Dimplex Falke Nürnberg
Falken reisen zu Spatzen
sid am 01.03.2007 um 16:55
"Ich würde gerne mal als Trainer in der Kuhberghalle gewinnen!" lautet Stephan Harlanders Wunsch vor dem Aufeinandertreffen seiner SELLBYTEL Baskets Nürnberg mit dem Aufsteiger ratiopharm Ulm am kommenden Samstag, den 03.03. ab 19 Uhr. Um diesen Wunsch Realität werden zu lassen, werden die Nürnberger ihren Aufwärtstrend aus den jüngsten beiden Siegen gegen Trier und Frankfurt jedoch bestätigen müssen, immerhin gewannen die Schwaben bisher sieben ihrer elf Heimspiele und schickten vor zwei Wochen sogar den amtierenden Meister Köln mit einer Niederlage im Gepäck auf die Heimreise.
"Stolz auf das Team" empfand Coach Mike Taylor nach dieser Leistung seiner Truppe, bei der 70% der Spielzeit von Akteuren ausgefüllt wird, die bereits in der vergangenen Zweitligasaison das ratiopharm-Jersey trugen – unter anderem auch die beiden eifrigsten Punktesammler, Guard Jono Levy (14,9 PpG, 3,9 RpG) und "Mr. Incredible" Jeff Gibbs (14,4 PpG, 9,1 RpG). Gerade Kraftpaket Gibbs sorgt in der Liga für Aufsehen, weil es der ehemalige Footballspieler mit nicht einmal 1,90m auf der kleinen Centerposition scheinbar problemlos mit 20 Zentimeter größeren Gegenspielern aufnimmt. Bereits zu Zweitligazeiten liefen gegen Nürnberg Emeka Erege (7,3 PpG, 3,2 RpG) und Maksym Shtein (7,9 PpG, 2,6 RpG), der sich gemeinsam mit Neuverpflichtung Bryan Lucas (11,7 PpG, 5,6 RpG) die Centerposition teilt, auf, die Bankspieler Florian Möbius (2,4 PpG) und Christian Grosse (1,7 PpG) sind ebenfalls noch "Zeitzeugen" der gemeinsamen Jahre im Unterhaus. Im Laufe der Vorsaison wurde aus Ehingen als einsatzfreudiger Backup für die Positionen 3 und 4 Konrad Wysocki (7,9 PpG, 3,9 RpG) geholt, einzig die Aufbauposition wird durch Austen Rowland (9,4 PpG, 5,1 ApG) und Ian Young (4,8 PpG) komplett durch zwei Spieler ausgefüllt, die erst seit dieser Saison im Schwabenland agieren. Der erfahrene Flügelspieler Jan Sprünken und Center Bryson McKenzie komplettieren den Kader der mit 20:24 Punkten derzeit auf Platz 13 rangierenden Ulmer. "Die Atmosphäre in eigener Halle und die Wut über die deutliche Niederlage in Paderborn werden den Ulmern viel Energie geben", richtet sich Stephan Harlander auf einen heißen Tanz ein. "Der Vorteil Ulms liegt sicher darin, dass die Mannschaft sehr gut eingespielt ist und sich nicht so leicht aus der Bahn werfen lässt. Das mussten wir im Hinspiel (73:89) schmerzlich erfahren, als sie uns mit zunehmender Spielzeit immer mehr zermürbt haben."
Die jüngsten Erfolgserlebnisse haben die Zuversicht in der Noris steigen lassen, gerade deswegen warnt der Headcoach nun vor Euphorie: "Uns fällt nach den beiden Siegen vieles leichter, die Mannschaft hat sich in die richtige Richtung entwickelt, aber wir dürfen uns jetzt nicht blenden lassen. Ein Blick auf Tabelle genügt ja, um zu sehen, dass noch ein weiter Weg bis zum Klassenerhalt vor uns liegt und wir de facto noch nichts erreicht haben." Die SELLBYTEL Baskets sind also gefordert, an die Leistungen der letzten Partien anzuknüpfen und die im Laufe der Saison viel zu oft an den Tag gelegte Unkonstanz endgültig aus ihrem Spiel zu verbannen, um beim mannschaftlich geschlossen auftretenden Aufsteiger endlich einmal siegreich das Parkett zu verlassen. Ob man dabei auf Soto Gioulekas zurückgreifen kann, ist fraglich. Der griechische Flügelspieler laboriert an einer Achillessehnenreizung.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg
0 Kommentare
"Stolz auf das Team" empfand Coach Mike Taylor nach dieser Leistung seiner Truppe, bei der 70% der Spielzeit von Akteuren ausgefüllt wird, die bereits in der vergangenen Zweitligasaison das ratiopharm-Jersey trugen – unter anderem auch die beiden eifrigsten Punktesammler, Guard Jono Levy (14,9 PpG, 3,9 RpG) und "Mr. Incredible" Jeff Gibbs (14,4 PpG, 9,1 RpG). Gerade Kraftpaket Gibbs sorgt in der Liga für Aufsehen, weil es der ehemalige Footballspieler mit nicht einmal 1,90m auf der kleinen Centerposition scheinbar problemlos mit 20 Zentimeter größeren Gegenspielern aufnimmt. Bereits zu Zweitligazeiten liefen gegen Nürnberg Emeka Erege (7,3 PpG, 3,2 RpG) und Maksym Shtein (7,9 PpG, 2,6 RpG), der sich gemeinsam mit Neuverpflichtung Bryan Lucas (11,7 PpG, 5,6 RpG) die Centerposition teilt, auf, die Bankspieler Florian Möbius (2,4 PpG) und Christian Grosse (1,7 PpG) sind ebenfalls noch "Zeitzeugen" der gemeinsamen Jahre im Unterhaus. Im Laufe der Vorsaison wurde aus Ehingen als einsatzfreudiger Backup für die Positionen 3 und 4 Konrad Wysocki (7,9 PpG, 3,9 RpG) geholt, einzig die Aufbauposition wird durch Austen Rowland (9,4 PpG, 5,1 ApG) und Ian Young (4,8 PpG) komplett durch zwei Spieler ausgefüllt, die erst seit dieser Saison im Schwabenland agieren. Der erfahrene Flügelspieler Jan Sprünken und Center Bryson McKenzie komplettieren den Kader der mit 20:24 Punkten derzeit auf Platz 13 rangierenden Ulmer. "Die Atmosphäre in eigener Halle und die Wut über die deutliche Niederlage in Paderborn werden den Ulmern viel Energie geben", richtet sich Stephan Harlander auf einen heißen Tanz ein. "Der Vorteil Ulms liegt sicher darin, dass die Mannschaft sehr gut eingespielt ist und sich nicht so leicht aus der Bahn werfen lässt. Das mussten wir im Hinspiel (73:89) schmerzlich erfahren, als sie uns mit zunehmender Spielzeit immer mehr zermürbt haben."
Die jüngsten Erfolgserlebnisse haben die Zuversicht in der Noris steigen lassen, gerade deswegen warnt der Headcoach nun vor Euphorie: "Uns fällt nach den beiden Siegen vieles leichter, die Mannschaft hat sich in die richtige Richtung entwickelt, aber wir dürfen uns jetzt nicht blenden lassen. Ein Blick auf Tabelle genügt ja, um zu sehen, dass noch ein weiter Weg bis zum Klassenerhalt vor uns liegt und wir de facto noch nichts erreicht haben." Die SELLBYTEL Baskets sind also gefordert, an die Leistungen der letzten Partien anzuknüpfen und die im Laufe der Saison viel zu oft an den Tag gelegte Unkonstanz endgültig aus ihrem Spiel zu verbannen, um beim mannschaftlich geschlossen auftretenden Aufsteiger endlich einmal siegreich das Parkett zu verlassen. Ob man dabei auf Soto Gioulekas zurückgreifen kann, ist fraglich. Der griechische Flügelspieler laboriert an einer Achillessehnenreizung.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg
0 Kommentare
Werbung
Werbung


