Dimplex Falke Nürnberg
Oldenburg bestraft Fehler knallhart
sid am 11.03.2007 um 10:49
"Ich würde gerne noch etwas hinzufügen", ergriff Gästecoach Don Beck auf der Pressekonferenz zur Überraschung der Anwesenden noch einmal das Mikrofon, nachdem er zuvor seine Oldenburger Mannschaft für die starke Teamleistung gegen die SELLBYTEL Baskets Nürnberg, die sich klar mit 51:90 (25:59) geschlagen geben mussten, gelobt hatte. "Ich kenne die aktuelle Nürnberger Situation hautnah aus meiner Zeit in Trier und weiß, wie sehr Spieler darunter leiden können. Das war heute nicht das wahre Leistungsniveau der Nürnberger. Ich hoffe für Stephan und die hervorragende Arbeit, die er hier leistet, dass sich das alles wieder einrenkt", zeigte er Verständnis und erntete von den nebenan über Hallen-TV der Pressekonferenz beiwohnenden Nürnberger Fans viel Applaus.
Weniger mitleidig hatten sich seine EWE Baskets zuvor auf dem Parkett gezeigt, besonders in der ersten Halbzeit spielten sie sich den Frust der jüngsten Heimniederlage gegen Paderborn an beiden Enden des Feldes von der Seele. Obwohl die Nürnberger gut in die Partie starteten und die ersten drei Dreierversuche allesamt den Weg in den Gästekorb fanden – am Ende stand die Dreierbilanz bei 3/16, verloren Sotiris Gioulekas und Co. urplötzlich den Faden und schaufelten sich ausgehend von einer eigenen 15:14-Führung mit einer 4:32-Serie von der siebten bis zur 15. Spielminute ihr eigenes Grab. Vier eigenen Punkten folgten umgehend neun der Niedersachsen, zur Pause schließlich sahen sich die Mittelfranken mit einem 25:59 konfrontiert, wobei sich jeder Akteur der Gäste bereits in die Korbjägerliste eingetragen hatte. Während die Gäste selbstbewusst ihre Würfe mit traumwandlerischer Sicherheit versenkten, vergaben die Nürnberger auch die seltenen gut herausgespielten Korblegerversuche und trafen meist falsche Entscheidungen, wenn es darum ging, den Abschluss zu suchen oder den Ball noch einmal weiterzupassen.
Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Nürnberger gegen die weiter aggressive Abwehr der Oldenburger, die insgesamt 21 Ballverluste provozierten, nicht zu einem Spielrhythmus. Bis auf 46 Zähler (44:90) musste man die Donnervögel davonziehen lassen, mit einer 7:0-Serie bis zur Schlusssirene konnte man die deutliche Niederlage zumindest noch ein klein wenig freundlicher gestalten und den 1800 Zuschauern in der Arena Nürnberger Versicherung für ihre Geduld und Unterstützung während der 40 Minuten danken.
"Die Zuschauer haben uns heute trotz des Spielverlaufs rührend unterstützt, wir können wirklich stolz auf unsere Fans sein", freute sich Stephan Harlander über die Hilfe von den Rängen, erkannte aber auch die im Ergebnis widergespiegelte deutliche Oldenburger Übermacht neidlos an. "Oldenburg blieb von unserem 11:5-Start unbeeindruckt, während sich mein Team nach dem ersten kurzen Run des Gegners stark unter Druck setzen ließen. Wir hatten uns als Mannschaft viel vorgenommen, dass es dann so nach hinten losging tut emotional natürlich allen sehr weh, sportlich hat sich unsere Lage durch die Ergebnisse der Konkurrenz glücklicherweise nicht verändert. Wir werden uns am Montag nun noch einmal mit allen Partnern zusammensetzen und am Dienstag wird dann eine Entscheidung getroffen sein, wie es mit dem Nürnberger Basketball weitergeht."
Nürnberg: Lake (16), DeMichael (7), Dühring (6), Lee (6), Rouse (6), Griffin (4), Walker (2), Gioulekas (2), Nees (2), Meinel, Plantzas, Göhring.
Oldenburg: Penigar (16), McCoy (14), Schaffartzik (13), Fischer (12), Grunfeld (11), Perkins (6), Kuzminskas (6), Strauch (5), Krauser (3), Black (3), Basit (1).
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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Weniger mitleidig hatten sich seine EWE Baskets zuvor auf dem Parkett gezeigt, besonders in der ersten Halbzeit spielten sie sich den Frust der jüngsten Heimniederlage gegen Paderborn an beiden Enden des Feldes von der Seele. Obwohl die Nürnberger gut in die Partie starteten und die ersten drei Dreierversuche allesamt den Weg in den Gästekorb fanden – am Ende stand die Dreierbilanz bei 3/16, verloren Sotiris Gioulekas und Co. urplötzlich den Faden und schaufelten sich ausgehend von einer eigenen 15:14-Führung mit einer 4:32-Serie von der siebten bis zur 15. Spielminute ihr eigenes Grab. Vier eigenen Punkten folgten umgehend neun der Niedersachsen, zur Pause schließlich sahen sich die Mittelfranken mit einem 25:59 konfrontiert, wobei sich jeder Akteur der Gäste bereits in die Korbjägerliste eingetragen hatte. Während die Gäste selbstbewusst ihre Würfe mit traumwandlerischer Sicherheit versenkten, vergaben die Nürnberger auch die seltenen gut herausgespielten Korblegerversuche und trafen meist falsche Entscheidungen, wenn es darum ging, den Abschluss zu suchen oder den Ball noch einmal weiterzupassen.
Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Nürnberger gegen die weiter aggressive Abwehr der Oldenburger, die insgesamt 21 Ballverluste provozierten, nicht zu einem Spielrhythmus. Bis auf 46 Zähler (44:90) musste man die Donnervögel davonziehen lassen, mit einer 7:0-Serie bis zur Schlusssirene konnte man die deutliche Niederlage zumindest noch ein klein wenig freundlicher gestalten und den 1800 Zuschauern in der Arena Nürnberger Versicherung für ihre Geduld und Unterstützung während der 40 Minuten danken.
"Die Zuschauer haben uns heute trotz des Spielverlaufs rührend unterstützt, wir können wirklich stolz auf unsere Fans sein", freute sich Stephan Harlander über die Hilfe von den Rängen, erkannte aber auch die im Ergebnis widergespiegelte deutliche Oldenburger Übermacht neidlos an. "Oldenburg blieb von unserem 11:5-Start unbeeindruckt, während sich mein Team nach dem ersten kurzen Run des Gegners stark unter Druck setzen ließen. Wir hatten uns als Mannschaft viel vorgenommen, dass es dann so nach hinten losging tut emotional natürlich allen sehr weh, sportlich hat sich unsere Lage durch die Ergebnisse der Konkurrenz glücklicherweise nicht verändert. Wir werden uns am Montag nun noch einmal mit allen Partnern zusammensetzen und am Dienstag wird dann eine Entscheidung getroffen sein, wie es mit dem Nürnberger Basketball weitergeht."
Nürnberg: Lake (16), DeMichael (7), Dühring (6), Lee (6), Rouse (6), Griffin (4), Walker (2), Gioulekas (2), Nees (2), Meinel, Plantzas, Göhring.
Oldenburg: Penigar (16), McCoy (14), Schaffartzik (13), Fischer (12), Grunfeld (11), Perkins (6), Kuzminskas (6), Strauch (5), Krauser (3), Black (3), Basit (1).
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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