Dimplex Falke Nürnberg
Genickschlag für SELLBYTEL Baskets
Lomax am 25.03.2007 um 15:07
Die SELLBYTEL Baskets Nürnberg haben sich durch eine deutliche 66:100 (38:50)-Niederlage vor 1000 Zuschauern in eigener Halle gegen die Paderborn Baskets weiter vom rettenden Ufer der Basketball-Bundesliga entfernt. Während die Gäste aus Ostwestfalen mit einem, wie es ihr Trainer Doug Spradley ausdrückte, "Bombenspiel" den Klassenerhalt rechnerisch endgültig unter Dach und Fach brachten, sind die Mittelfranken durch den Sieg des Konkurrenten aus Giessen nun vor den letzten sieben Spielen vier Zähler vom rettenden Ufer entfernt.
"Die vier Punkte Differenz wären nicht unser Problem, wenn wir gerade ein ansehnliches Spiel gezeigt hätten", meinte Headcoach Stephan Harlander auf der Pressekonferenz auf Nachfrage, nachdem er seine Aussage zum Spiel zunächst auf den Satz "Paderborn war heute sehr gut und wir sehr schlecht" reduziert hatte. Von der ersten Sekunde an ließen die Gäste wenig Zweifel aufkommen, wer als Sieger das Parkett verlassen würde, sofort ergriffen sie nach dem gewonnenen Sprungball die Initiative und kamen nach Gipsons Assist und Noltes Korbleger zur ersten Führung. Diese konnte bis zur ersten Viertelsirene auf 29:17 gesteigert werden, Nürnberg fand in keinen Spielrhythmus verlor gegen die bissige Guardverteidigung mehrfach den Ball und kam kaum zu guten Würfen. Dies sollte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kurz ändern, eine 14:2-Serie der Gastgeber bescherte den Ausgleich durch einen erfolgreichen Dreier von Soto Gioulekas. Symptomatisch für das Spiel der Nürnberger gelang es aber nicht, nach einem wirklich sensationellen Mosterblock von Ryan DeMichael, der dem zum Dunk heranfliegenden Gipson den Ball in der Luft entreißen konnte, in Führung zu gehen, so dass Black im Gegenzug mit einem Dreier wieder eine starke Phase der Gäste einläuten konnte. Zur Halbzeit war die Differenz von zwölf Zählern wiederhergestellt (38:50), was sicherlich auch der Rebounddominanz von 20:10 zugunsten des Aufsteigers zuzuschreiben war.
Bemüht, wieder Tuchfühlung herzustellen, startete das Team um Michael Lake in die zweite Hälfte, jedoch war man zu keiner Zeit mehr in der Lage, die souveränen und stabilen Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Sukzessive bauten die Paderborner mit durchdachtem Spiel und guten Entscheidungen im Angriff ihren Vorsprung weiter aus, der nach 30 Minuten 18 und zu Beginn des letzten Viertels erstmals 20 Punkte betrug. Was Stephan Harlander nach dem Spiel zu den Worten "jämmerlich" und "Genickschlag" greifen ließ, war aber wohl die Art und Weise, wie man dem Gegner gegenübertrat, nachdem die Partie zur Viertelmitte bei 63:84 entschieden war. Bis auf drei magere Pünktchen durch einen Freiwurf des in seiner Einsatzzeit wie immer beherzt kämpfenden Matze Meinel, der am Montag seinen 30. Geburtstag gefeiert hatte, und einen Korbleger von Corey Rouse nach Offensivrebound brachten die SELLBYTEL Baskets nichts mehr zustande, verloren die Ordnung und Struktur im Spiel, während Paderborn sich vor allem über Topscorer Golson (11 Puntke im Schlussabschnitt) zum ersten Hunderter der Saison schoss.
"Paderborn hatte uns heute trotz der zurückliegenden schweren Spiele gegen Köln, Berlin und Quakenbrück viel in punkto Spielwitz und Tempo voraus, das haben wir zu akzeptieren. Wie wir uns aber speziell im ersten und vierten Viertel präsentiert haben, war eine Katastrophe, dafür darf man keine Ausreden suchen. Wir müssen in der kommenden Woche unsere Köpfe freibekommen, uns steht das Heimspiel gegen Berlin ins Haus und wir werden den Kampf um den Klassenerhalt nicht aufgeben. Das verlangt unsere Ehre als Sportler", waren Stephan Harlanders Worte nach der Partie.
Nürnberg: DeMichael (16), Gioulekas (16), Lake (11), Walker (8), Dühring (7), Rouse (5), Griffin (2), Meinel (1).
Paderborn: Golson (20), Collins (16), Black (15), Esterkamp (14), Gipson (10), Nolte (8), Patton (8), Hackenesch (4), Hurd (3), Duggen (2), Lieneke.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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"Die vier Punkte Differenz wären nicht unser Problem, wenn wir gerade ein ansehnliches Spiel gezeigt hätten", meinte Headcoach Stephan Harlander auf der Pressekonferenz auf Nachfrage, nachdem er seine Aussage zum Spiel zunächst auf den Satz "Paderborn war heute sehr gut und wir sehr schlecht" reduziert hatte. Von der ersten Sekunde an ließen die Gäste wenig Zweifel aufkommen, wer als Sieger das Parkett verlassen würde, sofort ergriffen sie nach dem gewonnenen Sprungball die Initiative und kamen nach Gipsons Assist und Noltes Korbleger zur ersten Führung. Diese konnte bis zur ersten Viertelsirene auf 29:17 gesteigert werden, Nürnberg fand in keinen Spielrhythmus verlor gegen die bissige Guardverteidigung mehrfach den Ball und kam kaum zu guten Würfen. Dies sollte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kurz ändern, eine 14:2-Serie der Gastgeber bescherte den Ausgleich durch einen erfolgreichen Dreier von Soto Gioulekas. Symptomatisch für das Spiel der Nürnberger gelang es aber nicht, nach einem wirklich sensationellen Mosterblock von Ryan DeMichael, der dem zum Dunk heranfliegenden Gipson den Ball in der Luft entreißen konnte, in Führung zu gehen, so dass Black im Gegenzug mit einem Dreier wieder eine starke Phase der Gäste einläuten konnte. Zur Halbzeit war die Differenz von zwölf Zählern wiederhergestellt (38:50), was sicherlich auch der Rebounddominanz von 20:10 zugunsten des Aufsteigers zuzuschreiben war.
Bemüht, wieder Tuchfühlung herzustellen, startete das Team um Michael Lake in die zweite Hälfte, jedoch war man zu keiner Zeit mehr in der Lage, die souveränen und stabilen Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Sukzessive bauten die Paderborner mit durchdachtem Spiel und guten Entscheidungen im Angriff ihren Vorsprung weiter aus, der nach 30 Minuten 18 und zu Beginn des letzten Viertels erstmals 20 Punkte betrug. Was Stephan Harlander nach dem Spiel zu den Worten "jämmerlich" und "Genickschlag" greifen ließ, war aber wohl die Art und Weise, wie man dem Gegner gegenübertrat, nachdem die Partie zur Viertelmitte bei 63:84 entschieden war. Bis auf drei magere Pünktchen durch einen Freiwurf des in seiner Einsatzzeit wie immer beherzt kämpfenden Matze Meinel, der am Montag seinen 30. Geburtstag gefeiert hatte, und einen Korbleger von Corey Rouse nach Offensivrebound brachten die SELLBYTEL Baskets nichts mehr zustande, verloren die Ordnung und Struktur im Spiel, während Paderborn sich vor allem über Topscorer Golson (11 Puntke im Schlussabschnitt) zum ersten Hunderter der Saison schoss.
"Paderborn hatte uns heute trotz der zurückliegenden schweren Spiele gegen Köln, Berlin und Quakenbrück viel in punkto Spielwitz und Tempo voraus, das haben wir zu akzeptieren. Wie wir uns aber speziell im ersten und vierten Viertel präsentiert haben, war eine Katastrophe, dafür darf man keine Ausreden suchen. Wir müssen in der kommenden Woche unsere Köpfe freibekommen, uns steht das Heimspiel gegen Berlin ins Haus und wir werden den Kampf um den Klassenerhalt nicht aufgeben. Das verlangt unsere Ehre als Sportler", waren Stephan Harlanders Worte nach der Partie.
Nürnberg: DeMichael (16), Gioulekas (16), Lake (11), Walker (8), Dühring (7), Rouse (5), Griffin (2), Meinel (1).
Paderborn: Golson (20), Collins (16), Black (15), Esterkamp (14), Gipson (10), Nolte (8), Patton (8), Hackenesch (4), Hurd (3), Duggen (2), Lieneke.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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105 Mitglieder
384 Gäste online
Offiziell
BBL
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38:4 | 399 |
| 2 | ULM | 34:8 | 119 |
| 3 | QUA | 32:10 | 191 |
| 4 | BER | 30:12 | 217 |
| 5 | WÜR | 24:18 | 115 |
| 6 | OLD | 22:18 | 26 |
| 7 | BHV | 22:18 | -35 |
| 8 | FCB | 22:20 | 85 |
| 9 | BRA | 22:20 | -17 |
| 10 | BON | 20:22 | 2 |
| 11 | FRA | 18:24 | -105 |
| 12 | TÜB | 18:24 | -32 |
| 13 | BAY | 16:26 | -148 |
| 14 | GIE | 14:28 | -173 |
| 15 | HAG | 14:28 | -202 |
| 16 | TRI | 14:28 | -107 |
| 17 | LUD | 12:30 | -56 |
| 18 | GÖT | 4:38 | -279 |
ProA
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32 | 16/4 |
| 2 | KIR | 30 | 15/6 |
| 3 | CHE | 26 | 13/8 |
| 4 | CRA | 26 | 13/8 |
| 5 | PAD | 22 | 11/8 |
| 6 | DÜS | 20 | 10/10 |
| 7 | EHI | 20 | 10/11 |
| 8 | JEN | 20 | 10/11 |
| 9 | ETB | 18 | 9/11 |
| 10 | NÜR | 18 | 9/11 |
| 11 | HEI | 18 | 9/11 |
| 12 | CUX | 18 | 9/11 |
| 13 | KAR | 18 | 9/12 |
| 14 | SAA | 12 | 6/15 |
| 15 | LEI | 8 | 4/16 |
ProB
Nord
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34 | 17/5 |
| 2 | BRA | 30 | 15/6 |
| 3 | HER | 28 | 14/7 |
| 4 | VEC | 28 | 14/7 |
| 5 | SCH | 26 | 13/8 |
| 6 | DOR | 24 | 12/9 |
| 7 | RSV | 22 | 11/11 |
| 8 | WUL | 20 | 10/12 |
| 9 | WOL | 18 | 9/13 |
| 10 | WED | 18 | 9/13 |
| 11 | LEV | 16 | 8/13 |
| 12 | ALB | 12 | 6/15 |
| 13 | BRN | 2 | 1/20 |
Süd
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 29 | 15/5 |
| 2 | LEI | 28 | 14/6 |
| 3 | NÖR | 26 | 13/7 |
| 4 | BSW | 26 | 13/7 |
| 5 | RHÖ | 24 | 12/8 |
| 6 | HAN | 24 | 12/8 |
| 7 | LAN | 22 | 11/9 |
| 8 | LIC | 20 | 10/10 |
| 9 | GÜS | 18 | 9/11 |
| 10 | FRA | 12 | 6/14 |
| 11 | WEI | 6 | 3/17 |
| 12 | GIE | 4 | 2/18 |
Alternativ
BBL
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38 | 19/2 |
| 2 | ULM | 34 | 17/4 |
| 3 | QUA | 32 | 16/5 |
| 4 | BER | 30 | 15/6 |
| 5 | WÜR | 24 | 12/9 |
| 6 | OLD | 22 | 11/9 |
| 7 | BHV | 22 | 11/9 |
| 8 | FCB | 22 | 11/10 |
| 9 | BRA | 22 | 11/10 |
| 10 | BON | 20 | 10/11 |
| 11 | FRA | 18 | 9/12 |
| 12 | TÜB | 18 | 9/12 |
| 13 | BAY | 16 | 8/13 |
| 14 | GIE | 14 | 7/14 |
| 15 | HAG | 14 | 7/14 |
| 16 | TRI | 14 | 7/14 |
| 17 | LUD | 12 | 6/15 |
| 18 | GÖT | 4 | 2/19 |
ProA
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32:8 | 162 |
| 2 | KIR | 30:12 | 145 |
| 3 | CHE | 26:16 | 43 |
| 4 | CRA | 26:16 | 55 |
| 5 | PAD | 22:16 | 42 |
| 6 | DÜS | 20:20 | 45 |
| 7 | EHI | 20:22 | -17 |
| 8 | JEN | 20:22 | 5 |
| 9 | ETB | 18:22 | -5 |
| 10 | NÜR | 18:22 | -24 |
| 11 | HEI | 18:22 | 44 |
| 12 | CUX | 18:22 | -56 |
| 13 | KAR | 18:24 | -61 |
| 14 | SAA | 12:30 | -122 |
| 15 | LEI | 8:32 | -256 |
ProB
Nord
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34:10 | 236 |
| 2 | BRA | 30:12 | 159 |
| 3 | HER | 28:14 | 70 |
| 4 | VEC | 28:14 | 97 |
| 5 | SCH | 26:16 | 128 |
| 6 | DOR | 24:18 | 48 |
| 7 | RSV | 22:22 | -39 |
| 8 | WUL | 20:24 | -54 |
| 9 | WOL | 18:26 | -27 |
| 10 | WED | 18:26 | -17 |
| 11 | LEV | 16:26 | -123 |
| 12 | ALB | 12:30 | -212 |
| 13 | BRN | 2:40 | -266 |
Süd
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 30:10 | 178 |
| 2 | LEI | 28:12 | 122 |
| 3 | NÖR | 26:14 | 90 |
| 4 | BSW | 26:14 | 54 |
| 5 | RHÖ | 24:16 | 116 |
| 6 | HAN | 24:16 | 41 |
| 7 | LAN | 22:18 | 35 |
| 8 | LIC | 20:20 | 5 |
| 9 | GÜS | 18:22 | -94 |
| 10 | FRA | 12:28 | -106 |
| 11 | WEI | 6:34 | -146 |
| 12 | GIE | 4:36 | -295 |
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