BG Karlsruhe

ALBA vs BG: Die 100 fällt und –33

Pucki am 24.02.2007 um 21:54

Es war das erste von vier Basketball-Bundesligaspielen an diesem Abend, bei dem der Träger der roten Laterne beim Tabellendritten in Berlin gastierte. Nicht nur auf dem Papier eine klare Angelegenheit, auch auf dem Parkett gab es für Karlsruhe nichts zu erben: Johannes Herber markierte frühzeitig das 2:0, Jenkins schickte einen Dreier zum 5:0 nach, ehe Koko Archibong das 7:0 besorgte. Dann war es an Erez Bittman seine Spieler zu einer Auszeit zu bitten. Owens machte mit dem 9:0 weiter, ehe Sheiku Kabba die Ehre hatte, die ersten Punkte der Partie für die Badener zu markieren. Ryan Bond war nicht glücklich in diese Partie gestartet, hatte schnell zwei Turnover und ein Foul produziert, ohne auch nur eine Offensivaktion gezeigt zu haben. Dementsprechend handelte Bittman, und nahm ihn für Peter Cipriano aus dem Spiel. Nachdem er Bond neu instruiert hatte, brachte er ihn kurz darauf für den bis dahin einzig erfolgreichen Dreierschützen der BG Stefan Svitek. Er hätte jedoch wechseln können, was er wollte: Die BG war mit einer miserablen Quote aus dem Feld und sage und schreibe sieben Turnover in den ersten zehn Minuten den Hausherren überdeutlich unterlegen. In Zahlen ausgedrückt bedeutete dies den Zwischenstand von 33:17. Im zweiten Viertel hieß es „same procedure as ...“: Es bedurfte eines 6:0-Laufs von Alba, damit Bittman seine Spieler wieder ins Gebet nehmen konnte. Es brauchte mehr als dreieinhalb Minuten, ehe ein BG-Spieler punktete. Ein erfolgreicher Korbleger von Andi Hornig bedeutete das 41:19. Es folgte ein geradezu unglaublicher 0:7-Lauf der BG, der nun auch Henrik Rödl beim Stand von 41:26 zu einer Auszeit animierte. Danach waren die Kräfteverhältnisse wieder klargestellt: Zur Halbzeit leuchtete ein 52:28 von der Berliner Anzeigetafel. Kurz nach der Halbzeit waren die Berliner mit 30 Punkten beim Stand von 60:30 weg, ehe Ryan Bond seine ersten beiden Punkte per Freiwurf machen konnte. Einige Zeit später konnte Alton Mason mit einem Dreier zum 66:45 einen weitaus akzeptableren Abstand von –21 wieder herstellen. Henrik Rödl reagierte bei diesem Stand knapp zweieinhalb Minuten vor Ende des Viertels mit einer Auszeit. Und wieder gelang es ihm, seine Spieler so einzustellen, dass diese den Ansprüchen des Berliner Publikums gerecht wurden: Ein 7:2- Lauf stellte vor dem letzten Viertel den Stand von 73:47 her. Trotzdem war es das bis dato beste BG-Viertel an diesem Abend gewesen. Das letzte Viertel zeigte dann wieder einen deutlichen Unterschied zwischen einem Meisterschaftsaspiranten und einem Abstiegskandidaten: Die Berliner durften über den gefallenen 100er genauso jubeln, wie die Anhänger der BG wohl unter der Differenz von über – 30 beim Endstand von 103:70 leiden mussten.

Horst Schmitz Vorjahresstatement, dass Alba halt eine ganz andere Hausnummer sei, hat sich also auch dieses Mal bewahrheitet. Die nächste anstehende sind die Giessen 46ers am kommenden Samstag, dem 3. März. Diese Partie wird der allerletzte Strohhalm zu Hoffnungen auf den Klassenerhalt sein. Die South- Stars haben bereits reagiert, und eine Fahrt für den Preis von nur 15,-€ für Mitglieder und 20,-€ für Nichtmitglieder nach Mittelhessen organisiert.

Für die BG trafen: Mason 24/4, Jones 19/1, Svitek 10/2, Kabba 5/1, Hornig 4, Bond 4, Cipriano 4

Punkte Alba Berlin: Owens 17/2 , Ford 15/1 , Penny 12/1, Herber 11/3 , Canak 10/2, Stanojevic 9, Archibong 8, Boumtje Boumtje 6, Jenkins 5/1, Faßler 4

Pressemitteilung: BG Karlsruhe

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