ProB
Abhaken und schnell vergessen
sid am 28.11.2006 um 11:10
Die Reise für die TuS Iserlohn Kangaroos in die Bundeshauptstadt hat sich nicht gelohnt: Nach einer katastrophalen Vorstellung in der ersten Halbzeit gingen die Iserlohner gegen den TuS Lichterfelde mit 63:86 (47:28) regelrecht unter.
Dass sein Team mitunter nur schwerfällig aus den Startblöcken kommt, wusste Coach Paris Konstantinidis ja bereits. Doch der Auftakt gegen die Lichterfelder stellte alle bisherigen „Fehlstarts“ in den Schatten: Es waren bereits 5:33 Minuten gespielt, als Erik Hood endlich der erste Punkt gelang – von der Freiwurflinie. Die Gastgeber hatten derweil eine 15:0-Führung erspielt.
„Da war der Zug eigentlich auch schon abgefahren“, kommentierte dies der Kangaroos-Headcoach, der zwar mit allen Tricks (Auszeiten, Wechseln, Umstellungen etc.) versucht hatte, seine Mannschaft ins Spiel zu bringen. „Doch dass alles hilft nichts, wenn die Jungs nicht treffen…“
Immerhin 74 Mal nahmen die Waldstädter den Lichterfelder Korb aus dem Feld ins Visier, doch nur 21 Versuche fanden auch tatsächlich ihren Weg durch die Reuse. „Mit lediglich 28 Prozent Quote kann man kein Spiel gewinnen“, lautete die logische Schlussfolgerung, die auch Paris Konstantinidis zog.
Dabei zog sich der Mangel an Zielwasser durchs gesamte Kangaroos-Rudel: Angefangen bei den Topscorern Brandon Gary (nur 6 von 23) und Erik Hood (7 von 22) bis hin zu Jannis Konstantinidis (1-5) – bei allen sprang der Ball zumeist vom Ring zurück ins Spiel.
Allerdings hatten die Lichterfelder, bei denen Philip Zwiener überragte, auch leichtes Spiel, die Angriffe ihrer Gäste zu unterbinden: Den Iserlohnern stand mit Jannis Konstantinidis lediglich ein Spielmacher zur Verfügung, da Karol Jozefiak (Bundeswehrübung) und Matondo Ngoma (Bänderverletzung im Arm) ausfielen. „Die haben ihn bereits an der Mittellinie gedoppelt“, hatte der Iserlohner Coach einfach keine Alternativen parat. Zur Pause lagen die Gastgeber entsprechend deutlich mit 47:28 in Führung.
„Doch einfach abschlachten lassen wollten wir uns nicht“, appellierte Paris Konstantinidis in der Halbzeit an die Moral seiner Spieler, sich im zweiten Durchgang wenigstens noch einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen. Dies gelang auch recht gut, mit 35:39 konnte der zweite Durchgang offen gestaltet werden, wobei die Lichterfelder allerdings nun auch einen Gang zurück geschaltete hatten und ihre Führung vornehmlich verwalteten.
„Heute war einfach nichts drin“, nahm Paris Konstantinidis die Niederlage nach der Schlusssirene recht gelassen: „Das haken wir jetzt schnell ab, vergessen es und blicken nach vorne auf das Derby gegen Dortmund.“ Da, so ist sich der TuS-Trainer sicher, werden seine Korbjäger ihre bessere Seite zur Schau stellen.
Kangaroos: J. Konstantinidis (4), T. Ioannidis (3), B. Gary (19/12), J. Rueter (3), A. Holke, E. Hood (21/6), S. Venderbosch (2), I. Janke (9), C. Venderbosch (2).
Presseinfo: TuS Iserlohn Kangaroos (Tim Graumann)
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Dass sein Team mitunter nur schwerfällig aus den Startblöcken kommt, wusste Coach Paris Konstantinidis ja bereits. Doch der Auftakt gegen die Lichterfelder stellte alle bisherigen „Fehlstarts“ in den Schatten: Es waren bereits 5:33 Minuten gespielt, als Erik Hood endlich der erste Punkt gelang – von der Freiwurflinie. Die Gastgeber hatten derweil eine 15:0-Führung erspielt.
„Da war der Zug eigentlich auch schon abgefahren“, kommentierte dies der Kangaroos-Headcoach, der zwar mit allen Tricks (Auszeiten, Wechseln, Umstellungen etc.) versucht hatte, seine Mannschaft ins Spiel zu bringen. „Doch dass alles hilft nichts, wenn die Jungs nicht treffen…“
Immerhin 74 Mal nahmen die Waldstädter den Lichterfelder Korb aus dem Feld ins Visier, doch nur 21 Versuche fanden auch tatsächlich ihren Weg durch die Reuse. „Mit lediglich 28 Prozent Quote kann man kein Spiel gewinnen“, lautete die logische Schlussfolgerung, die auch Paris Konstantinidis zog.
Dabei zog sich der Mangel an Zielwasser durchs gesamte Kangaroos-Rudel: Angefangen bei den Topscorern Brandon Gary (nur 6 von 23) und Erik Hood (7 von 22) bis hin zu Jannis Konstantinidis (1-5) – bei allen sprang der Ball zumeist vom Ring zurück ins Spiel.
Allerdings hatten die Lichterfelder, bei denen Philip Zwiener überragte, auch leichtes Spiel, die Angriffe ihrer Gäste zu unterbinden: Den Iserlohnern stand mit Jannis Konstantinidis lediglich ein Spielmacher zur Verfügung, da Karol Jozefiak (Bundeswehrübung) und Matondo Ngoma (Bänderverletzung im Arm) ausfielen. „Die haben ihn bereits an der Mittellinie gedoppelt“, hatte der Iserlohner Coach einfach keine Alternativen parat. Zur Pause lagen die Gastgeber entsprechend deutlich mit 47:28 in Führung.
„Doch einfach abschlachten lassen wollten wir uns nicht“, appellierte Paris Konstantinidis in der Halbzeit an die Moral seiner Spieler, sich im zweiten Durchgang wenigstens noch einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen. Dies gelang auch recht gut, mit 35:39 konnte der zweite Durchgang offen gestaltet werden, wobei die Lichterfelder allerdings nun auch einen Gang zurück geschaltete hatten und ihre Führung vornehmlich verwalteten.
„Heute war einfach nichts drin“, nahm Paris Konstantinidis die Niederlage nach der Schlusssirene recht gelassen: „Das haken wir jetzt schnell ab, vergessen es und blicken nach vorne auf das Derby gegen Dortmund.“ Da, so ist sich der TuS-Trainer sicher, werden seine Korbjäger ihre bessere Seite zur Schau stellen.
Kangaroos: J. Konstantinidis (4), T. Ioannidis (3), B. Gary (19/12), J. Rueter (3), A. Holke, E. Hood (21/6), S. Venderbosch (2), I. Janke (9), C. Venderbosch (2).
Presseinfo: TuS Iserlohn Kangaroos (Tim Graumann)
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