Dimplex Falke Nürnberg

Teuer verkauft

Lomax am 20.03.2007 um 00:10

Zwar kehrten die SELLBYTEL Baskets Nürnberg von ihrer Auswärtspartie beim amtierenden Meister RheinEnergie Köln mit einer 70:85 (36:48)-Niederlage im Gepäck zurück, angesichts der Verletztensituation konnte Headcoach Stephan Harlander der Leistung seiner Mannschaft jedoch viel Positives abgewinnen. Nachdem nach Tim Nees und Soto Gioulekas auch Corey Rouse beim Aufwärmen nach ein paar Bahnen auf dem Parkett des von 2312 Zuschauern bevölkerten "EnergyDome" mit schmerzverzerrtem Gesicht passen musste, verblieben nur noch acht einsatzfähige Akteure, unter ihnen Justin Griffin, der die ganze Woche aufgrund von Knieproblemen nicht trainiert hatte.

Dennoch mauserte sich der 23jährige zum Schlüsselspieler der SELLBYTEL Baskets in der ersten Hälfte, fand wie alle seine Teamkollegen die richtige Balance zwischen Eigeninitiative und Passspiel, so dass die Partie sich in den ersten Minuten zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte. 16:14 lagen die Franken in der siebten Spielminute sogar noch vorne, ehe Strasser und McElroy mit Dreiern einen 10:0-Lauf für die Gastgeber einleiten konnten. 24:16 führten die Kölner also nach dem ersten Viertel und bauten die Führung zwischenzeitlich bis auf zwölf Zähler aus, anders als in vielen Partien zuvor ließen sich die wacker kämpfenden Nürnberger aber nicht völlig aus der Spur bringen, sondern arbeiteten sich mit geduldig herausgespielten Punkten bis zur 15. Minute wieder auf 31:35 heran. Das dritte Foul von Justin Griffin lähmte die Gäste dann jedoch kurzzeitig, was die Kölner nutzten, um sich wieder auf 13 Zähler abzusetzen. Trotz Foulbelastung schickte Stephan Harlander Griffin nun wieder aufs Feld und der Flügelspieler beendete zunächst die dreiminütige Nürnberger Flaute im Angriff mit einem spektakulären Dunking nach Alley-Hoop-Anspiel von Sean Walker, bevor er mit der Pausensirene einen Dreier aus der Drehung zum 36:48-Pausenstand versenkte.

Fast fünf Minuten dauerte es nach dem Seitenwechsel, bis Robert Dühring, der trotz körperlicher Nachteile das Duell mit Gortat immer wieder annahm, endlich die ersten Zähler für die SELLBYTEL Baskets gelangen, weil die Nürnberger Defense der aggressiven Kölner Abwehr aber nur wenig nachstand, hatten auch die Hausherren bis dahin nur vier Punkte erzielen können. Jeweils zwölf weitere Zähler konnten beide Teams bis zum Ende des fortan ausgeglichen verlaufenden dritten Viertels verbuchen. Im Schlussabschnitt spielte dem Meister nach zwei schönen Aktionen von Ryan DeMichael, der Nadjfeji und Burrell immer wieder vor Probleme stellen konnte, wieder ein Foul von Griffin in die Karten. Während die Nürnberger anschließend nämlich mehrfach in aussichtsreicher Position scheiterten, liefen die Gastgeber kurzzeitig heiß und verschafften sich durch einen Mallet-Dreier in der 34. Minute ein 20-Punkte-Polster. In einer Auszeit schworen sich die Nürnberger daraufhin noch einmal ein, konterten mit einem 12:2-Run und hatten so 90 Sekunden vor Ende das Defizit wieder auf zehn Zähler gedrückt (67:77). Nun übernahm bei Köln Mallet die Initiative und nutzte die Gunst der Stunde, mit zwei Dreiern aus dem Dribbling seine guten Statistiken noch weiter zu verbessern. 85:70 lautete der Endstand.

"Wir hatten uns für diese Partie gegen einen hochkarätigen Gegner vorgenommen, jede Offense und Defense für sich so gut wie möglich zu lösen und die Mannschaft hat das im Rahmen der Möglichkeiten, die wir aufgrund der Personalsituation hatten, gut umgesetzt und eine hohe Messlatte für die verletzten Spieler gelegt, die hoffentlich gegen Paderborn wieder dabei sein können", fand Stephan Harlander trotz der Niederlage lobende Worte für sein dezimiertes Team, das sich den tief besetzten Kölnern mit nur fünf einsatzfähigen Profispielern nach Kräften widersetzt hatte und dafür beim Verlassen der Halle auch von den Kölner Fans mit viel Applaus bedacht wurde. Michael Lake absolvierte die kompletten 40 Minuten auf dem Feld, auch die anderen Starter spielten jeweils deutlich über 30 Minuten, wobei Justin Griffin und Robert Dühring die Zeit erfreulicherweise zu persönlichen Punktebestleistungen nutzen konnten.

Köln: Mallet (18), Gortat (14), McElroy (11), Burrell (11), Strasser (10), Nadjfeji (8), Talts (6), Grünheid (5), Sljivancanin (2).
Nürnberg: DeMichael (22), Griffin (17), Dühring (14), Lake (10), Walker (7), Meinel, Plantzas, Göhring.

Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)

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