Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Auf dem Sprung
Pucki am 08.03.2007 um 09:00
Rudy Mbemba hat ein Ziel. Er will der erste Schwede in der NBA sein. Bis dahin muss der 19-jährige Aufbauspieler noch einiges lernen. Deshalb kam er in die Bundesliga – zu den Skyliners. Nach Frankfurt kam Rudy Mbemba wegen seinem großen Vorbild: Pascal Roller. „Pascal ist ein fantastischer Aufbauspieler. Von ihm habe ich mir viel abgucken können, beim Timing im Pick-and-Roll, beim Passen“, schwärmt Mbemba. In diesem Jahr hat sich der Jungspund weiter gesteigert: Bei Punkten (4,4), Assists (2,2), Rebounds (2,0) und Steals (1,5) liegt er über seinen Vorjahreswerten – und das bei nur vier Minuten mehr Spielzeit. Berühmt wurde Mbemba in Deutschland aber durch seine Stopferqualitäten. Zwei dritte Plätze beim All-Star-Day-Dunkcontest belegen den Hang zum Spektakulären des nur 1,78 Meter großen Skandinaviers mit afrikanischen Wurzeln.
Die Athletik und das Talent Mbembas wecken das Interesse der großen Ligen. Im vergangenen Sommer nahm der Skyliner am Reebok Eurocamp im italienischen Treviso teil, einem der Treffpunkte, bei dem NBA-Scouts junge Talente aus Europa beobachten. Und Mbemba machte Eindruck: „Er ist schon sehr weit für einen so jungen Spieler. Er kann ziehen, werfen, seine Mitspieler einsetzen. Und er verteidigt gut“, lobt J.T. Magee, der das Camp für realgm.com begleitet hat. „Allerdings fehlt ihm noch die Beständigkeit, und er nimmt zu oft den schwierigen Pass und verursacht Ballverluste. Manchmal ist er auch ein Hitzkopf“, sagt Luis Fernandez, Experte für den internationalen Basketball bei draftexpress.net. Doch das Gesamturteil ist eindeutig: „Rudy hat ganz klar NBA-Potenzial“, sagt Fernandez.
Woran es in seinem Spiel noch hapert, weiß Rudy genau: „Klar, die Ballverluste und die falschen Entscheidungen auf dem Court sind ein Problem“, gibt er zu. Doch er ist zuversichtlich, dass er mit Training und wachsender Erfahrung auch diese Baustelle in seinem Spiel noch bereinigen kann. Und dann klappt es mit der NBA? „Das ist mein großes Ziel. Aber ich bin nicht böse, wenn ein anderer Schwede schneller ist als ich“, lacht Mbemba.
Rudy Mbembas Talent ist auch in seiner Heimat bekannt: Immerhin sechs A-Länderspiele hat der 19-Jährige schon für das Land der Elche und Wackelmöbel bestritten.

FIVE - Basketball for Live
www.fivemag.de
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Die Athletik und das Talent Mbembas wecken das Interesse der großen Ligen. Im vergangenen Sommer nahm der Skyliner am Reebok Eurocamp im italienischen Treviso teil, einem der Treffpunkte, bei dem NBA-Scouts junge Talente aus Europa beobachten. Und Mbemba machte Eindruck: „Er ist schon sehr weit für einen so jungen Spieler. Er kann ziehen, werfen, seine Mitspieler einsetzen. Und er verteidigt gut“, lobt J.T. Magee, der das Camp für realgm.com begleitet hat. „Allerdings fehlt ihm noch die Beständigkeit, und er nimmt zu oft den schwierigen Pass und verursacht Ballverluste. Manchmal ist er auch ein Hitzkopf“, sagt Luis Fernandez, Experte für den internationalen Basketball bei draftexpress.net. Doch das Gesamturteil ist eindeutig: „Rudy hat ganz klar NBA-Potenzial“, sagt Fernandez.
Woran es in seinem Spiel noch hapert, weiß Rudy genau: „Klar, die Ballverluste und die falschen Entscheidungen auf dem Court sind ein Problem“, gibt er zu. Doch er ist zuversichtlich, dass er mit Training und wachsender Erfahrung auch diese Baustelle in seinem Spiel noch bereinigen kann. Und dann klappt es mit der NBA? „Das ist mein großes Ziel. Aber ich bin nicht böse, wenn ein anderer Schwede schneller ist als ich“, lacht Mbemba.
Rudy Mbembas Talent ist auch in seiner Heimat bekannt: Immerhin sechs A-Länderspiele hat der 19-Jährige schon für das Land der Elche und Wackelmöbel bestritten.

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