Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Star auf Zeit
Pucki am 15.02.2007 um 23:08
So extravagant sein Name auch sein mag, Ruben Boumtje-Boumtje ist ein ganz solider Center der alten Schule, dessen Minuten mit Rekonvaleszent Jovo Stanojevic eng verknüpft sind. Die Rolle ist nicht neu für ihn. In die Halle kommen, umziehen und tapen, aufwärmen, dann geht es erst mal auf die Bank. Dennoch sind die Blicke der Zuschauer, die auf ihm ruhen, förmlich spürbar. So ist das eben, wenn der eigene Name mit den heiligen drei Basketball-Buchstaben in Verbindung gebracht wird. Wenn der Name selbst jedoch für noch mehr Gesprächsstoff als die amerikanische Profiliga sorgt, dann muss etwas Großes im Gange sein. Groß ist Ruben Boumtje-Boumtje in der Tat – 2,12 Meter, um genau sein zu wollen. Seit Sommer 2006 steht der Center aus Kamerun im Aufgebot von Meisterschaftsfavorit ALBA Berlin und tut das, was er am besten kann: die Starter wertvoll entlasten.
Diese Rolle nahm er bereits bei seinen Stippvisiten in Portland und Orlando ein. Zwischen 2001 und 2005 stand er in 44 NBA-Spielen auf dem Parkett. Mehr war nie drin, da verschiedenste Verletzungen ihn immer wieder zurückwarfen. Nachdem er sich endgültig von der NBA verabschiedet hatte, heuerte er im Januar 2006 in Griechenland an. Für Panellinios Athen fungierte RBB als wertvoller Fels in der Brandung. Massig Punkte produzieren ist nicht sein Ding, der 28-Jährige beschränkt sich lieber auf solide Verteidigung und unrühmliche Reboundarbeit.
Abgesehen von einem geilen Namen, langen Armen und dem rechtsdrehenden Baby-Hook hat Boumtje-Boumtje jedoch wenig zu bieten. Er macht die Dinge, die er kann, und versucht sich nicht am Spektakulären. Noch glänzt sein Name durchschnittlich 15 Minuten lang im ALBA-Schein. Seine Spielzeit wird sinken, wenn mit Jovo Stanojevic der etatmäßige Starter auf der Fünf nach seinem Kreuzbandriss ins Aufgebot zurückkehrt. Dennoch wissen die Berliner, was sie an Boumtje-Boumtje haben: einen erfahrenen Spieler, der seine Knochen in raren Minuten geschickt einsetzt – eine Fähigkeit, die im Hinblick auf die Playoffs zunehmend an Wert gewinnt.
Hat Berlin mit einem genesenen Jovo Stanojevic zu viele Big Men? „Die Coaches werden schon einen Weg finden, wie wir beide dem Team helfen können“, ist sich RBB sicher.

FIVE - Basketball for Live
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Diese Rolle nahm er bereits bei seinen Stippvisiten in Portland und Orlando ein. Zwischen 2001 und 2005 stand er in 44 NBA-Spielen auf dem Parkett. Mehr war nie drin, da verschiedenste Verletzungen ihn immer wieder zurückwarfen. Nachdem er sich endgültig von der NBA verabschiedet hatte, heuerte er im Januar 2006 in Griechenland an. Für Panellinios Athen fungierte RBB als wertvoller Fels in der Brandung. Massig Punkte produzieren ist nicht sein Ding, der 28-Jährige beschränkt sich lieber auf solide Verteidigung und unrühmliche Reboundarbeit.
Abgesehen von einem geilen Namen, langen Armen und dem rechtsdrehenden Baby-Hook hat Boumtje-Boumtje jedoch wenig zu bieten. Er macht die Dinge, die er kann, und versucht sich nicht am Spektakulären. Noch glänzt sein Name durchschnittlich 15 Minuten lang im ALBA-Schein. Seine Spielzeit wird sinken, wenn mit Jovo Stanojevic der etatmäßige Starter auf der Fünf nach seinem Kreuzbandriss ins Aufgebot zurückkehrt. Dennoch wissen die Berliner, was sie an Boumtje-Boumtje haben: einen erfahrenen Spieler, der seine Knochen in raren Minuten geschickt einsetzt – eine Fähigkeit, die im Hinblick auf die Playoffs zunehmend an Wert gewinnt.
Hat Berlin mit einem genesenen Jovo Stanojevic zu viele Big Men? „Die Coaches werden schon einen Weg finden, wie wir beide dem Team helfen können“, ist sich RBB sicher.

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