Dimplex Falke Nürnberg
Über die A6 zurück in die Erfolgsspur
sid am 13.01.2007 um 23:35
Seit die SELLBYTEL Baskets Nürnberg der BBL angehören, erwies sich die Bundesautobahn A6 stets als schlechtes Pflaster, von Auwärtstripps in den Südwesten kehrte man ausschließlich mit leeren Händen zurück. Neuland betraten die Spieler daher nach dem 74:66 (31:32)-Sieg über die BG Karlsruhe, ein starker Endspurt sowie eine ruhige Hand von der Freiwurflinie bescherte den Nürnbergern vor 3200 Zuschauern in der Europahalle den dritten Sieg in den letzten vier Partien.
Auf die Siegerstraße waren die Mittelfranken dabei erst spät eingebogen, speziell im ersten Viertel ließen die Spieler in dieser wichtigen Partie gegen den Tabellennachbarn die vorher geforderte Intensität vermissen. Folgerichtig hatten sich die von Beginn an äußerst aggressiven und motivierten Karlsruher nach zwölf Minuten einen Vorsprung von 13 Zählern (24:11) herausgespielt, ehe ein Ruck durch die Nürnberger Mannschaft ging und vor allem der überragende Corey Rouse, dessen Freiwurfquote von 88% Karlsruhes Coach Bittman bei der Pressekonferenz ein "wenn man in der Krise ist, kommt alles zusammen" entlockte, mit zehn Punkten im zweiten Spielabschnitt den Anschluss wieder herstellte. Trotz einer deutlichen Reboundüberlegenheit der Gastgeber und schon elf Ballverlusten trennte die Badener und die Franken beim Seitenwechsel nur noch ein einziger Zähler.
Wesentlich besser als im ersten Viertel kamen die SELLBYTEL Baskets aus der Kabine und schossen sich mit drei Dreiern und einem And1 in vier aufeinander folgenden Angriffen von 35:38 ausgehend eine Führung von 47:40 heraus. Als jedoch Spielmacher Dwayne Lee, der trotz seines Haarrisses in der rechten Handwurzel souverän Regie führte, nach einem Schlag auf den Oberschenkel vom Feld humpelte, nutzen die Hausherren die Gunst des Augenblicks, um mit einer 8:0-Serie die Halbzeitführung nach 30 Minuten wieder herzustellen. Mit Lees Rückkehr fanden die SELLBYTEL Baskets jedoch wieder in die Spur, zweimal konnte Robert Dühring nur durch Fouls gestoppt werden und verwandelte sicher von der Linie. Ewodos Korbleger zum 55:54 sollte die letzte Führung für Karlsruhe bleiben, Ryan DeMichael aus dem Post, ein irrer Dreier aus der Drehung von Michael Lake und vier weitere Nürnberger Punkte knockten die Gastgeber an, zudem stand die Gästeabwehr nach den ersten 15 Minuten äußerst massiv und drehte das Momentum der Partie. Zwar musste Soto Gioulekas in dieser Phase mit einer Verletzung am Oberschenkel, deren genauer Umfang sich erst bei Untersuchungen am Montag in Nürnberg herausstellen wird, das Parkett verlassen, mit guten Nerven von der Freiwurflinie überstanden die SELLBYTEL Baskets auch das letzte Aufbäumen der Karlsruher mit Dreiern von Stefan Svitek.
"Wir können uns gut in die Lage der Karlsruher versetzen, in den ersten Partien durchliefen wir ähnliche Schwierigkeiten. Wir haben nach den ersten 15 Minuten sehr gut verteidigt und hatten meiner Meinung nach aufgrund unserer jüngsten Erfolgserlebnisse – ausgenommen die Partie gegen Leverkusen – als es am Ende um die Entscheidung ging, mehr Selbstvertrauen als die Karlsruher. Sicherlich haben beide Mannschaften heute nicht ihren besten Basketball gespielt, aber unsere Spieler reifen immer mehr", freute sich Headcoach Stephan Harlander auf der Pressekonferenz.
Karlsruhe: D. Jones (17), Svitek (11), J. Jones (10), Bond (9), Fergerson (8), Cipriano (6), Ewodo (5), Hornig, McCray, Fahrad.
Nürnberg: Lake (16), Rouse (15), DeMichael (12), Lee (10), Gioulekas (9), Griffin (8), Dühring (4), Nees, Walker.
Pressemeldung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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Auf die Siegerstraße waren die Mittelfranken dabei erst spät eingebogen, speziell im ersten Viertel ließen die Spieler in dieser wichtigen Partie gegen den Tabellennachbarn die vorher geforderte Intensität vermissen. Folgerichtig hatten sich die von Beginn an äußerst aggressiven und motivierten Karlsruher nach zwölf Minuten einen Vorsprung von 13 Zählern (24:11) herausgespielt, ehe ein Ruck durch die Nürnberger Mannschaft ging und vor allem der überragende Corey Rouse, dessen Freiwurfquote von 88% Karlsruhes Coach Bittman bei der Pressekonferenz ein "wenn man in der Krise ist, kommt alles zusammen" entlockte, mit zehn Punkten im zweiten Spielabschnitt den Anschluss wieder herstellte. Trotz einer deutlichen Reboundüberlegenheit der Gastgeber und schon elf Ballverlusten trennte die Badener und die Franken beim Seitenwechsel nur noch ein einziger Zähler.
Wesentlich besser als im ersten Viertel kamen die SELLBYTEL Baskets aus der Kabine und schossen sich mit drei Dreiern und einem And1 in vier aufeinander folgenden Angriffen von 35:38 ausgehend eine Führung von 47:40 heraus. Als jedoch Spielmacher Dwayne Lee, der trotz seines Haarrisses in der rechten Handwurzel souverän Regie führte, nach einem Schlag auf den Oberschenkel vom Feld humpelte, nutzen die Hausherren die Gunst des Augenblicks, um mit einer 8:0-Serie die Halbzeitführung nach 30 Minuten wieder herzustellen. Mit Lees Rückkehr fanden die SELLBYTEL Baskets jedoch wieder in die Spur, zweimal konnte Robert Dühring nur durch Fouls gestoppt werden und verwandelte sicher von der Linie. Ewodos Korbleger zum 55:54 sollte die letzte Führung für Karlsruhe bleiben, Ryan DeMichael aus dem Post, ein irrer Dreier aus der Drehung von Michael Lake und vier weitere Nürnberger Punkte knockten die Gastgeber an, zudem stand die Gästeabwehr nach den ersten 15 Minuten äußerst massiv und drehte das Momentum der Partie. Zwar musste Soto Gioulekas in dieser Phase mit einer Verletzung am Oberschenkel, deren genauer Umfang sich erst bei Untersuchungen am Montag in Nürnberg herausstellen wird, das Parkett verlassen, mit guten Nerven von der Freiwurflinie überstanden die SELLBYTEL Baskets auch das letzte Aufbäumen der Karlsruher mit Dreiern von Stefan Svitek.
"Wir können uns gut in die Lage der Karlsruher versetzen, in den ersten Partien durchliefen wir ähnliche Schwierigkeiten. Wir haben nach den ersten 15 Minuten sehr gut verteidigt und hatten meiner Meinung nach aufgrund unserer jüngsten Erfolgserlebnisse – ausgenommen die Partie gegen Leverkusen – als es am Ende um die Entscheidung ging, mehr Selbstvertrauen als die Karlsruher. Sicherlich haben beide Mannschaften heute nicht ihren besten Basketball gespielt, aber unsere Spieler reifen immer mehr", freute sich Headcoach Stephan Harlander auf der Pressekonferenz.
Karlsruhe: D. Jones (17), Svitek (11), J. Jones (10), Bond (9), Fergerson (8), Cipriano (6), Ewodo (5), Hornig, McCray, Fahrad.
Nürnberg: Lake (16), Rouse (15), DeMichael (12), Lee (10), Gioulekas (9), Griffin (8), Dühring (4), Nees, Walker.
Pressemeldung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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