New Yorker Phantoms Braunschweig
Bittere Pokalniederlage auf Schalke
sid am 30.11.2006 um 09:45
Frühe Endstation für die New Yorker Phantoms im BBL-Pokal. Die Mannschaft unterlag im Achtelfinale beim Zweitligisten FC Schalke mit 88:89 (49:49). Die Gastgeber waren hoch motiviert und kämpften und besiegten die indisponierten Phantoms verdient.
Die Partie begann von beiden Teams offensiv geführt, so dass nach sechs Minuten bereits insgesamt 40 Punkte gefallen waren. 23:17 führten die Phantoms zu diesem Zeitpunkt und präsentierten sich deutlich besser im Zusammenspiel und in der Reboundarbeit als der Gastgeber. Beim 32:23 besaß Vladimir Tica die Chance mit Freiwürfen eine zweistellige Führung zu erzielen, doch beide Würfe verfehlten. Mit der Sirene traf Schalkes Amerikaner Jason Edwin einen Dreier. 32:26 hieß es dennoch für die Phantoms, die optisch überlegener waren, als das Ergebnis es aussagt.
Der Start in den zweiten Abschnitt gelang den Phantoms und nach kurzer Zeit wurde der Vorsprung durch einen Zweier plus Bonuswurf von Vladimir Tica auf 41:28 erhöht. Die Begegnung schien nun für die Gäste zu laufen, zumal die Hausherren bereits in Foultrouble auf Schlüsselpositionen waren. Doch statt konzentriert zu bleiben, nahmen die Braunschweiger überhastet Würfe und brachten die Königsblauen so wieder ins Spiel. Als Weckruf, sich nicht kampflos zu ergeben, diente den Schalkern ein Alleyhoop von Rodney Scruggs auf Kristofer Speier zum 39:45. Den 47:47-Ausgleich erzielte schließlich Arndt Severing. Zur Pause war die Partie somit beim Stand von 49:49 unnötigerweise wieder völlig offen.
Das Scouting wies zur Halbzeit sogar eine bessere Wurfquote der Gastgeber aus (59% zu 54%). Auch das Reboundduell drehten die Schalker und lagen dort 17:16 in Front.
Der dritte Abschnitt lief gut und die Phantoms setzten sich wieder auf 73:66 ab. Direkt nach Beginn des Schlussviertels erhöhten die Phantoms auf 75:66, doch dann war die Konzentration dahin. Schalke nutzte das eiskalt, kämpfte, spielte als Team besser und siegte schließlich verdient gegen eine völlig indisponierte Braunschweiger Formation.
Die Schlussminute war nichts für schwache Nerven, die Führung wechselte ständig und Schalkes Jason Edwin lief nochmal heiß. Den Siegtreffer erzielte jedoch der frühere Leverkusener Spielmacher Maik Berger per Freiwurf zum 89:88.
Mit 55% zu 51% blieb die Wurfquote der Gastgeber besser. Beim Rebound haten sie die Nase mit 34:29 vorn. Bester Mann der Partie war Schalkes Jason Edwin mit 27 Punkten bei 73% aus dem Feld. Gerade auf den großen Positionen agierten die Schalker überraschend stark und waren Vladimir Tica, Milko Bjelica und Greg Morgan ebenbürtig. Sowohl Kristofer Speier, als auch Bastian Kordyaka und der erfahrenste Schalker, Arndt Severin punkteten zweistellig.
Die Phantoms erwarten nun Paderborn in der Liga. Hoffentlich kehrt sich die bislang gefürchtete Auswärtsstärke in eine Heimstärke um.
Presseinfo: New Yorker Phantoms (Helge Jandt)
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Die Partie begann von beiden Teams offensiv geführt, so dass nach sechs Minuten bereits insgesamt 40 Punkte gefallen waren. 23:17 führten die Phantoms zu diesem Zeitpunkt und präsentierten sich deutlich besser im Zusammenspiel und in der Reboundarbeit als der Gastgeber. Beim 32:23 besaß Vladimir Tica die Chance mit Freiwürfen eine zweistellige Führung zu erzielen, doch beide Würfe verfehlten. Mit der Sirene traf Schalkes Amerikaner Jason Edwin einen Dreier. 32:26 hieß es dennoch für die Phantoms, die optisch überlegener waren, als das Ergebnis es aussagt.
Der Start in den zweiten Abschnitt gelang den Phantoms und nach kurzer Zeit wurde der Vorsprung durch einen Zweier plus Bonuswurf von Vladimir Tica auf 41:28 erhöht. Die Begegnung schien nun für die Gäste zu laufen, zumal die Hausherren bereits in Foultrouble auf Schlüsselpositionen waren. Doch statt konzentriert zu bleiben, nahmen die Braunschweiger überhastet Würfe und brachten die Königsblauen so wieder ins Spiel. Als Weckruf, sich nicht kampflos zu ergeben, diente den Schalkern ein Alleyhoop von Rodney Scruggs auf Kristofer Speier zum 39:45. Den 47:47-Ausgleich erzielte schließlich Arndt Severing. Zur Pause war die Partie somit beim Stand von 49:49 unnötigerweise wieder völlig offen.
Das Scouting wies zur Halbzeit sogar eine bessere Wurfquote der Gastgeber aus (59% zu 54%). Auch das Reboundduell drehten die Schalker und lagen dort 17:16 in Front.
Der dritte Abschnitt lief gut und die Phantoms setzten sich wieder auf 73:66 ab. Direkt nach Beginn des Schlussviertels erhöhten die Phantoms auf 75:66, doch dann war die Konzentration dahin. Schalke nutzte das eiskalt, kämpfte, spielte als Team besser und siegte schließlich verdient gegen eine völlig indisponierte Braunschweiger Formation.
Die Schlussminute war nichts für schwache Nerven, die Führung wechselte ständig und Schalkes Jason Edwin lief nochmal heiß. Den Siegtreffer erzielte jedoch der frühere Leverkusener Spielmacher Maik Berger per Freiwurf zum 89:88.
Mit 55% zu 51% blieb die Wurfquote der Gastgeber besser. Beim Rebound haten sie die Nase mit 34:29 vorn. Bester Mann der Partie war Schalkes Jason Edwin mit 27 Punkten bei 73% aus dem Feld. Gerade auf den großen Positionen agierten die Schalker überraschend stark und waren Vladimir Tica, Milko Bjelica und Greg Morgan ebenbürtig. Sowohl Kristofer Speier, als auch Bastian Kordyaka und der erfahrenste Schalker, Arndt Severin punkteten zweistellig.
Die Phantoms erwarten nun Paderborn in der Liga. Hoffentlich kehrt sich die bislang gefürchtete Auswärtsstärke in eine Heimstärke um.
Presseinfo: New Yorker Phantoms (Helge Jandt)
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