Dimplex Falke Nürnberg
Ersatzgeschwächt und chancenlos
Pucki am 07.01.2007 um 12:25
Gute Vorsätze hatte das Team der SELLBYTEL Baskets Nürnberg vor der ersten Partie im Kalenderjahr 2007 reichlich gefasst, am Ende musste man sich vor 1300 Zuschauern auf heimischem Parkett den Bayer Giants Leverkusen jedoch klar mit 73:88 (36:48) geschlagen geben. "Unsere Abwehr war über die Hälfte der Partie löchrig wie ein Schweizer Käse und Leverkusen hat mit seinen cleveren Guards immer wieder die Lücken gefunden", bemängelte Headcoach Stephan Harlander nach der Partie "längst vergessen geglaubte Schwächen".
Die Schwere der Aufgabe gegen die zuletzt in Ludwigsburg siegreichen Gäste war den meisten schon beim Blick auf die Aufstellung klar geworden. Sowohl der etatmäßige Point Guard Dwayne Lee, der mit eingegipster rechter Hand das Spielgeschehen beobachtete, als auch sein eigentlicher Vertreter Sean Walker (Lebensmittelvergiftung) konnten nicht ins Spielgeschehen eingreifen, so dass das Trainerteam gezwungen war, die meiste Zeit mit Shooter Michael Lake auf der Aufbauposition zu agieren. Nichtsdestotrotz schöpften die Nürnberger Anhänger zu Beginn Mut, als die eigene Mannschaft nach sechs Minuten aufgrund guter Quoten aus dem Feld mit 17:10 in Führung gehen konnte. Sorgen bereitete jedoch die krasse Reboundüberlegenheit der Rheinländer, die nach einer Auszeit das Tempo anzogen, binnen drei Minuten die Partie mit einer 14:0-Serie drehten und fünf Punkte Vorsprung mit in die erste Viertelpause nehmen konnten (19:24). Nürnberg mühte sich im zweiten Spielabschnitt redlich, wieder den Anschluss herzustellen, stand in der Defensive jedoch viel zu offen, um Leverkusen effektiv am Scoren hindern zu können. Wie schon in den ersten zehn Minuten ließ man sich vom Rekordmeister 24 Zähler einschenken und lag auch deshalb zur Pause zweistellig zurück, weil man zu großzügig mit den erarbeiteten Freiwurfchancen umging.
Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start und schienen in der 25. Minute nach einem absichtlichen Foul des überragenden Taylor an Corey Rouse, der auf 48:54 verkürzte, drauf und dran, die Partie noch einmal spannend zu machen. Indem man sich jedoch eine weitere Blackout-Phase leistete, erlaubte man den Giants, wieder komfortabel davonzuziehen, so dass das Halbzeitdefizit von zwölf Zählern auch nach 30 Minuten weiter von der Anzeigetafel leuchtete (59:71). Eine Vorentscheidung war spätestens in der 32. Minute gefallen, als Leverkusen noch einmal sechs Zähler nachgelegt hatte und die SELLBYTEL Baskets den Ball einfach nicht im gegnerischen Korb unterbrachten. Ungefährdet brachten die Gäste so ihren klaren und verdienten Erfolg über die Zeit.
Somit blieb Stephan Harlander auf der Pressekonferenz an seinem 38. Geburtstag nichts anderes übrig, als seinem Pendant Achim Kuczmann zu gratulieren, der mit dem Auftreten seiner Mannen sichtlich zufrieden war und mit Freude registrierte, dass seine Leverkusener nach Meinung des Nürnberger Headcoaches in höhere Tabellenregionen gehören. "Wir werden am Montag noch einmal deutlich machen müssen, was zu tun ist, und wollen dann nächste Woche in Karlsruhe wieder angreifen", schloss Harlander seine Ausführungen.
Nürnberg: Gioulekas (22), Rouse (15), Lake (15), Griffin (7), DeMichael (6), Nees (6), Dühring (2), Plantzas, Meinel, Göhring.
Leverkusen: Taylor (22), Allen (19), Woudstra (13), Fox (11), Newson (10), Bailey (6), Goldsberry (5), Geib (2), Poiger, Goddeck.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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Die Schwere der Aufgabe gegen die zuletzt in Ludwigsburg siegreichen Gäste war den meisten schon beim Blick auf die Aufstellung klar geworden. Sowohl der etatmäßige Point Guard Dwayne Lee, der mit eingegipster rechter Hand das Spielgeschehen beobachtete, als auch sein eigentlicher Vertreter Sean Walker (Lebensmittelvergiftung) konnten nicht ins Spielgeschehen eingreifen, so dass das Trainerteam gezwungen war, die meiste Zeit mit Shooter Michael Lake auf der Aufbauposition zu agieren. Nichtsdestotrotz schöpften die Nürnberger Anhänger zu Beginn Mut, als die eigene Mannschaft nach sechs Minuten aufgrund guter Quoten aus dem Feld mit 17:10 in Führung gehen konnte. Sorgen bereitete jedoch die krasse Reboundüberlegenheit der Rheinländer, die nach einer Auszeit das Tempo anzogen, binnen drei Minuten die Partie mit einer 14:0-Serie drehten und fünf Punkte Vorsprung mit in die erste Viertelpause nehmen konnten (19:24). Nürnberg mühte sich im zweiten Spielabschnitt redlich, wieder den Anschluss herzustellen, stand in der Defensive jedoch viel zu offen, um Leverkusen effektiv am Scoren hindern zu können. Wie schon in den ersten zehn Minuten ließ man sich vom Rekordmeister 24 Zähler einschenken und lag auch deshalb zur Pause zweistellig zurück, weil man zu großzügig mit den erarbeiteten Freiwurfchancen umging.
Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start und schienen in der 25. Minute nach einem absichtlichen Foul des überragenden Taylor an Corey Rouse, der auf 48:54 verkürzte, drauf und dran, die Partie noch einmal spannend zu machen. Indem man sich jedoch eine weitere Blackout-Phase leistete, erlaubte man den Giants, wieder komfortabel davonzuziehen, so dass das Halbzeitdefizit von zwölf Zählern auch nach 30 Minuten weiter von der Anzeigetafel leuchtete (59:71). Eine Vorentscheidung war spätestens in der 32. Minute gefallen, als Leverkusen noch einmal sechs Zähler nachgelegt hatte und die SELLBYTEL Baskets den Ball einfach nicht im gegnerischen Korb unterbrachten. Ungefährdet brachten die Gäste so ihren klaren und verdienten Erfolg über die Zeit.
Somit blieb Stephan Harlander auf der Pressekonferenz an seinem 38. Geburtstag nichts anderes übrig, als seinem Pendant Achim Kuczmann zu gratulieren, der mit dem Auftreten seiner Mannen sichtlich zufrieden war und mit Freude registrierte, dass seine Leverkusener nach Meinung des Nürnberger Headcoaches in höhere Tabellenregionen gehören. "Wir werden am Montag noch einmal deutlich machen müssen, was zu tun ist, und wollen dann nächste Woche in Karlsruhe wieder angreifen", schloss Harlander seine Ausführungen.
Nürnberg: Gioulekas (22), Rouse (15), Lake (15), Griffin (7), DeMichael (6), Nees (6), Dühring (2), Plantzas, Meinel, Göhring.
Leverkusen: Taylor (22), Allen (19), Woudstra (13), Fox (11), Newson (10), Bailey (6), Goldsberry (5), Geib (2), Poiger, Goddeck.
Pressemitteilung: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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