 | BSW | 26 | 13/7 |
| 5 | RHÖ | 24 | 12/8 |
| 6 | HAN | 24 | 12/8 |
| 7 | LAN | 22 | 11/9 |
| 8 | LIC | 20 | 10/10 |
| 9 | GÜS | 18 | 9/11 |
| 10 | FRA | 12 | 6/14 |
| 11 | WEI | 6 | 3/17 |
| 12 | GIE | 4 | 2/18 |
Alternativ
BBL
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38 | 19/2 |
| 2 | ULM | 34 | 17/4 |
| 3 | QUA | 30 | 15/5 |
| 4 | BER | 30 | 15/6 |
| 5 | WÜR | 24 | 12/8 |
| 6 | BHV | 22 | 11/9 |
| 7 | FCB | 22 | 11/10 |
| 8 | BRA | 22 | 11/10 |
| 9 | OLD | 20 | 10/9 |
| 10 | BON | 18 | 9/11 |
| 11 | FRA | 18 | 9/12 |
| 12 | TÜB | 18 | 9/12 |
| 13 | BAY | 16 | 8/12 |
| 14 | HAG | 14 | 7/13 |
| 15 | GIE | 14 | 7/14 |
| 16 | TRI | 14 | 7/14 |
| 17 | LUD | 12 | 6/15 |
| 18 | GÖT | 4 | 2/19 |
ProA
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32:6 | 168 |
| 2 | KIR | 30:10 | 154 |
| 3 | CHE | 26:16 | 43 |
| 4 | CRA | 26:16 | 55 |
| 5 | PAD | 22:16 | 42 |
| 6 | DÜS | 20:20 | 45 |
| 7 | JEN | 20:22 | 5 |
| 8 | HEI | 18:20 | 57 |
| 9 | NÜR | 18:22 | -24 |
| 10 | EHI | 18:22 | -26 |
| 11 | KAR | 18:24 | -61 |
| 12 | ETB | 16:22 | -11 |
| 13 | CUX | 16:22 | -69 |
| 14 | SAA | 12:30 | -122 |
| 15 | LEI | 8:32 | -256 |
ProB
Nord
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34:10 | 236 |
| 2 | BRA | 28:12 | 155 |
| 3 | HER | 28:14 | 70 |
| 4 | VEC | 28:14 | 97 |
| 5 | SCH | 26:16 | 128 |
| 6 | DOR | 24:18 | 48 |
| 7 | RSV | 22:22 | -39 |
| 8 | WUL | 20:24 | -54 |
| 9 | WOL | 18:24 | -23 |
| 10 | WED | 18:26 | -17 |
| 11 | LEV | 16:26 | -123 |
| 12 | ALB | 12:30 | -212 |
| 13 | BRN | 2:40 | -266 |
Süd
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 30:10 | 178 |
| 2 | LEI | 28:12 | 122 |
| 3 | NÖR | 26:14 | 90 |
| 4 | BSW | 26:14 | 54 |
| 5 | RHÖ | 24:16 | 116 |
| 6 | HAN | 24:16 | 41 |
| 7 | LAN | 22:18 | 35 |
| 8 | LIC | 20:20 | 5 |
| 9 | GÜS | 18:22 | -94 |
| 10 | FRA | 12:28 | -106 |
| 11 | WEI | 6:34 | -146 |
| 12 | GIE | 4:36 | -295 |
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