ProB

Niederlage in Düsseldorf

Lomax am 27.11.2006 um 08:32

Die Hertener Löwen müssen weiterhin auf einen Sieg gegen Düsseldorf warten - erst einmal bis zum 24. 03. 2007 - dann sind die Magics zum Rückspiel zu Gast in Herten.

Die Löwen haben (fast) alles richtig gemacht und sie haben mit einem weiteren Titelaspiranten mithalten können - bis zur 33. Minute.

Schon vor dem Spiel musste Igor Krizanovic seine Startformation durcheinanderwirbeln: Stefan Fürst verfolgte die erste Hälfte krankheitsbedingt nur von der Bank aus und so fanden sich Kofi Awlakpui und Daniel Hain in der Starting Five wieder. Und sie machten ihre Sache gut. Die Löwen waren endlich mal von Anfang an hellwach und zeigten vom ersten Ballkontakt an, dass sie die Punkte mit nach Herten nehmen wollten. Aufmerksam in der Defense und treffsicher im Angriff konnten sie in den ersten Minuten den Magics den Schneid abkaufen. Die Magics begannen nervös und hatten zu Beginn einige Fehlwürfe und ungenaue Anspiele zu verzeichnen. Über ein 2:6 (3. Min.) konnten die Löwen bis zur 7. Minute mit 9:14 in Führung gehen. Besonders Gilad Hirsch und Ed Williams spielten sehr stark.

Dann hatten sich die Magics gefangen und konnten in der 8. Minute erstmals die Führung übernehmen (15:14). Zum Ende des ersten Viertels lag die Heimmannschaft mit 20:18 vorne.

Das zweite Viertel sah dann immer die Magics knapp vorne. Aber die Löwen blieben immer wieder dran. Begeisterung kam bei den etwa 120 mitgereisten Löwenfans auf, als Ed Williams nach einem Steel mit einem wundervollen Dunking zum 38:34 verkürzte und sofort danach zum 38:36 nachlegte (17.). Aber immer, wenn sich die Löwen wieder an die Magics herangekämpft hatten, konnten die Düsseldorfer mit Dreiern den Abstand wieder vergrößern. Allein in der ersten Hälfte mussten die Löwen 6 Dreier schlucken. Mit einem 48:41 für Düsseldorf ging es in die Kabine.

In der zweiten Hälfte kam dann auch Stefan Fürst ins Spiel. Zwar noch krankheitsgeschwächt sorgte er trotzdem erst einmal für Dominanz unter den Körben. Die Magics konnten sich zwar schnell auf 9 Punkte absetzen (51:42, 22.), aber durch Punkte von Hirsch und Fürst kamen die Hertener wieder auf 58:54 heran (28.). Die Magics konnten aber dagegenhalten und bauten ihre Führung wieder aus. Mit dem 69:61 für Düsseldorf zum Ende des dritten Viertels war für die Löwen noch alles drin.

Und die Löwen kämpften weiter! Williams und Fürst punkteten weiter und plötzlich stand es nur noch 69:67 (33.)! Aber jetzt spielten die Düsseldorfer ihre Routine und ihre größere Cleverness aus. Die Löwen hatten in den ersten Vierteln zu viel Kraft gelassen und hatten zum Schluss den Angriffen der Magics nichts mehr entgegenzusetzen.

"Natürlich überwiegt nach diesem Spiel die Enttäuschung. Die Niederlage - jetzt die dritte hintereinander - geht dem Spielverlauf nach in Ordnung, aber auf die Leistung meiner Mannschaft, die sie hier gezeigt hat, lässt sich aufbauen. So müssen wir eben in den nächsten zwei Heimspielen wieder punkten." So das Fazit von Coach Igor Krizanovic nach dem Spiel.

Übrigens: Die Löwen haben jetzt zwei Heimspiele hintereinander und zwar gegen Hagen (03.12.) und gegen Schalke 04 (09.12.). Ob da zwei Heimsiege möglich sind?

Löwen: Hirsch (23/1), Williams (16), Fürst (8), Krüger (6), Netter (6), Hain (5), Rowoldt (5), Knoch (4/1), Awlakpui, Janoschek, Bruns.

Magics: Ukeagu (22), Grier (20/2), Godfrey (15/3), Zivanovic (10), Freeman (7/1), Klein (6), Jovanovic (3/1), Wagner.

Pressemitteilung: Hertener Löwen

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