Dimplex Falke Nürnberg
Am Sonntag kommen die Eisbären
sid am 19.01.2007 um 00:36
Der Blick auf die Tabelle fiel Fans der SELLBYTEL Baskets Nürnberg nach dem jüngsten Erfolg in Karlsruhe so leicht wie schon lange nicht mehr. Drei Siege aus den letzten vier Partien katapultierten die mittelfränkischen Korbjäger rechtzeitig zum Hinrundenende von den Abstiegsplätzen, der hauchdünne Abstand nach unten ist für Kapitän Tim Nees und seine Mitspieler allerdings nichts, worauf man sich auch nur im Entferntesten ausruhen könnte. Daher gilt es am kommenden Sonntag, den 21.01.2007 ab 17 Uhr beim Heimspiel in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, die positiven Entwicklungen weiterzuführen, auch wenn mit den Eisbären Bremerhaven ein gehöriges Kaliber zu Gast sein wird.
Nach der herausragenden Premierensaison im Oberhaus, die bekanntlich erst im Halbfinale gegen ALBA Berlin endete, haben sich die vom BBL-Trainer des Jahres, Dr. Sarunas Sakalauskas, gecoachten Eisbären Bremerhaven in dieser Spielzeit bereits wieder im oberen Tabellendrittel festgesetzt und stehen mit einer Bilanz von 10:6 Siegen auf dem fünften Tabellenplatz. Small Forward Zygimantas Jonusas (11,3 PpG) und Center Adam Chubb (10,3 PpG, 6,6 RpG) erwiesen sich bisher als würdiger Ersatz für ihre Landsleute Evaldas Jocys und Darren Fenn, der für seine Position äußerst robuste Spielmacher Brian Jones (9,1 PpG, 6 ApG, 3,4 RpG), der beim 77:68-Hinspielerfolg seiner Farben verletzt fehlte, hat auch in seinem zweiten Jahr die Fäden des Spiels an der Nordsee fest in der Hand. Weiter an den Club konnten auch der Ausnahmewerfer und derzeitige Teamtopscorer Nick Jacobson (15,8 PpG) sowie der technisch versierte und um jeden Abpraller kämpfende aktuelle BBL-Toprebounder Charles-Judson Wallace (15,6 PpG, 9,7 RpG) gebunden werden, zudem wurde die dünne Rotation der Vorsaison deutlich verstärkt. Auch Center R.T. Guinn, Flügel Vytas Danelius und Guard John Bynum stehen im Schnitt über zehn Minuten auf dem Feld, gleiches gilt für Slawa Rosnowski, der im Vorjahr noch das Trikot der SELLBYTEL Baskets trug. In der vergangenen Woche unterschrieb mit Paul Miller zudem ein Center, der sich bis Oktober Hoffnungen auf ein NBA-Engagement machen durfte, in der Seestadt.
"Bremerhaven kann, wie zuletzt bei der Gala gegen Köln gezeigt, ein Passspiel aufziehen, wie kaum ein anderes Team in der Liga. In dieser Verfassung sind sie zweifellos ein Titelkandidat. Wir müssen daher das gesamte Spiel über druckvoll verteidigen, auf den Passwegen stehen und die Spieler so in Einzelaktionen zwingen, um unsere Siegchance bekommen zu können. Im Hinspiel und auch in jüngerer Vergangenheit haben wir oft das erste Viertel verschlafen, diesmal müssen wir von Anfang an hellwach sein, um nicht wieder mit großem Kraftaufwand einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen", mahnt Stephan Harlander, der natürlich um den fast schon legendären langen Atem der Eisbären in der Schlussphase weiß.
Personell können die SELLBYTEL Baskets höchstwahrscheinlich wieder aus dem Vollen schöpfen, Soto Gioulekas konnte am Donnerstag ohne Probleme wieder mit der Mannschaft trainieren. Dwayne Lee trägt zwar weiterhin seine Manschette an der rechten Hand, wird aber ebenso einsatzbereit sein wie Corey Rouse. Der Power Forward scheint die Aufregung nach der Partie in Karlsruhe – der US-Amerikaner spuckte nach der Partie Blut und musste die Nacht von Samstag auf Sonntag zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen – gut weggesteckt zu haben und freut sich auf das "Rebounderduell" mit Judson Wallace. Die SELLBYTEL Baskets Nürnberg möchten an dieser Stelle noch einmal dem Karlsruher Mannschaftsarzt Dr. Oliver Frerking für das nicht selbstverständliche Engagement in dieser Sache sowie dem Team des Nürnberger Klinikum Nord die gute Betreuung des Spielers danken.
In der Sendung "Sport Regional" am Sonntag ab 22.45 Uhr wird das Bayerische Fernsehen in Ausschnitten von der Partie berichten.
Pressemeldung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
0 Kommentare
Nach der herausragenden Premierensaison im Oberhaus, die bekanntlich erst im Halbfinale gegen ALBA Berlin endete, haben sich die vom BBL-Trainer des Jahres, Dr. Sarunas Sakalauskas, gecoachten Eisbären Bremerhaven in dieser Spielzeit bereits wieder im oberen Tabellendrittel festgesetzt und stehen mit einer Bilanz von 10:6 Siegen auf dem fünften Tabellenplatz. Small Forward Zygimantas Jonusas (11,3 PpG) und Center Adam Chubb (10,3 PpG, 6,6 RpG) erwiesen sich bisher als würdiger Ersatz für ihre Landsleute Evaldas Jocys und Darren Fenn, der für seine Position äußerst robuste Spielmacher Brian Jones (9,1 PpG, 6 ApG, 3,4 RpG), der beim 77:68-Hinspielerfolg seiner Farben verletzt fehlte, hat auch in seinem zweiten Jahr die Fäden des Spiels an der Nordsee fest in der Hand. Weiter an den Club konnten auch der Ausnahmewerfer und derzeitige Teamtopscorer Nick Jacobson (15,8 PpG) sowie der technisch versierte und um jeden Abpraller kämpfende aktuelle BBL-Toprebounder Charles-Judson Wallace (15,6 PpG, 9,7 RpG) gebunden werden, zudem wurde die dünne Rotation der Vorsaison deutlich verstärkt. Auch Center R.T. Guinn, Flügel Vytas Danelius und Guard John Bynum stehen im Schnitt über zehn Minuten auf dem Feld, gleiches gilt für Slawa Rosnowski, der im Vorjahr noch das Trikot der SELLBYTEL Baskets trug. In der vergangenen Woche unterschrieb mit Paul Miller zudem ein Center, der sich bis Oktober Hoffnungen auf ein NBA-Engagement machen durfte, in der Seestadt.
"Bremerhaven kann, wie zuletzt bei der Gala gegen Köln gezeigt, ein Passspiel aufziehen, wie kaum ein anderes Team in der Liga. In dieser Verfassung sind sie zweifellos ein Titelkandidat. Wir müssen daher das gesamte Spiel über druckvoll verteidigen, auf den Passwegen stehen und die Spieler so in Einzelaktionen zwingen, um unsere Siegchance bekommen zu können. Im Hinspiel und auch in jüngerer Vergangenheit haben wir oft das erste Viertel verschlafen, diesmal müssen wir von Anfang an hellwach sein, um nicht wieder mit großem Kraftaufwand einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen", mahnt Stephan Harlander, der natürlich um den fast schon legendären langen Atem der Eisbären in der Schlussphase weiß.
Personell können die SELLBYTEL Baskets höchstwahrscheinlich wieder aus dem Vollen schöpfen, Soto Gioulekas konnte am Donnerstag ohne Probleme wieder mit der Mannschaft trainieren. Dwayne Lee trägt zwar weiterhin seine Manschette an der rechten Hand, wird aber ebenso einsatzbereit sein wie Corey Rouse. Der Power Forward scheint die Aufregung nach der Partie in Karlsruhe – der US-Amerikaner spuckte nach der Partie Blut und musste die Nacht von Samstag auf Sonntag zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen – gut weggesteckt zu haben und freut sich auf das "Rebounderduell" mit Judson Wallace. Die SELLBYTEL Baskets Nürnberg möchten an dieser Stelle noch einmal dem Karlsruher Mannschaftsarzt Dr. Oliver Frerking für das nicht selbstverständliche Engagement in dieser Sache sowie dem Team des Nürnberger Klinikum Nord die gute Betreuung des Spielers danken.
In der Sendung "Sport Regional" am Sonntag ab 22.45 Uhr wird das Bayerische Fernsehen in Ausschnitten von der Partie berichten.
Pressemeldung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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