Artland Dragons
Dragons fordern den Meister heraus
sid am 28.12.2006 um 13:59
Nach einer kurzen, aber verdienten Weihnachtspause bereiten sich die Artland Dragons auf die nächste Aufgabe vor: Am 29. Dezember (Beginn: 19 Uhr) trifft die Fleming-Truppe im letzten Spiel des Jahres in Köln auf den amtierenden deutschen Meister RheinEnergie Köln. Die Kölner sind derzeit Tabellendritter (punktgleich mit dem Ersten und Zweiten) und bislang in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. „Köln ist ganz klar ein Mitfavorit auf den Titel und hat die Ligaspiele meist souverän gewonnen“, schätzt Assistenztrainer Ralf Rehberger den nächsten Gegner ein. „In der Euroleague haben sie zwar nur wenig Siege errungen, jedoch spielt RheinEnergie Woche für Woche gegen europäische Topteams auf höchstem Niveau und das übertragen sie ganz gut in den Liga-Alltag.“
Mitte vergangener Woche vermeldeten die Kölner den Wechsel ihres Spielers Marcus Faison nach Malaga und ein Blick auf die Statistiken deutet auf einen herben Verlust der Rheinstädter hin. Doch Rehberger glaubt, dass der Kader des Meisters den Wechsel ihres zweitbesten Scorers (11,8 ppg) kompensieren kann und wird. „Johannes Strasser und Mladjen Sljivancanin werden gemeinsam mit McElroy und Mallet die Lücke schließen; die Kölner sind dafür tief genug besetzt.“ Zumindest genug Alternativen besitzt RheinEnergie-Headcoach Sasa Obradovic:
Mit Demond Mallet (13,8 ppg, 1,5 spg, 47% Dreier) und Immanuel McElroy (10,1 ppg, 1,3 spg, 4,2 rpg) verfügt der Meister über ein schlagkräftiges Backcourt-Duo, das die Kölner zu bislang elf Siegen führte. „Mallet ist der Go-to-Guy undTopscorer der Kölner. Er kann sich selber Würfe kreieren und auch seine Mitspieler in Szene setzen, während McElroy seine Athletik zur knallharten Verteidigung und 1,8 Offensivrebounds nutzt.“
Unter dem Korb räumen wahlweise Marcin Gortat (9,7 ppg, 7,3 rpg), Ronald Burrell (10 ppg, 4,4 rpg) oder Alvin Jones (3,7 ppg, 3 rpg) auf und mit Aleksandar Nadjfeji (9,1 ppg, 3,3 rpg) spielt weiterhin einer der vielseitigsten Spieler der Liga am Rhein. „Nadjfeji hat ein ausgezeichnetes Spielverständnis und ist ein hervorragender Passgeber. Er ist klever, erfahren und führt seine Mannschaft in kritischen Situationen.“ Komplettiert wird die Spieler-Riege durch den deutschen
Nationalspieler Guido Grünheid (5,2 ppg, 2,8 rpg) und Janar Talts (4,2 ppg, 2,8 rpg, 42% Dreier). Bislang spielen die Kölner mit einer Zehner-Rotation, in der jeder Spieler genug Pausen bekommt, um im richtigen Moment wieder anzugreifen.
„Die Variabilität macht die Kölner unberechenbar und damit so stark. Sie können mit einer kleinen oder großen Aufstellung spielen und das auf einem konstant hohen Niveau“, weiß Rehberger. „Köln spielt eine druckvolle und aggressive Verteidigung, wodurch sie Ballverluste provozieren und jede Chance zum Fastbreak nutzen. Sie wissen aber auch, wann sie ihre Spielzüge konzentriert laufen müssen, um im Angriff zu punkten.“ Von seiner Mannschaft erwartet Rehberger, dass „wir dem Druck in Köln standhalten, da RheinEnergie nicht umsonst dort ungeschlagen ist.“ Des weiteren müssen die Dragons an der Verteidigungs-Leistung aus dem Frankfurt-Spiel anknüpfen und dort ähnlich konzentriert und intensiv zu Werke gehen, sowie mental stark sein. „Wir dürfen uns am Freitag auch durch Rückschläge nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wenn wir uns mental weiter steigern, dann können wir bis in die Schlussphase eine Siegchance wahren.“
Pressemeldung: Artland Dragons Quakenbürck
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Mitte vergangener Woche vermeldeten die Kölner den Wechsel ihres Spielers Marcus Faison nach Malaga und ein Blick auf die Statistiken deutet auf einen herben Verlust der Rheinstädter hin. Doch Rehberger glaubt, dass der Kader des Meisters den Wechsel ihres zweitbesten Scorers (11,8 ppg) kompensieren kann und wird. „Johannes Strasser und Mladjen Sljivancanin werden gemeinsam mit McElroy und Mallet die Lücke schließen; die Kölner sind dafür tief genug besetzt.“ Zumindest genug Alternativen besitzt RheinEnergie-Headcoach Sasa Obradovic:
Mit Demond Mallet (13,8 ppg, 1,5 spg, 47% Dreier) und Immanuel McElroy (10,1 ppg, 1,3 spg, 4,2 rpg) verfügt der Meister über ein schlagkräftiges Backcourt-Duo, das die Kölner zu bislang elf Siegen führte. „Mallet ist der Go-to-Guy undTopscorer der Kölner. Er kann sich selber Würfe kreieren und auch seine Mitspieler in Szene setzen, während McElroy seine Athletik zur knallharten Verteidigung und 1,8 Offensivrebounds nutzt.“
Unter dem Korb räumen wahlweise Marcin Gortat (9,7 ppg, 7,3 rpg), Ronald Burrell (10 ppg, 4,4 rpg) oder Alvin Jones (3,7 ppg, 3 rpg) auf und mit Aleksandar Nadjfeji (9,1 ppg, 3,3 rpg) spielt weiterhin einer der vielseitigsten Spieler der Liga am Rhein. „Nadjfeji hat ein ausgezeichnetes Spielverständnis und ist ein hervorragender Passgeber. Er ist klever, erfahren und führt seine Mannschaft in kritischen Situationen.“ Komplettiert wird die Spieler-Riege durch den deutschen
Nationalspieler Guido Grünheid (5,2 ppg, 2,8 rpg) und Janar Talts (4,2 ppg, 2,8 rpg, 42% Dreier). Bislang spielen die Kölner mit einer Zehner-Rotation, in der jeder Spieler genug Pausen bekommt, um im richtigen Moment wieder anzugreifen.
„Die Variabilität macht die Kölner unberechenbar und damit so stark. Sie können mit einer kleinen oder großen Aufstellung spielen und das auf einem konstant hohen Niveau“, weiß Rehberger. „Köln spielt eine druckvolle und aggressive Verteidigung, wodurch sie Ballverluste provozieren und jede Chance zum Fastbreak nutzen. Sie wissen aber auch, wann sie ihre Spielzüge konzentriert laufen müssen, um im Angriff zu punkten.“ Von seiner Mannschaft erwartet Rehberger, dass „wir dem Druck in Köln standhalten, da RheinEnergie nicht umsonst dort ungeschlagen ist.“ Des weiteren müssen die Dragons an der Verteidigungs-Leistung aus dem Frankfurt-Spiel anknüpfen und dort ähnlich konzentriert und intensiv zu Werke gehen, sowie mental stark sein. „Wir dürfen uns am Freitag auch durch Rückschläge nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wenn wir uns mental weiter steigern, dann können wir bis in die Schlussphase eine Siegchance wahren.“
Pressemeldung: Artland Dragons Quakenbürck
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