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Markus Jochum nicht mehr Coach beim USC Heidelberg

sid am 27.12.2006 um 11:19

Beim USC Heidelberg geht es mit neuen Perspektiven in das Jahr 2007. Nach sechseinhalb Jahren legt Markus Jochum sein Amt als Coach des USC Heidelberg mit sofortiger Wirkung nieder.

Nachdem der USC Heidelberg mit hohen Erwartungen in die Saison 2006/2007 gestartet war, verliefen die letzten Wochen nicht so wie dies allseits erwartet und erhofft worden war. Nach der - trotz erneut guter Leistung der Mannschaft - letzten Niederlage in Bayreuth haben Mar-kus Jochum, Harald Rupp und Thomas Riedel die gegebene Situation noch mal intensiv erörtert. Vor allem die Tatsache, dass zwischen ihm und einem Teil der Mannschaft kein ausreichendes Vertrauensverhältnis mehr vorhanden war, bewegte den „dienstältesten“ Coach der zweiten Liga Süd, nicht mehr als Coach für den USC Heidelberg tätig sein zu wollen. Der Konsens, den man in den Gesprächen der letzten Wochen erzielt zu haben glaubte, war doch nicht vorhanden.

Da Markus Jochum ohnehin mit dem Gedanken gespielt hat, am Ende der Saison die Trai-nertätigkeit beim USC Heidelberg aufzugeben, um sich mehr seiner Familie widmen zu können, wird durch diese Entscheidung eine Diskussion über die weitere Zusammenarbeit vermieden. Der USC bzw. sein neuer Trainer haben jetzt die Chance, das Potenzial der Mannschaft noch in der laufenden Saison zu erschließen.

Für den USC Heidelberg geht damit die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Markus Jo-chum zu Ende. Sowohl als Spieler als auch als Coach hat Markus Jochum entscheidend dazu beigetragen, dass der USC eine sehr gute Adresse in der Zweiten Basketball-Bundesliga ist.
Der USC Heidelberg bedankt sich bei Markus Jochum für die in heutiger Zeit wohl eher au-ßergewöhnlich lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Neuer Trainer des USC Heidelberg wird Torsten Daume. Der 35-Jährige stammt aus Wup-pertal und lebt mit seiner Familie in Karlsruhe-Durlach. Bis 2005 war er Trainer und Manager der Schwelmer Baskets, zuerst in der 2. Liga Nord und zuletzt in der BBL. Die Verantwortli-chen des USC kennen Torsten Daume seit einigen Jahren aus der gemeinsamen Arbeit in der AG 2. Liga. Am Rande des in der Saisonvorbereitungsphase in der Karlsruher Europahalle ausgetragenen Michelin-Cups war den USC-Verantwortlichen bekannt geworden, dass Torsten Daume, der 2004 nach mehrjähriger sehr erfolgreicher Tätigkeit als Trainer und Ma-nager mit den Schwelmer Baskets in die BBL aufgestiegen war, seit einigen Monaten in KA-Durlach lebt, da seine Frau im dortigen Raum als Lehrerin tätig ist.

Torsten Daume über sich selbst: „Der Sport läuft wie ein roter Faden durch mein Leben“. Zunächst hatte er aktiv Kanusport, Fußball, Judo, Tennis und Skilauf betrieben. Im alpinen Skisport führte sein Engagement bis zur Skilehrerausbildung. Später wandte er sich auch intensiv dem Radsport zu und nahm an mehreren Rad-Marathon-Veranstaltungen und Al-penüberquerungen erfolgreich teil. Seine größte Leidenschaft entwickelte er dann allerdings beim Basketball. Nach seiner Spielertätigkeit beim Regionalligisten VFL Bochum wechselte er nach Schwelm, zunächst als Spieler der dortigen 1. Mannschaft. Zudem betreute er als Trainer verschiedene Jugendmannschaften, übernahm später die sportliche Leitung der 1. Mannschaft und erreichte in der ersten Saison als Cheftrainer den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Parallel zur Trainertätigkeit wurde er auch verantwortlicher Manager und Schwelm stieg unter seiner maßgeblichen Leitung nach vier Jahren 2. Bundesliga in die höchste Deutsche Spielklasse (BBL) auf. Nach dem Wiederabstieg von Schwelm und dem Rückzug des dortigen Hauptsponsors nahm Torsten Daume zunächst sein Sportstudium wieder auf, hat inzwischen seine Diplomprüfungen erfolgreich absolviert und arbeitet derzeit noch an der Vervollständigung seiner Diplomarbeit.

In einem sehr ausführlichen Gespräch zwischen Thomas Riedel, Harry Rupp und Torsten Daume wurden ein Tag vor Heiligabend zunächst die gemeinsamen Vorstellungen abgesteckt. Schon am nächsten Tag konnte dann eine Einigung erzielt werden. Torsten Daume zu seinem zunächst bis zum Saisonende terminierten Engagement beim USC Heidelberg: „Ich freue mich sehr darauf, wieder in verantwortlicher Funktion an der Linie zu stehen und meine inzwischen reichhaltige Erfahrung in die gemeinsame Arbeit einbringen zu können.“

Beide Seiten können sich auch eine längerfristige Zusammenarbeit sehr gut vorstellen.

Pressemeldung: USC Heidelberg (Claus Ebert)

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