New Yorker Phantoms Braunschweig

Phantoms empfangen Neuling Paderborn

sid am 01.12.2006 um 10:08

Die Serie der Auswärtssiege der New Yorker Phantoms ist leider gerissen, allerdings trotz starker Leistung beim amtierenden Meister aus Köln. Reißt nun auch die Serie der Heimschwäche? Hoffentlich! Die Vorzeichen dafür stehen gut. Schließlich kommt mit Neuling Paderborn Baskets Samstag um 19 Uhr ein Team in die Volkswagen Halle, das durchaus schlagbar ist. Beide Teams haben bislang vier Partien gewonnen. Der Sieger darf sich wieder in Richtung Rang acht orientieren.

Die Gäste spielten unter US-Coach Doug Spradley, der Mitte der Neunziger im Braunschweiger Dress auf Korbjagd ging, eine überragende Saison 2005/2006 in der 2. Liga, verloren keine Partie und stehen verdient im Oberhaus. Bislang sieht es viel versprechend für die Baskets aus, dass der angestrebte Klassenerhalt gelingt.

Vor allem der Start in der Beletage des deutschen Basketballs verlief für die Gäste beeindruckend gut. Einer nicht überraschenden Auftaktniederlage bei den Artland Dragons folgten drei Siege in Serie. Sowohl Tübingen, als auch Trier und Frankfurt zogen den Kürzeren. Den vierten Sieg verbuchten die Mannen von Doug Spradley gegen die weiterhin sieglosen Nürnberger.

Am auffälligsten agierte bislang US-Guard Sergerio Gipson, der mit 14,3 Zählern im Schnitt bester Punktesammler und mit 4,7 Assists bester Vorlagengeber der Gäste ist. Mit fast 38 Minuten Spielzeit wird er von Spradley bedacht und ist sein verlängerter Arm auf dem Feld. Zweistellig punktet neben Gipson noch Forward Reggie Golson (13,1), der vom Zweitligisten TV Lich kam.

Neben Gipson und Golson holte Spradley mit Lamar Hurd, Mark Patton und Jordan Collins drei weitere neue Amerikaner an Bord, die zusammen mit den verbliebenen US-Spielern Tim Black und Steve Esterkamp eine starke US-Fraktion bilden. Black (9,0 Punkte), lange verletzt, und Ex SGer Esterkamp (9,7) sind mit Sicherheit stärker, als ihre Statistiken das aussagen.

Für die Phantoms gilt, Baskets-„Motor“ Gipson zu kontrollieren und Black oder Esterkamp nicht ausgerechnet in Braunschweig groß auftrumpfen zulassen. Dann sollte mit einer geschlossenen Teamleistung, wie zuletzt in Köln, nach der Auswärtssieg-Serie auch die Serie der Heimschwäche reißen.

Presseinfo: New Yorker Phantoms (Helge Jandt)

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