Dimplex Falke Nürnberg
Schwäbische Schlossherren warten auf Nürnberg
sid am 28.11.2006 um 10:59
Gleich zweimal führen Auswärtsaufgaben die SELLBYTEL Baskets Nürnberg diese Woche in schwäbische Schlossstädte. Dem Auftritt in der ersten Hauptrunde des BBL-Pokals in einem von zwei ligainternen Duellen bei den WALTER Tigers Tübingen am Mittwoch (20 Uhr) folgt das Gastspiel bei der EnBW Ludwigsburg am Samstag (19.30 Uhr) im Rahmen des zwölften BBL-Spieltags. Sowohl Tübingen als auch Ludwigsburg verteidigten ihre "Schlösser" im Verlauf der bisherigen Saison ohne Fehl und Tadel, kein Gästeteam konnte bislang im Schwabenland gewinnen.
"Wir dürfen uns von den Namen nicht blenden lassen, aufgrund der Ergebnisse beider Teams in jüngster Zeit erwarte ich zweimal einen ähnlich harten Gang wie in Berlin", warnt Stefan Weissenböck, der zumindest beim Pokalspiel wieder die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen wird. Headcoach Stephan Harlander hat nach seiner Hüftoperation das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen und absolviert im Rehazentrum Wöhrderwiese in Nürnberg täglich ein intensives Aufbauprogramm. Bis auf den rekonvaleszenten Cheftrainer gibt es bei den SELLBYTEL Baskets jedoch keinerlei Verletzungssorgen.
Bis auf Platz 5 konnten sich die Tübinger nach drei Siegen am Stück zuletzt in der BBL vorarbeiten und stehen aktuell so gut da wie noch nie in ihrer Bundesligageschichte. Angeführt wird das Team des ehemaligen Würzburger Coachs Aaron McCarthy von seinem vielseitigen Kapitän und Topscorer AJ Moye (18,3 PpG, 6,8 RpG, 3,0 ApG), am Brett sorgen die bulligen Rasko Katic (12,6 PpG, 7,7 RpG) und Matt Kiefer (8,2 PpG, 5,2 RpG) gemeinsam mit dem auch aus der Distanz gefährlichen Jamal Davis (10,6 PpG, 5,3 RpG) für Ordnung und machen die Tigers zum zweitbesten Reboundteam der Liga. Auf die große Nürnberger Garde um den zuletzt in bestechender Form agierenden Ryan DeMichael, Corey Rouse und Routinier Tim Nees wartet hier also eine Menge Arbeit. Die Backcourtspieler treten mit Ausnahme von Moye und dem spektakulären Flügelspieler Ray Nixon (8,7 PpG) statistisch zwar weniger in Erscheinung, Johnny Gray und besonders dem erfahrenen Igor Perovic sollte man aber dennoch keinen Zentimeter Raum zur Entfaltung geben. Zudem wird auf Tübinger Seite das Debüt eines neuen Testkandidaten, Kevin Melson, erwartet. "Tübingen ist der klare Favorit in der aktuellen Konstellation, aber wir sind heiß darauf, endlich unseren ersten Saisonsieg einzufahren!" fasst Stefan Weissenböck zusammen.
Auch zur aktuell nur aufgrund der schlechteren Korbdifferenz auf Platz zwei rangierenden EnBW Ludwigsburg fahren die Nürnberger, um zu gewinnen, schließlich datiert der letzte Erfolg gegen ein BBL-Team aus einem Vorbereitungsspiel gegen die Truppe von Silvano Poropat. Fast schon traditionell starteten Spielorganisator Jerry Green (15,4 PpG, 5,6 ApG) und sein Team hervorragend in die Spielzeit, einzig und allein im fernen Oldenburg zog man denkbar knapp den Kürzeren. In der engen heimischen Rundsporthalle ließ man jedoch selbst dem Meister aus Köln keine Chance und überrollte die Giessen 46ers mit 104:56 förmlich. Die verbliebenen Routiniers des Vorjahrs, Euroleague-Veteran Miljan Goljovic (8,7 PpG), Kämpfernatur Nils Mittmann, Green und Gordon Scott, der durch wichtige Punkte in den letzten Wochen in den Vordergrund trat, sind dabei gemeinsam mit dem kurz vor Saisonbeginn als Ersatz für den verletzten Justin Davis aus Nymburk verpflichteten Center Michel Nascimento (8,0 Punkte, 6,0 Rebounds) die Leitfiguren für die jungen Neuverpflichtungen: Power Forward Nate Harris (9,1 PpG, 5,3 RpG), Shooting Guard Je'Kel Foster (13,5 PpG) und der athletische Abwehrspezialist Jason Dourisseau stießen direkt vom College zum Kader, der junge Center Pavelas Cukinas (10,7 PpG), der durch seine Präsenz beim Testspiel in Nürnberg einen bleibenden Eindruck hinterließ, kam vom litauischen Spitzenteam Lietuvos Rytas Vilnius. Auf beiden Seiten des Feldes konnte die EnBW im Laufe der Saison schon Glanzleistungen abrufen, für die Nürnberger wird es daher darauf ankommen, wie in Berlin von Beginn an gegenzuhalten.
Presseinfo: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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"Wir dürfen uns von den Namen nicht blenden lassen, aufgrund der Ergebnisse beider Teams in jüngster Zeit erwarte ich zweimal einen ähnlich harten Gang wie in Berlin", warnt Stefan Weissenböck, der zumindest beim Pokalspiel wieder die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen wird. Headcoach Stephan Harlander hat nach seiner Hüftoperation das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen und absolviert im Rehazentrum Wöhrderwiese in Nürnberg täglich ein intensives Aufbauprogramm. Bis auf den rekonvaleszenten Cheftrainer gibt es bei den SELLBYTEL Baskets jedoch keinerlei Verletzungssorgen.
Bis auf Platz 5 konnten sich die Tübinger nach drei Siegen am Stück zuletzt in der BBL vorarbeiten und stehen aktuell so gut da wie noch nie in ihrer Bundesligageschichte. Angeführt wird das Team des ehemaligen Würzburger Coachs Aaron McCarthy von seinem vielseitigen Kapitän und Topscorer AJ Moye (18,3 PpG, 6,8 RpG, 3,0 ApG), am Brett sorgen die bulligen Rasko Katic (12,6 PpG, 7,7 RpG) und Matt Kiefer (8,2 PpG, 5,2 RpG) gemeinsam mit dem auch aus der Distanz gefährlichen Jamal Davis (10,6 PpG, 5,3 RpG) für Ordnung und machen die Tigers zum zweitbesten Reboundteam der Liga. Auf die große Nürnberger Garde um den zuletzt in bestechender Form agierenden Ryan DeMichael, Corey Rouse und Routinier Tim Nees wartet hier also eine Menge Arbeit. Die Backcourtspieler treten mit Ausnahme von Moye und dem spektakulären Flügelspieler Ray Nixon (8,7 PpG) statistisch zwar weniger in Erscheinung, Johnny Gray und besonders dem erfahrenen Igor Perovic sollte man aber dennoch keinen Zentimeter Raum zur Entfaltung geben. Zudem wird auf Tübinger Seite das Debüt eines neuen Testkandidaten, Kevin Melson, erwartet. "Tübingen ist der klare Favorit in der aktuellen Konstellation, aber wir sind heiß darauf, endlich unseren ersten Saisonsieg einzufahren!" fasst Stefan Weissenböck zusammen.
Auch zur aktuell nur aufgrund der schlechteren Korbdifferenz auf Platz zwei rangierenden EnBW Ludwigsburg fahren die Nürnberger, um zu gewinnen, schließlich datiert der letzte Erfolg gegen ein BBL-Team aus einem Vorbereitungsspiel gegen die Truppe von Silvano Poropat. Fast schon traditionell starteten Spielorganisator Jerry Green (15,4 PpG, 5,6 ApG) und sein Team hervorragend in die Spielzeit, einzig und allein im fernen Oldenburg zog man denkbar knapp den Kürzeren. In der engen heimischen Rundsporthalle ließ man jedoch selbst dem Meister aus Köln keine Chance und überrollte die Giessen 46ers mit 104:56 förmlich. Die verbliebenen Routiniers des Vorjahrs, Euroleague-Veteran Miljan Goljovic (8,7 PpG), Kämpfernatur Nils Mittmann, Green und Gordon Scott, der durch wichtige Punkte in den letzten Wochen in den Vordergrund trat, sind dabei gemeinsam mit dem kurz vor Saisonbeginn als Ersatz für den verletzten Justin Davis aus Nymburk verpflichteten Center Michel Nascimento (8,0 Punkte, 6,0 Rebounds) die Leitfiguren für die jungen Neuverpflichtungen: Power Forward Nate Harris (9,1 PpG, 5,3 RpG), Shooting Guard Je'Kel Foster (13,5 PpG) und der athletische Abwehrspezialist Jason Dourisseau stießen direkt vom College zum Kader, der junge Center Pavelas Cukinas (10,7 PpG), der durch seine Präsenz beim Testspiel in Nürnberg einen bleibenden Eindruck hinterließ, kam vom litauischen Spitzenteam Lietuvos Rytas Vilnius. Auf beiden Seiten des Feldes konnte die EnBW im Laufe der Saison schon Glanzleistungen abrufen, für die Nürnberger wird es daher darauf ankommen, wie in Berlin von Beginn an gegenzuhalten.
Presseinfo: SELLBYTEL Baskets Nürnberg (Felix Pflaum)
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