TBB Trier
Trotz großem Kampf leer ausgegangen in Leverkusen
sid am 25.03.2007 um 21:36
"Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu." Fast könnte man meinen, Fußball-Profi Jürgen "Kobra" Wegmann sei Zuschauer und Anhänger des TBB Trier in diesen Tagen. Trier verliert mit 124:111 nach unglaublichen drei Verlängerungen in Leverkusen und erarbeitet sich dennoch, ebenso wie die Hausherren, höchste Sympathien der Zuschauer beider Lager. Für das Team von Trainer Joe Whelton ist diese Niederlage jedoch weitaus bitterer als viele andere.
Die Mannschaft hat im vierten Spiel in Folge großartigen Teambasketball gezeigt, eine Trefferquote von knapp 55% zeugt von intelligenter Schußauswahl. Dennoch steht aus diesen vier Spielen nur ein Sieg zu Buche, die drei übrigen Partien wurden alle in den Schlusssekunden äußerst knapp zu Ungunsten der Trierer entschieden.
Mindestens 50 Fans des TBB Trier fanden den Weg in die Wilhelm-Dopatka-Halle. Sie feuerten ihr Team nach Kräften an; Lothar Hermeling, Manager des TBB Trier: "Wir haben hier heute großen Kampf und tollen Basketball gesehen. Ich möchte mich aber ausdrücklich bei unseren Fans bedanken, die die Mannschaft hier so toll unterstützt haben."
Nach 55 gespielten Minuten stand Leverkusen als Sieger fest, bis dahin wechselte die Führung kontinuierlich. Trier startete ungewohnt mit Josh Almanson statt Tommy Adams, konnte bis zur Viertelpause eine knappe Führung jedoch nicht behaupten und lag mit 28:26 zurück. James Gillingham war es, der die Gäste mit elf Zählern im ersten Viertel im Spiel hielt.
TBB Trier musste auf Center Tate Decker verzichten. Der 2,09m-Mann konnte wegen Schmerzen im Knie nicht eingesetzt werden und unterzog sich in Trier Behandlungen.
Wie üblich, wenn es gegen Trier geht, erwischte Gordon Geib einen Sahnetag. Der Aufbauspieler mit einem Schnitt von knapp über fünf Punkten und einer Dreierquote von 35% erzielte insgesamt 26 Punkte, darunter sechs von zehn Dreiern.
Er war es auch, der Leverkusen die zweite Verlängerung ermöglichte. Bei verbleibenden 1,6 Sekunden Spielzeit und einem Spielstand von 98:101 gelang ihm ein "Sonntags-Wurf" aus der eigenen Hälfte zum 101:101. Ähnliches gelang zuvor TBB-Spieler Ernest Scott mit Ablauf des dritten Viertels von der Mittellinie zum 71:66.
Auf Trierer Seite waren es wieder einmal Brandon Gay und auch Marcus Taylor, die Verantwortung für ihr Team übernahmen. Mit großem Einsatz und viel Herz kämpften sich die Gäste nach Rückständen immer wieder heran, konnten die Führung aber nie entscheidend ausbauen.
Spielgestalter Marcus Taylor setzte seine Teamkameraden mit sechs Assists häufig glänzend in Szene, aber auch Adams (5) und Gay (4) wussten den Ball zu verteilen. Trotz dieser hervorragenden Leistungen fehlte den Trierern in den Schlussphasen häufig das entscheidende Glück, einen Schlussstrich zu ziehen.
In der dritten und letzten Verlängerung gesellte sich noch Pech zu dem fehlenden Glück hinzu.
Ganze zwei Punkte gelangen den Trierern in fünf Minuten, 15 indes fielen auf Leverkusener Seite durch das Korbnetz.
Giants-Trainer Kuczmann: "Das war heute für die Zuschauer ein sehr unterhaltsames Spiel. Keine Frage, Trier hätte den Sieg heute auch verdient gehabt."
Pressemitteilung: Trierer Basketball GmbH (Martin Greif)
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Die Mannschaft hat im vierten Spiel in Folge großartigen Teambasketball gezeigt, eine Trefferquote von knapp 55% zeugt von intelligenter Schußauswahl. Dennoch steht aus diesen vier Spielen nur ein Sieg zu Buche, die drei übrigen Partien wurden alle in den Schlusssekunden äußerst knapp zu Ungunsten der Trierer entschieden.
Mindestens 50 Fans des TBB Trier fanden den Weg in die Wilhelm-Dopatka-Halle. Sie feuerten ihr Team nach Kräften an; Lothar Hermeling, Manager des TBB Trier: "Wir haben hier heute großen Kampf und tollen Basketball gesehen. Ich möchte mich aber ausdrücklich bei unseren Fans bedanken, die die Mannschaft hier so toll unterstützt haben."
Nach 55 gespielten Minuten stand Leverkusen als Sieger fest, bis dahin wechselte die Führung kontinuierlich. Trier startete ungewohnt mit Josh Almanson statt Tommy Adams, konnte bis zur Viertelpause eine knappe Führung jedoch nicht behaupten und lag mit 28:26 zurück. James Gillingham war es, der die Gäste mit elf Zählern im ersten Viertel im Spiel hielt.
TBB Trier musste auf Center Tate Decker verzichten. Der 2,09m-Mann konnte wegen Schmerzen im Knie nicht eingesetzt werden und unterzog sich in Trier Behandlungen.
Wie üblich, wenn es gegen Trier geht, erwischte Gordon Geib einen Sahnetag. Der Aufbauspieler mit einem Schnitt von knapp über fünf Punkten und einer Dreierquote von 35% erzielte insgesamt 26 Punkte, darunter sechs von zehn Dreiern.
Er war es auch, der Leverkusen die zweite Verlängerung ermöglichte. Bei verbleibenden 1,6 Sekunden Spielzeit und einem Spielstand von 98:101 gelang ihm ein "Sonntags-Wurf" aus der eigenen Hälfte zum 101:101. Ähnliches gelang zuvor TBB-Spieler Ernest Scott mit Ablauf des dritten Viertels von der Mittellinie zum 71:66.
Auf Trierer Seite waren es wieder einmal Brandon Gay und auch Marcus Taylor, die Verantwortung für ihr Team übernahmen. Mit großem Einsatz und viel Herz kämpften sich die Gäste nach Rückständen immer wieder heran, konnten die Führung aber nie entscheidend ausbauen.
Spielgestalter Marcus Taylor setzte seine Teamkameraden mit sechs Assists häufig glänzend in Szene, aber auch Adams (5) und Gay (4) wussten den Ball zu verteilen. Trotz dieser hervorragenden Leistungen fehlte den Trierern in den Schlussphasen häufig das entscheidende Glück, einen Schlussstrich zu ziehen.
In der dritten und letzten Verlängerung gesellte sich noch Pech zu dem fehlenden Glück hinzu.
Ganze zwei Punkte gelangen den Trierern in fünf Minuten, 15 indes fielen auf Leverkusener Seite durch das Korbnetz.
Giants-Trainer Kuczmann: "Das war heute für die Zuschauer ein sehr unterhaltsames Spiel. Keine Frage, Trier hätte den Sieg heute auch verdient gehabt."
Pressemitteilung: Trierer Basketball GmbH (Martin Greif)
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