ProB

Mit Glanzleistung zum zweiten Saisonsieg

Lomax am 26.11.2006 um 20:45

Am 10. Spieltag der 2. Basketball Bundesliga den zweiten Heimsieg mit 86:63 (47:28) gegen den TuS Iserlohn eingefahren und dabei alle vier Viertel gewonnen – TuSLi-Herz, was willst du mehr? Außer vielleicht ein paar Zuschauer mehr, als es die rund 250 im Cole-Sport-Center waren - darunter auch Matej Mamic (auf den Tag genau ein Jahr nach seinem schweren Unfall). Und verdient hätte es die Mannschaft vom TuS Lichterfelde allemal, denn schöneren Zweitliga-Basketball als die Berliner ihn am Sonntag zelebrierten, kann man kaum spielen.

Und so war auch Trainer Sven Wehrmeyer rundum zufrieden: „Eine Top-Leistung der gesamten Mannschaft. Alle haben wie eine echte Einheit verteidigt, gegen eine gute Iserlohner Mannschaft, die ja bereits vier Siege auf dem Konto hat, nur 63 Punkte zugelassen. Das hat heute richtig Spaß gemacht.“
Das merkte man der wieder einmal komplett angetretenen Truppe an. Nico Simon, Philip Zwiener, Oskar Fassler, Yannick Evans und Björn Schoo legten gleich mächtig los und brachten sich bis zur 5. Minute mit 15:0 in Führung, wobei die Reboundstärke des 2,13-Meter-Centers Schoo der Schlüssel war. Mit 18:8 wurde das erste Viertel gewonnen. Und in den zweiten zehn Minuten fleißig nachgelegt. Mehrere „Dreier“ von Schaffartzik und Zwiener trafen ins Ziel und brachten Iserlohns Trainer Paris Konstantinidis zum Schäumen. Kein Wunder: Seine beiden Stars und Leistungsträger Brandon Gary und Erik-Vernell Hook waren ziemlich abgemeldet.
Dazu Wehrmeyer: „Es war von Anfang an unser Ziel, mit konsequenter Manndeckung vor allem Hood aus dem Spiel zu nehmen. Das ist uns nahezu perfekt gelungen.“
Erst nach der Pause durften die beiden Amerikaner etwas besser treffen, doch außer Hood (21) und Gary (19) kam kein weiterer Sauerländer Spieler über die Zehn-Punkte-Grenze. Ganz im Gegensatz zu den Berlinern, die auch nach dem Wechsel stets die Kontrolle behielten. Ihren größten Vorsprung hatten sie in der 27. Minute (64:37). Da die Konzentration der Gastgeber kaum nachließ schmolz dieser Vorsprung auch bis zum Ende der Partie kaum. Lediglich einige kleine Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein, die die Gäste natürlich nutzten.

„Neben unserer Verteidigung insgesamt möchte ich heute Björn Schoo herausheben, der 17 Defensiv-Rebounds, zwei Offensiv-Rebounds und zwei Blocks machte, dazu selbst 11 Punkte machte, eine richtige Klassepartie des Langen,“ strahlte Wehrmeyer, der natürlich auch die beiden ALBA-Spieler Zwiener (28 Punkte, 8 Rebounds) und Simon hervorhob, die aus Quakenbrück erst um fünf Uhr früh in Berlin eingetroffen waren. Simon lenkte 30:30 Minuten lang das Spiel glänzend.
Neben den drei Genannten trafen für TuSLi noch Phillipp Heyden (12), Yannick Evans (11), Kevin Schaffartzik (11, drei von fünf Dreier), Oskar Fassler (6), Marius Huth (4) und Oliver Clay (1).

Pressemitteilung: TuS Lichterfelde Berlin (Maximilian Richter)

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