New Yorker Phantoms Braunschweig
Erster BBL-Sieg gegen Nürnberg
Lomax am 10.12.2006 um 17:14
Am Samstagabend gelang den New Yorker Phantoms Braunschweig in der Arena Nürnberg vor 2000 Zuschauern der erste BBL-Sieg gegen die Sellbytel Baskets Nürnberg überhaupt. Die Partie gegen das Tabellenschlusslicht aus Franken verlief in der ersten Halbzeit völlig ausgeglichen, erst in der zweiten Hälfte konnte ein Vorsprung herausgespielt werden und die Partie letztlich klar und verdient mit 78:69 (36:34) gewonnen werden.
Im ersten Viertel dauerte es bis zur 9. Minute, ehe die Phantoms nach zwei Punkten durch Vladimir Tica erstmals mit 12:11 in Führung gehen konnten. Dennoch gingen die ersten 10 Minuten mit 15:14 an die Gastgeber. Auch im zweiten Viertel verlief das Spiel völlig ausgeglichen. Beide Teams präsentierten sich in der Offensive schwach und so gelang es keiner Mannschaft, einen Vorsprung von mehr als drei Punkten herauszuspielen. Die Phantoms konnten den Abschnitt aber mit 22:19 für sich entscheiden und gingen mit einer knappen 36:34-Führung in die Kabine.
Aus dieser kam das Team von Emir Mutapcic wacher zurück, als das Team des wiedergenesenen Headcoachs der Baskets, Stephan Harlander. Durch jeweils zwei Punkte von Vujadin Subotic und Vladimir Tica gingen die Phantoms mit 40:34 in Führung (22. Minute) und konnten sich so erstmals deutlicher absetzen. Exakt diesen Vorsprung hielten die Braunschweiger bis zur Schlussirene, mit deren Erklingen Ashanti Cook mit dem ersten Dreier des Spieles für sein Team das 52:46 erzielte. In Halbzeit eins war keiner der beiden Mannschaften ein Treffer von jenseits der Dreierlinie gelungen. Insgesamt 16 Dreier verfehlten ihr Ziel.
Im Schlussviertel konnten die Gäste die Führung gar auf 11 Punkte ausbauen (61:50, 34. Minute), nachdem der stark aufspielende Drazan Tomic ein schönes Anspiel von Ashanti Cook zum Korberfolg nutzen konnte. Dieser Vorsprung genügte letztlich, denn die Franken kamen nur noch einmal bedrohlich nahe heran, als Michael Lake die Punkte zum 72:67 erzielte.
Danach spielten die Phantoms die Zeit jedoch routiniert herunter und sowohl Ashanti Cook, als auch Drazan Tomic trafen ihre Freiwürfe nach Fouls der Gastgeber sicher.
Bei den Phantoms punkteten mit Vladimir Tica (18), Ashanti Cook (11), Vujadin Subotic (12) und Drazan Tomic (10) vier Spieler zweistellig. Insbesondere Ashanti Cook spielte souverän im Aufbau und Drazan Tomic erwies sich erneut als Faktor, indem er in Halbzeit zwei zuverlässig punktete.
Nach dem Spiel zeigte sich Phantoms-Coach Emir Mutapcic sichtlich erleichtert: "Das war ein wichtiges Spiel, in dem meine Mannschaft eine gute Balance zwischen Inside- und Outsidespiel gefunden hat und vor allem von der Freiwurflinie (81%) überzeugte. Daher ist der Sieg verdient."
Stephan Harlander, Coach der Baskets sagte: "Braunschweig erwarte ich noch weiter oben und wir müssen heute respektieren, dass der Gegner besser war." Sein Team habe in der Offense nicht gut genug gespielt. Sotiris Gioulekas sei trotz 20 Wurfversuchen nicht eigensinnig gewesen. Es fehle einfach an Alternativen zu dem besten Scorer. Daher stehe man derzeit in Verhandlungen mit Verstärkungen.
Der Sieg für die Phantoms gegen die zuletzt stärker aufspielenden Nürnberger muss unter der Kategorie Arbeitssieg verbucht werden. Es war sicher kein basketballerischer Leckerbissen, doch dieser soll nun am kommenden Samstag zuhause gegen das Spitzenteam der Brose Baskets folgen. Die Phantoms haben dann die Chance das Punktekonto wieder auszugleichen und Anschluss an die Playoff-Ränge zu finden.
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Helge Jandt)
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Im ersten Viertel dauerte es bis zur 9. Minute, ehe die Phantoms nach zwei Punkten durch Vladimir Tica erstmals mit 12:11 in Führung gehen konnten. Dennoch gingen die ersten 10 Minuten mit 15:14 an die Gastgeber. Auch im zweiten Viertel verlief das Spiel völlig ausgeglichen. Beide Teams präsentierten sich in der Offensive schwach und so gelang es keiner Mannschaft, einen Vorsprung von mehr als drei Punkten herauszuspielen. Die Phantoms konnten den Abschnitt aber mit 22:19 für sich entscheiden und gingen mit einer knappen 36:34-Führung in die Kabine.
Aus dieser kam das Team von Emir Mutapcic wacher zurück, als das Team des wiedergenesenen Headcoachs der Baskets, Stephan Harlander. Durch jeweils zwei Punkte von Vujadin Subotic und Vladimir Tica gingen die Phantoms mit 40:34 in Führung (22. Minute) und konnten sich so erstmals deutlicher absetzen. Exakt diesen Vorsprung hielten die Braunschweiger bis zur Schlussirene, mit deren Erklingen Ashanti Cook mit dem ersten Dreier des Spieles für sein Team das 52:46 erzielte. In Halbzeit eins war keiner der beiden Mannschaften ein Treffer von jenseits der Dreierlinie gelungen. Insgesamt 16 Dreier verfehlten ihr Ziel.
Im Schlussviertel konnten die Gäste die Führung gar auf 11 Punkte ausbauen (61:50, 34. Minute), nachdem der stark aufspielende Drazan Tomic ein schönes Anspiel von Ashanti Cook zum Korberfolg nutzen konnte. Dieser Vorsprung genügte letztlich, denn die Franken kamen nur noch einmal bedrohlich nahe heran, als Michael Lake die Punkte zum 72:67 erzielte.
Danach spielten die Phantoms die Zeit jedoch routiniert herunter und sowohl Ashanti Cook, als auch Drazan Tomic trafen ihre Freiwürfe nach Fouls der Gastgeber sicher.
Bei den Phantoms punkteten mit Vladimir Tica (18), Ashanti Cook (11), Vujadin Subotic (12) und Drazan Tomic (10) vier Spieler zweistellig. Insbesondere Ashanti Cook spielte souverän im Aufbau und Drazan Tomic erwies sich erneut als Faktor, indem er in Halbzeit zwei zuverlässig punktete.
Nach dem Spiel zeigte sich Phantoms-Coach Emir Mutapcic sichtlich erleichtert: "Das war ein wichtiges Spiel, in dem meine Mannschaft eine gute Balance zwischen Inside- und Outsidespiel gefunden hat und vor allem von der Freiwurflinie (81%) überzeugte. Daher ist der Sieg verdient."
Stephan Harlander, Coach der Baskets sagte: "Braunschweig erwarte ich noch weiter oben und wir müssen heute respektieren, dass der Gegner besser war." Sein Team habe in der Offense nicht gut genug gespielt. Sotiris Gioulekas sei trotz 20 Wurfversuchen nicht eigensinnig gewesen. Es fehle einfach an Alternativen zu dem besten Scorer. Daher stehe man derzeit in Verhandlungen mit Verstärkungen.
Der Sieg für die Phantoms gegen die zuletzt stärker aufspielenden Nürnberger muss unter der Kategorie Arbeitssieg verbucht werden. Es war sicher kein basketballerischer Leckerbissen, doch dieser soll nun am kommenden Samstag zuhause gegen das Spitzenteam der Brose Baskets folgen. Die Phantoms haben dann die Chance das Punktekonto wieder auszugleichen und Anschluss an die Playoff-Ränge zu finden.
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Helge Jandt)
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