Beko BBL
Großer Erfolg für Top4-Wochenende
Frankie am 16.04.2002 um 20:36
Am Wochenende verfolgten durchschnittlich 6.300 Zuschauer den ersten sportlichen Höhepunkt der Saison 2002. Beim diesjährigen TOP FOUR in der Berliner Max-Schmeling-Halle ließ die Spannung nicht lange auf sich warten.
Bereits die erste Halbfinalbegegnung zwischen den OPEL SKYLINERS und HERZOGtel Trier wurde zu einem Pokalkrimi sondergleichen. Die eigentlich stark favorisierten Frankfurter, die der Unterstützung von gut 500 mitgereisten Fans sicher waren, strauchelten gegen den amtierenden aber verletzungsbedingt angeschlagenen Pokalsieger aus Trier. Bis 1:30 Minuten vor Schluss (66:66) war die Begegnung vollkommen offen, bis Denis Wucherer für die OPEL SKYLINERS mit sieben Punkten in Folge die Vorentscheidung brachte. Dass das zweite Halbfinale zwischen ALBA BERLIN und den EWE Baskets Oldenburg nicht so spannend wurde - die Berliner gewannen deutlich mit 105:65 - tat der Stimmung keinen Abbruch. 6.732 Fans feierten ausgelassen den zweiten Finalteilnehmer.
Zu der grandiosen Stimmung am Samstag steuerte die Streetdance Gruppe Bounce ihren Teil bei. Die fetzige Show der besten Straßentänzer der Welt - sie hatten extra für das TOP FOUR ihre Deutschlandtour unterbrochen - wurden mit stehenden Ovationen vom Publikum gefeiert.
Der Tag der Entscheidungen startete mit - so sah es zumindest zu Beginn der Begegnung aus - einem eher einseitigen Spiel. Die EWE Baskets aus Oldenburg dominierten von Beginn an. Mit einem 16:3-Rund der Herzöge aus Trier im letzten Viertel wurde die Partie aber dann doch noch spannend. Oldenburg konterte und sicherte sich zurecht den dritten Platz im Pokalwettbewerb - der größte Erfolg der Oldenburger Vereinsgeschichte.
Ein Spiel der anderen Art, nämlich das Bahn-Show-Spiel Rollstuhl-Basketball, stimmte das Publikum auf den absoluten Höhepunkt des Wochenendes ein: Das Pokalfinale zwischen dem Hauptrunden-Ersten, den OPEL SKYLINERS und dem fünfmaligen Meister in Folge, ALBA BERLIN. Doch ehe es so richtig zur Sache gehen sollte, sorgte der offizielle Teil mit Mannschaftsvorstellung und Nationalhymne, gesungen von Mel Schmidt, für Gänsehaut-Feeling. Das anschließende Spiel erfüllte schließlich alle Erwartungen. Auf höchstem Niveau präsentierten sich zwei der besten Mannschaften des deutschen Basketballs.
Zur Halbzeitpause lagen die Frankfurter knapp vorn - nur ein Punkt trennte die beiden Finalisten voneinander. Eine kurze Verschnaufpause, nicht nur für die beiden Teams, war nun von Nöten. Der Gospel-Chor Jambalaya überzeugte mit gewaltiger Sangeskraft und unterhielt das Publikum qualitativ hochwertig. Nach dem Seitenwechsel ging es dann direkt wieder zur Sache. Der zweimalige Pokalsieger aus Berlin dreht das Spiel binnen weniger Minuten mit einem 18:2-Lauf in eine 68:55-Führung. Die OPEL SKYLINERS konterten, kamen aber bis zum Ende nicht die stark aufspielenden Berliner heran. Am Ende gewannen die Berliner verdient mit 100:88 zum dritten Mal den Pokal.
Doch auch die Frankfurter durften einen Pokal mit nach Hause nehmen. Die ausgezeichnete Fanleistung der gut 500 mitgereisten Fans - auch zurückzuführen auf das große Engagement der Adam Opel AG, die die Fanreise finanziell unterstützt hatte - wurde durch den Fan-Pokal der s.Oliver Basketball Bundesliga geehrt.
Als Veranstalter dieses außergewöhnlichen Pokal-Wochenedes bedankt sich die s.Oliver Basketball Bundesliga bei den Teams, den Fans, den Helfern und allen anderen Beteiligten, die das TOP FOUR zu einem unvergesslichen Höhepunkt der Saison 2001/2002 haben werden lassen.
Quelle: s.Oliver BBL
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Bereits die erste Halbfinalbegegnung zwischen den OPEL SKYLINERS und HERZOGtel Trier wurde zu einem Pokalkrimi sondergleichen. Die eigentlich stark favorisierten Frankfurter, die der Unterstützung von gut 500 mitgereisten Fans sicher waren, strauchelten gegen den amtierenden aber verletzungsbedingt angeschlagenen Pokalsieger aus Trier. Bis 1:30 Minuten vor Schluss (66:66) war die Begegnung vollkommen offen, bis Denis Wucherer für die OPEL SKYLINERS mit sieben Punkten in Folge die Vorentscheidung brachte. Dass das zweite Halbfinale zwischen ALBA BERLIN und den EWE Baskets Oldenburg nicht so spannend wurde - die Berliner gewannen deutlich mit 105:65 - tat der Stimmung keinen Abbruch. 6.732 Fans feierten ausgelassen den zweiten Finalteilnehmer.
Zu der grandiosen Stimmung am Samstag steuerte die Streetdance Gruppe Bounce ihren Teil bei. Die fetzige Show der besten Straßentänzer der Welt - sie hatten extra für das TOP FOUR ihre Deutschlandtour unterbrochen - wurden mit stehenden Ovationen vom Publikum gefeiert.
Der Tag der Entscheidungen startete mit - so sah es zumindest zu Beginn der Begegnung aus - einem eher einseitigen Spiel. Die EWE Baskets aus Oldenburg dominierten von Beginn an. Mit einem 16:3-Rund der Herzöge aus Trier im letzten Viertel wurde die Partie aber dann doch noch spannend. Oldenburg konterte und sicherte sich zurecht den dritten Platz im Pokalwettbewerb - der größte Erfolg der Oldenburger Vereinsgeschichte.
Ein Spiel der anderen Art, nämlich das Bahn-Show-Spiel Rollstuhl-Basketball, stimmte das Publikum auf den absoluten Höhepunkt des Wochenendes ein: Das Pokalfinale zwischen dem Hauptrunden-Ersten, den OPEL SKYLINERS und dem fünfmaligen Meister in Folge, ALBA BERLIN. Doch ehe es so richtig zur Sache gehen sollte, sorgte der offizielle Teil mit Mannschaftsvorstellung und Nationalhymne, gesungen von Mel Schmidt, für Gänsehaut-Feeling. Das anschließende Spiel erfüllte schließlich alle Erwartungen. Auf höchstem Niveau präsentierten sich zwei der besten Mannschaften des deutschen Basketballs.
Zur Halbzeitpause lagen die Frankfurter knapp vorn - nur ein Punkt trennte die beiden Finalisten voneinander. Eine kurze Verschnaufpause, nicht nur für die beiden Teams, war nun von Nöten. Der Gospel-Chor Jambalaya überzeugte mit gewaltiger Sangeskraft und unterhielt das Publikum qualitativ hochwertig. Nach dem Seitenwechsel ging es dann direkt wieder zur Sache. Der zweimalige Pokalsieger aus Berlin dreht das Spiel binnen weniger Minuten mit einem 18:2-Lauf in eine 68:55-Führung. Die OPEL SKYLINERS konterten, kamen aber bis zum Ende nicht die stark aufspielenden Berliner heran. Am Ende gewannen die Berliner verdient mit 100:88 zum dritten Mal den Pokal.
Doch auch die Frankfurter durften einen Pokal mit nach Hause nehmen. Die ausgezeichnete Fanleistung der gut 500 mitgereisten Fans - auch zurückzuführen auf das große Engagement der Adam Opel AG, die die Fanreise finanziell unterstützt hatte - wurde durch den Fan-Pokal der s.Oliver Basketball Bundesliga geehrt.
Als Veranstalter dieses außergewöhnlichen Pokal-Wochenedes bedankt sich die s.Oliver Basketball Bundesliga bei den Teams, den Fans, den Helfern und allen anderen Beteiligten, die das TOP FOUR zu einem unvergesslichen Höhepunkt der Saison 2001/2002 haben werden lassen.
Quelle: s.Oliver BBL
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