Artland Dragons

„Müssen unseren Rhythmus finden“

sid am 01.02.2007 um 17:36

Das Allstar-Wochenende ist vorbei und längst laufen bei den Artland Dragons die Vorbereitungen auf das kommende Spiel gegen die sellbytel Baskets Nürnberg (Samstag, 3. Februar, 20 Uhr). Ungeachtet der derzeitigen Tabellenplatzierung der Gäste erwartet Dragons-Assistenztrainer Ralf Rehberger eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem vergangenen Spiel in Paderborn: „Wir müssen am Samstag von Anfang an dem Spiel den Stempel aufdrücken, gerade weil wir zu Hause spielen und die Nürnberger nicht unterschätzen dürfen. Sie spielen hart, finden jedesmal durch starke Phasen wieder zurück ins Spiel und geben nie auf.“

Obwohl die Mannschaft von Headcoach Stephan Harlander aus 18 Spielen nur dreimal siegreich hervor ging, warnt Rehberger seine Mannschaft vor dem Tabellensiebzehnten: „Nürnberg hat in vielen Spielen immer wieder am Sieg gekratzt und sich stets zurückgekämpft, deshalb müssen wir von Beginn an Nürnbergs Stärken im Griff haben. Überhaupt hängt viel davon ab, ob und wie gut wir unseren Rhythmus finden werden.“ Keine Frage: Mit Topscorer Sotirius Gioulekas (13,9 ppg, 4,3 rpg) und Allstar Ryan DeMichael (12,3 ppg, 6,4 rpg) hat Harlander zwei brandgefährliche Forwards in seinen Reihen. „Gioulekas ist ungemein gefährlich, da er über viele Möglichkeiten zum Korberfolg kommen kann: Entweder er postet auf, zieht zum Korb oder nimmt den Distanzwurf; er findet stets eine Option und ist einer der Schlüsselspieler,“ gibt Rehberger vom Videoscouting preis. „DeMichael ist ein ganz anderer Spielertyp: Er ist kräftig und sprunggewaltig, aber hat auch seine Qualitäten aus der Distanz.“

Dazu gesellt sich mit Dwayne Lee (11,4 ppg, 3,2 apg, 3,8 rpg) ein Spielmacher, der das Angriffsspiel der sellbytel Baskets gut organisiert und auch in der Verteidigung seinen Mann steht. „Mit Corey Rouse hat Nürnberg einen super Athleten, der nicht umsonst bester Rebounder seines Teams ist und vor allen Dingen stark beim Offensivrebound und im Eins-gegen-Eins ist,“ bereitet Rehberger seine Center-Riege auf viel Arbeit vor. Rouse (10,9 ppg) greift sich durchschnittlich 8,5 Rebounds, davon 3,2 am offensiven Brett. Mit Michael Lake (10,3 ppg, 40,3% Dreierquote) und Sean Walker (5 ppg, 36,8% Dreierquote) haben die Nürnberger klassische Distanzwerfer und mit Tim Nees („Gibt den Baskets viel Erfahrung und hilft mit seiner Präsenz unter dem Korb“) und Robert Dühring („Großer und physischer Verteidiger, der am Brett und aus der Distanz werfen kann“) variable Center-Spieler in ihren Reihen.

„Wie schon gesagt: Es wird sehr wichtig sein, wie schnell wir nach dem Paderborn-Spiel, dem Allstarbreak und den Verletzungen unseren Spielrhythmus finden werden“, glaubt Rehberger. „Soweit ich das beurteilen kann, haben unsere gehandicapten Spieler die Pause gut nutzen können, um sich zu erholen und durch die Reha-Behandlungen ihrer kleineren Blessuren zu entledigen.“ Wie komplett der Dragons-Kader am kommenden Samstag letztendlich sein wird, wissen die Trainer wohl erst am Spieltag. Fehlen werden definitiv weiterhin Brian Thornton und Lamont McIntosh.

Kartenvorverkauf Ludwigsburg / Änderung Hotline
Am kommenden Samstag, 3. Februar beginnt der Kartenvorverkauf für das Gastspiel der EnBW Ludwigsburg (18. Februar, 17:05 Uhr) in der Artland Arena. Um 10 Uhr morgens werden die Kartenkontingente freigeschaltet und über die Dragons-Geschäftsstelle, die Ticket-Hotline, über das Internet und die bekannten Vorverkaufsstellen in Osnabrück verkauft.

Eine kleine Änderung wird es zum Wochenende geben: Die Dragons haben das Callcenter gewechselt; die Hotline 07000–DRAGONS (07000–3724667) bleibt gleich. Dieser Wechsel wird eine Preisänderung mit sich bringen: Die Portokosten für Tickets, die über die Hotline bestellt werden, betragen für den Versand über den Postweg 2,50 € pro Bestellung. „Die Preisänderung betrifft ausschliesslich Bestellungen, die über die Hotline abgewickelt werden,“ klärt Dragons-Geschäftsstellenleiterin Iska Kühn auf. „Alle anderen Möglichkeiten des Ticketkaufs und auch die Kartenpreise an sich bleiben unberührt. Wir versprechen uns davon nicht nur eine bessere Erreichbarkeit, sondern künftig weitere Serviceverbesserungen.“

Eine weitere Änderung wird es in Kürze auch beim Einlass zur Artland Arena geben. „Die Kartenkontrolle in der Arena wird in Zukunft computergestützt ablaufen, was uns eine bessere Kontrolle der Ermäßigungsberechtigung erlaubt“, erläutert Kühn weiter. „Die Zuschauer sollten dann nach dem Einlass ihre Eintrittskarten nicht wegwerfen, da diese zukünftig auch zum zwischenzeitlichen Aus- und Wiedereinlass in die Arena benötigt werden.“ Eine Tatsache wird trotz der Modifizierungen leider unverändert bleiben: „Die Artland Arena wird auch in Zukunft nur 3000 Zuschauern Platz bieten und jedesmal ausverkauft sein. Wer sich Karten im Vorverkauf sichern will, muss weiterhin schnell sein, unabhängig davon, welchen Weg er nutzt.“

Pressemitteilung: Artland Dragons Quakenbrück

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