Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Angekommen
Pucki am 29.03.2007 um 13:46
Wer sich in der Bundesliga gut schlägt, kann auf ein Angebot aus der griechischen A1-League hoffen. Dort fließt die Kohle reichlicher. Ein Grieche hat den umgekehrten Weg gewählt. Warum? „Ich fühle mich in Nürnberg als Familienmitglied“, sagt Sotirios Gioulekas. Der 2,02 Meter große Forward wurde einst geholt, um den lang ersehnten Aufstieg zu schaffen, jetzt hat er in Franken nicht nur sportlich eine (zweite) Heimat gefunden. „Man hat mich hier gut aufgenommen, die Stadt ist architektonisch sehr schön, man kann super shoppen gehen, und es leben viele Griechen hier“, schwärmt der Hellene.
Seit mittlerweile drei Jahren genießt Gioulekas das Leben in der Frankenmetropole und spielt bei den Sellbytel Baskets groß auf. Mit 18,6 Punkten hatte er in seiner ersten Saison maßgeblichen Anteil am Aufstieg von „Falke“ (der weniger zungenbrecherische, frühere Vereinsname) in die deutsche Königsklasse. Im vergangenen Jahr etablierte sich der 27-Jährige auch in der Bundesliga: Mit 18,5 Zählern pro Partie war er drittbester Scorer der Liga und vertrat Nürnberg beim Allstar Day. In dieser Saison ist Gioulekas mit 14,8 Punkten und 4,8 Rebounds die Lebensversicherung des Teams im Abstiegskampf. Motivationsprobleme hat er trotz der sportlichen Misere nicht: „Der Druck, um den Klassenerhalt zu spielen, spornt mich eher an“, erklärt Gioulekas.
Im Sommer läuft sein Vertrag bei den Franken aus. Dann hätte der Topscorer der Nürnberger die Gelegenheit, sich vom Druck in der EuroLeague oder im Kampf um die deutsche Meisterschaft anspornen zu lassen. Hätte. Denn Gioulekas’ Loyalität lässt ihn sogar über eine Vertragsverlängerung nachdenken. „Wenn wir in der Bundesliga bleiben, dann ist Nürnberg mein erster Ansprechpartner“, erklärt der Grieche. Falls es mit dem Klassenerhalt nicht klappt, wäre ein Top-Club in der BBL sein Wunschziel. Denn mit guten Auftritten auf der internationalen Bühne könnte sich Gioulekas für die griechische Nationalmannschaft empfehlen. In seiner zweiten Heimat Nürnberg würde dieser Wunsch wohl unerfüllt bleiben.
Vor BBL-Spielen hört Sotirios Gioulekas zur Einstimmung in seinem Auto laut Musik. Im CD-Player liegen Barry White, Bob Dylan, Bob Marley und griechische Musik.

FIVE - Basketball for Live
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Seit mittlerweile drei Jahren genießt Gioulekas das Leben in der Frankenmetropole und spielt bei den Sellbytel Baskets groß auf. Mit 18,6 Punkten hatte er in seiner ersten Saison maßgeblichen Anteil am Aufstieg von „Falke“ (der weniger zungenbrecherische, frühere Vereinsname) in die deutsche Königsklasse. Im vergangenen Jahr etablierte sich der 27-Jährige auch in der Bundesliga: Mit 18,5 Zählern pro Partie war er drittbester Scorer der Liga und vertrat Nürnberg beim Allstar Day. In dieser Saison ist Gioulekas mit 14,8 Punkten und 4,8 Rebounds die Lebensversicherung des Teams im Abstiegskampf. Motivationsprobleme hat er trotz der sportlichen Misere nicht: „Der Druck, um den Klassenerhalt zu spielen, spornt mich eher an“, erklärt Gioulekas.
Im Sommer läuft sein Vertrag bei den Franken aus. Dann hätte der Topscorer der Nürnberger die Gelegenheit, sich vom Druck in der EuroLeague oder im Kampf um die deutsche Meisterschaft anspornen zu lassen. Hätte. Denn Gioulekas’ Loyalität lässt ihn sogar über eine Vertragsverlängerung nachdenken. „Wenn wir in der Bundesliga bleiben, dann ist Nürnberg mein erster Ansprechpartner“, erklärt der Grieche. Falls es mit dem Klassenerhalt nicht klappt, wäre ein Top-Club in der BBL sein Wunschziel. Denn mit guten Auftritten auf der internationalen Bühne könnte sich Gioulekas für die griechische Nationalmannschaft empfehlen. In seiner zweiten Heimat Nürnberg würde dieser Wunsch wohl unerfüllt bleiben.
Vor BBL-Spielen hört Sotirios Gioulekas zur Einstimmung in seinem Auto laut Musik. Im CD-Player liegen Barry White, Bob Dylan, Bob Marley und griechische Musik.

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