Artland Dragons
Dragons reisen zu aufstrebenden Bambergern
Lomax am 09.02.2007 um 15:04
In der Vergangenheit war Bamberg ein gutes Pflaster für die Artland Dragons: Nebst zwei Auswärtserfolgen aus drei Bundesligapartien feierten die Dragons dort ihre erste Teilnahme am TOP FOUR-Turnier im vergangenen Jahr. Auf eben diesem Pflaster, pardon: Parkett, gastieren am kommenden Sonntag, 11. Februar ab 17:00 Uhr (live auf Premiere) die Artland Dragons erneut und duellieren sich in der JAKO-Arena mit den Brose Baskets Bamberg. Im Vorfeld des Spiels sieht Dragons-Assistenztrainer Ralf Rehberger ähnliche Ausgangspositionen bei beiden Mannschaften: „Beide Teams sind momentan in einer Phase, in der sie sich als Team finden. Während dies bei Bamberg durch die Nachverpflichtungen bedingt ist, hat bei uns das Verletzungspech den Prozeß der Teamfindung deutlich verzögert; erst jetzt werden wir nach den vielen Ausfällen langsam wieder komplett.“
Zwar feierten die Dragons beim 67:65-Hinspielsieg über die Bamberger den fünften BBL-Sieg im siebten Aufeinandertreffen mit den Oberfranken, doch die bevorstehende Aufgabe wird alles andere als ein Selbstläufer für die Quakenbrücker. „Bamberg ist nach wie vor eine der Topmannschaften der Liga, das ist klar“, warnt Rehberger vor allzu hohen Erwartungen. „Man darf beim Blick auf die Tabelle nicht vergessen, dass Bamberg vier Spiele weniger als wir absolvierte und wir dabei schon eine Niederlage mehr kassierten.“ Dieses Defizit an Spielen resultiert aus den Umbauarbeiten an der JAKO-Arena, die im Sommer 2006 von 4750 auf 6900 Plätze ausgebaut wurde und entsprechend anfangs der Saison noch nicht genutzt werden konnte. Die Vorzeichen stehen gut, dass das Gastspiel der Artland Dragons in Bamberg ausverkauft sein wird – kein Umstand, der die Aufgabe für Darius Hall & Co. erleichtert, da die Fans aus „Freak City“ ligaweit als sehr laut und enthusiastisch angesehen werden.
Stellten die gezeigten Leistungen im ULEB-Cup und in der BBL-Hinrunde die sportlichen Verantwortlichen der Brose Baskets noch keineswegs zufrieden, so zeigt jetzt die Formkurve der „Bauermänner“ deutlich nach oben: Seit der Nachverpflichtung von Aufbauspieler Steffen Hamann (9,3 ppg, 4 apg, 3,5 rpg) zeigen sich die Bamberger deutlich organisierter und aggressiver und gewannen folgerichtig die letzten drei Ligaspiele. „Hamann gibt den Bambergern viel Energie, Teamgeist und Siegeswille. Zudem macht er das Spiel schnell und hat einen harten Drive zum Korb,“ weiß Rehberger um die Explosivität des Nationalspielers.
Baskets-Headcoach Dirk Bauermann zählt darüber hinaus weiterhin auf die Dienste von Nationalspieler Robert Garrett (9,7 ppg, 2,3 rpg, 44,9% Dreierquote), der auf der zweiten Guard-Position für viel Gefahr aus der Distanz sorgt und sich nach einem schwachen Saisonstart zuletzt deutlich steigerte. Einen Hochkaräter verpflichteten die Oberfranken im vergangenen Monat mit Casey Jacobsen (14 ppg, 3,5 apg): Der 25-jährige avanciert nach nur zwei Spielen zum Topscorer der Mannschaft und sammelte ausreichend Erfahrung auf höchstem internationalen Niveau (u.a. Phoenix Suns, Tau Vitoria). „Jacobsen ist ein Topspieler, der einen sehr gefährlichen Drei-Punkte-Wurf besitzt und überdies sehr clever agiert.“ Auf den großen Positionen am Korb ist der Meister von 2005 mit Darren Fenn (13,1 ppg, 6,3 rpg, 51 % Dreierquote) und Chris Ensminger (9,1 ppg, 5,8 rpg) überaus stark besetzt. „Fenn und Ensminger sind beide gute Passgeber und stark am offensiven Brett. Fenn kennen wir noch sehr gut aus der vergangenen Play-off-Serie und auch in Bamberg zählt er zu den effektivsten Spielern.“
Zwar müssen die Brose Baskets seit einigen Wochen auf die Dienste von Top-Rebounder K'Zell Wesson (11,7 ppg, 9,6 rpg) verzichten, doch bislang kompensieren die „Bauermänner“ den Ausfall mehr als gut. Mit Vincent Yarbrough (7,8 ppg, 4,9 rpg, „Ein athletischer und schneller Verteidiger, der auch werfen kann“) verfügt der momentan Tabellenachte über einen adäquaten Back-Up-Spieler für die Forward-Positionen. Die Rolle des Ersatzspielers füllt auch Tim Begley (3,9 ppg, 1,1 rpg) für die Guard/Forward-Position aus, wobei der US-Amerikaner als guter Werfer und Passgeber gilt. Die Rotation komplettieren die Deutschen Sajmen Hauer, Ivan Pavic und Sebastian Betz. „Insgesamt kann man bei den Brose Baskets und einigen ihrer Spieler einen ganz deutlichen Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen erkennen“, macht Rehberger deutlich, dass die Dragons am Sonntag auf eine – im Vergleich zum Hinspiel – stark veränderte Mannschaft treffen werden. „Weiterhin gilt, dass Bamberg hart und physisch verteidigt, sehr reboundstark ist und ihre Angriffe kontrolliert spielen. Im Umkehrschluss bedeutet dies für uns, dass wir unseren Rebound kontrollieren und unsere Offense gegen die physische Verteidigung etablieren müssen. Darüber hinaus wird am Sonntag das Foul- und Turnover- Management mitentscheidend über Sieg und Niederlage sein.“ Wenn die Artland Dragons ihre Heimat am Samstag Richtung Bamberg verlassen, beginnt für sie im Übrigen ein langer Auswärtstrip: Auf das Ligaspiel in Bamberg folgt der Bus-Transfer nach Bad Blankenburg, wo sie sich auf die Pokalaufgabe in Chemnitz am kommenden Mittwoch, 14. Februar (Beginn: 19 Uhr) vorbereiten.
Pressemitteilung: Artland Dragons
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Zwar feierten die Dragons beim 67:65-Hinspielsieg über die Bamberger den fünften BBL-Sieg im siebten Aufeinandertreffen mit den Oberfranken, doch die bevorstehende Aufgabe wird alles andere als ein Selbstläufer für die Quakenbrücker. „Bamberg ist nach wie vor eine der Topmannschaften der Liga, das ist klar“, warnt Rehberger vor allzu hohen Erwartungen. „Man darf beim Blick auf die Tabelle nicht vergessen, dass Bamberg vier Spiele weniger als wir absolvierte und wir dabei schon eine Niederlage mehr kassierten.“ Dieses Defizit an Spielen resultiert aus den Umbauarbeiten an der JAKO-Arena, die im Sommer 2006 von 4750 auf 6900 Plätze ausgebaut wurde und entsprechend anfangs der Saison noch nicht genutzt werden konnte. Die Vorzeichen stehen gut, dass das Gastspiel der Artland Dragons in Bamberg ausverkauft sein wird – kein Umstand, der die Aufgabe für Darius Hall & Co. erleichtert, da die Fans aus „Freak City“ ligaweit als sehr laut und enthusiastisch angesehen werden.
Stellten die gezeigten Leistungen im ULEB-Cup und in der BBL-Hinrunde die sportlichen Verantwortlichen der Brose Baskets noch keineswegs zufrieden, so zeigt jetzt die Formkurve der „Bauermänner“ deutlich nach oben: Seit der Nachverpflichtung von Aufbauspieler Steffen Hamann (9,3 ppg, 4 apg, 3,5 rpg) zeigen sich die Bamberger deutlich organisierter und aggressiver und gewannen folgerichtig die letzten drei Ligaspiele. „Hamann gibt den Bambergern viel Energie, Teamgeist und Siegeswille. Zudem macht er das Spiel schnell und hat einen harten Drive zum Korb,“ weiß Rehberger um die Explosivität des Nationalspielers.
Baskets-Headcoach Dirk Bauermann zählt darüber hinaus weiterhin auf die Dienste von Nationalspieler Robert Garrett (9,7 ppg, 2,3 rpg, 44,9% Dreierquote), der auf der zweiten Guard-Position für viel Gefahr aus der Distanz sorgt und sich nach einem schwachen Saisonstart zuletzt deutlich steigerte. Einen Hochkaräter verpflichteten die Oberfranken im vergangenen Monat mit Casey Jacobsen (14 ppg, 3,5 apg): Der 25-jährige avanciert nach nur zwei Spielen zum Topscorer der Mannschaft und sammelte ausreichend Erfahrung auf höchstem internationalen Niveau (u.a. Phoenix Suns, Tau Vitoria). „Jacobsen ist ein Topspieler, der einen sehr gefährlichen Drei-Punkte-Wurf besitzt und überdies sehr clever agiert.“ Auf den großen Positionen am Korb ist der Meister von 2005 mit Darren Fenn (13,1 ppg, 6,3 rpg, 51 % Dreierquote) und Chris Ensminger (9,1 ppg, 5,8 rpg) überaus stark besetzt. „Fenn und Ensminger sind beide gute Passgeber und stark am offensiven Brett. Fenn kennen wir noch sehr gut aus der vergangenen Play-off-Serie und auch in Bamberg zählt er zu den effektivsten Spielern.“
Zwar müssen die Brose Baskets seit einigen Wochen auf die Dienste von Top-Rebounder K'Zell Wesson (11,7 ppg, 9,6 rpg) verzichten, doch bislang kompensieren die „Bauermänner“ den Ausfall mehr als gut. Mit Vincent Yarbrough (7,8 ppg, 4,9 rpg, „Ein athletischer und schneller Verteidiger, der auch werfen kann“) verfügt der momentan Tabellenachte über einen adäquaten Back-Up-Spieler für die Forward-Positionen. Die Rolle des Ersatzspielers füllt auch Tim Begley (3,9 ppg, 1,1 rpg) für die Guard/Forward-Position aus, wobei der US-Amerikaner als guter Werfer und Passgeber gilt. Die Rotation komplettieren die Deutschen Sajmen Hauer, Ivan Pavic und Sebastian Betz. „Insgesamt kann man bei den Brose Baskets und einigen ihrer Spieler einen ganz deutlichen Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen erkennen“, macht Rehberger deutlich, dass die Dragons am Sonntag auf eine – im Vergleich zum Hinspiel – stark veränderte Mannschaft treffen werden. „Weiterhin gilt, dass Bamberg hart und physisch verteidigt, sehr reboundstark ist und ihre Angriffe kontrolliert spielen. Im Umkehrschluss bedeutet dies für uns, dass wir unseren Rebound kontrollieren und unsere Offense gegen die physische Verteidigung etablieren müssen. Darüber hinaus wird am Sonntag das Foul- und Turnover- Management mitentscheidend über Sieg und Niederlage sein.“ Wenn die Artland Dragons ihre Heimat am Samstag Richtung Bamberg verlassen, beginnt für sie im Übrigen ein langer Auswärtstrip: Auf das Ligaspiel in Bamberg folgt der Bus-Transfer nach Bad Blankenburg, wo sie sich auf die Pokalaufgabe in Chemnitz am kommenden Mittwoch, 14. Februar (Beginn: 19 Uhr) vorbereiten.
Pressemitteilung: Artland Dragons
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