Dimplex Falke Nürnberg
Bamberg eine Nummer zu groß
Lomax am 25.01.2007 um 10:38
"Wir haben erste Schritte auf dem Pfad der Besserung geschafft, aber noch einen langen Weg vor uns!" fasste Stephan Harlander seine Eindrücke vom dritten Frankenderby gegen die Brose Baskets Bamberg einleitend zusammen. Vor 2200 Zuschauern, die trotz der chaotischen Straßenverhältnisse den Weg in die Arena Nürnberger Versicherung gefunden hatten, mussten sich die SELLBYTEL Baskets Nürnberg mit 64:80 (30:37) gegen den souveränen Vizepokalsieger geschlagen geben, wussten streckenweise jedoch durchaus zu gefallen.
"Wenn Bamberg seine individuellen und mannschaftlichen Qualitäten so wie heute aufs Feld bringt, haben wir kaum etwas gegen sie zu bestellen. Einige Male haben wir leider in vorher besprochenen Szenen falsch gehandelt und dadurch dem Gegner das Leben zu leicht gemacht, insgesamt war heute für uns aber leider wenig zu holen", zollte Stephan Harlander dem Sieger Respekt. Die Nürnberger kamen wie in den letzten Partien zu Spielbeginn äußerst schwer in die Gänge und konnten in den ersten sechs Minuten nur durch zwei Dreier von Lake und DeMichael punkten, während Bamberg auf der Gegenseite immer wieder den Weg durch die Zone suchte und schnell mit 17:6 vorne lag. Ein 10:3-Lauf der Gastgeber sorgte nach dem ersten Viertel dennoch wieder für ein knappes Ergebnis. Morgenluft witterten viele Nürnberger Anhänger dann in der zwölften Spielminute als Bambergs Spielgestalter Steffen Hamann sein drittes Foul beging. Um seinen Lenker ein wenig aus der Schusslinie zu nehmen, stellte Gästecoach Bauermann auf Zonenverteidigung um und erwischte die Hausherren damit auf dem falschen Fuß. Die SELLBYTEL Baskets schafften es im Angriff nicht, sich gute Würfe herauszuspielen und fanden in dieser Phase defensiv kein Mittel, um Darren Fenn im Lowpost aus dem Spiel zu nehmen. Der konnte so in der 14. Minute wieder eine zweistellige Führung für sein Team herausschießen, die bis 150 Sekunden vor der Pause auf 37:22 ausgebaut wurde, ehe Steffen Hamann ausgewechselt wurde und Gioulekas mit sechs Zählern in Folge sowie Ryan DeMichael mit einem 8:0-Lauf den Pausenstand von 30:37 herstellten.
Sehr kurz schien die Ansprache in der Bamberger Kabine gewesen zu sein, bedeutend früher als die SELLBYTEL Baskets kamen die Oberfranken zurück aufs Parkett und erwischten wie in der ersten Hälfte einen Blitzstart. Vincent Yarbrough blockte den ansonsten schwer zu stoppenden Gioulekas bei einem schlampig abgeschlossenen Fastbreak und nutzte die Goaltending-Proteste des Griechen auf der Gegenseite zu einem offenen Dreier zum 44:30. Bis zu 21 Zähler betrug der Nürnberger Rückstand, bevor Gioulekas und der starke Robert Dühring noch einmal verkürzen konnten (42:56). Fünf Bamberger Punkte in Serie bis zur Sirene ließen die Hoffnungen auf ein Comeback jedoch wieder deutlich schrumpfen. Im letzten Viertel pendelte sich der Spielstand schließlich bei etwa 20 Punkten Differenz ein, Bambergs Neuverpflichtung Casey Jacobsen konnte vier Minuten vor Schluss per Dreier seine ersten Punkte für den neuen Arbeitgeber erzielen, im Anschluss konnte sich der heute unscheinbare Corey Rouse ebenfalls in die Scorerliste eintragen, bevor ein Dreier von Gäste-Topscorer Darren Fenn, der gemeinsam mit Chris Ensminger trotz des verlorenen Reboundduells unter den Körben den Ton angab, den Schlusspunkt bedeutete.
Nürnberg: Gioulekas (18), DeMichael (13), Lake (9), Lee (7), Dühring (6), Walker (3), Griffin (3), Rouse (3), Nees (2).
Bamberg: Fenn (17), Begley (14), Ensminger (12), Yarbrough (12), Garrett (9), Hamann (9), Jacobsen (5), Hauer (2), Betz, Pavic.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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"Wenn Bamberg seine individuellen und mannschaftlichen Qualitäten so wie heute aufs Feld bringt, haben wir kaum etwas gegen sie zu bestellen. Einige Male haben wir leider in vorher besprochenen Szenen falsch gehandelt und dadurch dem Gegner das Leben zu leicht gemacht, insgesamt war heute für uns aber leider wenig zu holen", zollte Stephan Harlander dem Sieger Respekt. Die Nürnberger kamen wie in den letzten Partien zu Spielbeginn äußerst schwer in die Gänge und konnten in den ersten sechs Minuten nur durch zwei Dreier von Lake und DeMichael punkten, während Bamberg auf der Gegenseite immer wieder den Weg durch die Zone suchte und schnell mit 17:6 vorne lag. Ein 10:3-Lauf der Gastgeber sorgte nach dem ersten Viertel dennoch wieder für ein knappes Ergebnis. Morgenluft witterten viele Nürnberger Anhänger dann in der zwölften Spielminute als Bambergs Spielgestalter Steffen Hamann sein drittes Foul beging. Um seinen Lenker ein wenig aus der Schusslinie zu nehmen, stellte Gästecoach Bauermann auf Zonenverteidigung um und erwischte die Hausherren damit auf dem falschen Fuß. Die SELLBYTEL Baskets schafften es im Angriff nicht, sich gute Würfe herauszuspielen und fanden in dieser Phase defensiv kein Mittel, um Darren Fenn im Lowpost aus dem Spiel zu nehmen. Der konnte so in der 14. Minute wieder eine zweistellige Führung für sein Team herausschießen, die bis 150 Sekunden vor der Pause auf 37:22 ausgebaut wurde, ehe Steffen Hamann ausgewechselt wurde und Gioulekas mit sechs Zählern in Folge sowie Ryan DeMichael mit einem 8:0-Lauf den Pausenstand von 30:37 herstellten.
Sehr kurz schien die Ansprache in der Bamberger Kabine gewesen zu sein, bedeutend früher als die SELLBYTEL Baskets kamen die Oberfranken zurück aufs Parkett und erwischten wie in der ersten Hälfte einen Blitzstart. Vincent Yarbrough blockte den ansonsten schwer zu stoppenden Gioulekas bei einem schlampig abgeschlossenen Fastbreak und nutzte die Goaltending-Proteste des Griechen auf der Gegenseite zu einem offenen Dreier zum 44:30. Bis zu 21 Zähler betrug der Nürnberger Rückstand, bevor Gioulekas und der starke Robert Dühring noch einmal verkürzen konnten (42:56). Fünf Bamberger Punkte in Serie bis zur Sirene ließen die Hoffnungen auf ein Comeback jedoch wieder deutlich schrumpfen. Im letzten Viertel pendelte sich der Spielstand schließlich bei etwa 20 Punkten Differenz ein, Bambergs Neuverpflichtung Casey Jacobsen konnte vier Minuten vor Schluss per Dreier seine ersten Punkte für den neuen Arbeitgeber erzielen, im Anschluss konnte sich der heute unscheinbare Corey Rouse ebenfalls in die Scorerliste eintragen, bevor ein Dreier von Gäste-Topscorer Darren Fenn, der gemeinsam mit Chris Ensminger trotz des verlorenen Reboundduells unter den Körben den Ton angab, den Schlusspunkt bedeutete.
Nürnberg: Gioulekas (18), DeMichael (13), Lake (9), Lee (7), Dühring (6), Walker (3), Griffin (3), Rouse (3), Nees (2).
Bamberg: Fenn (17), Begley (14), Ensminger (12), Yarbrough (12), Garrett (9), Hamann (9), Jacobsen (5), Hauer (2), Betz, Pavic.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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