Dimplex Falke Nürnberg

Andere Vorzeichen, gleiches Ziel

sid am 22.02.2007 um 15:24

SELLBYTEL Baskets Nürnberg gegen Deutsche Bank Skyliners Frankfurt heißt am Sonntag, den 25.02. ab 17 Uhr das Duell im Rahmen des 22. Spieltags. Nürnberger Fans dürfte diese Paarung noch in lebhafter Erinnerung sein, vor exakt einem Jahr standen sich diese beiden Teams ebenfalls in der der Arena Nürnberger Versicherung gegenüber und die beiden Punkte, die sich die Truppe aus der Bankenmetropole beim direkten Konkurrenten aus Franken damals sichern konnte, gaben am Ende den Ausschlag im Kampf um den 15. Tabellenplatz. Obwohl die Skyliners in dieser Saison in höheren Regionen zu finden sind, lautet das Ziel der Nürnberger natürlich, diesmal die zwei Punkte in der Noris zu behalten.

Bei den Hessen hat mit dem 61jährigen US-Amerikaner Charles Barton seit Januar 2006 ein erfahrener Coach das Sagen, in seinem ersten Spiel führte er den damaligen Tabellenletzten zu einem Sieg über ALBA Berlin. Auf dasselbe Team trafen die Frankfurter unter der Woche im BBL-Pokal, mussten sich jedoch auswärts deutlich mit 83:49 geschlagen geben. Auch in der Liga offenbarten die Skyliners in fremder Halle zuletzt Schwächen und verloren drei ihrer letzten vier Auswärtsspiele, liegen derzeit dennoch auf Playoffkurs. Um diesen Trend fortzusetzen wurde die Mannschaft in den vergangenen Wochen noch um die Brettspieler Michael Bauer (11,0 PpG, 5,0 RpG) und Michael Benton (9,7 PpG, 5,2 RpG) – kurz Mike & Mike – ergänzt. Während Benton in Berlin als erster Center für die Hessen auflief und gemeinsam mit den Guards Jimmy McKinney (11,4 PpG), dem Scharfschützen Eric Chatfield (14,0 PpG, 2,7 ApG), Nino Garris (5,1 PpG) und Power Forward Trevon Bryant (14,8 PpG, 7,8 RpG, 2,1 ApG) die Startformation bildete, ist Bauer der sechste Mann des Meisters von 2004. Big Man Kevin Johnson (7,5 PpG, 4,5 RpG) fehlte in den letzten Partien aufgrund anhaltender Knieprobleme, mit Shooter George Reese, den jungen Guards Rudy Mbemba und Dominik Bahiense de Mello, Alex King und Miroslav Todic verfügt man dennoch über eine sehr tiefe Bank.

"Individuell ist Frankfurt erstklassig besetzt, fast alle Spieler konnten im Laufe der Saison schon zweistellig punkten und kaum einer hat Angst davor, wichtige Entscheidungen zu treffen", weiß Stephan Harlander um den "heißen Tanz", der seiner Mannschaft am Sonntag bevorsteht. "Frankfurt hat die letzten Wochen wechselhafte Form gezeigt, wir müssen daher auf uns selbst schauen und mit Kampfgeist und Leidenschaft agieren, um unsere Chance zu bekommen. Im Hinspiel konnten wir die Partie ausgeglichen gestalten, diesmal müssen wir zusehen, die Frankfurter noch mehr zu schweren Würfen zu zwingen und so das bessere Ende für uns zu haben." Verletzungssorgen gibt es im Lager der Mittelfranken nicht, alle Spieler sind an Bord und freuen sich nach dem jüngsten Erfolgserlebnis in Trier auf den Auftritt vor heimischer Kulisse.

Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg

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