ProB
Dortmunds Bemühungen reichen nicht aus
Pucki am 26.11.2006 um 14:02
Sie galten als schlagbar, sie präsentierten sich auch entsprechend und dennoch unterlagen die Zweitbundesliga-Basketballer des SVD 49 Dortmund vor rund 800 Fans in der Brügmannhalle mit 72:79
(27:16/11:20/16:25/18:18) gegen die Elephants Grevenbroich.
„Wir haben uns selbst geschlagen, spielten zwar eine brauchbare Defense, doch vergaben im Angriff zu viele leichte Sachen, Freiwürfe und sogar Korbleger. Eine durchschnittliche Vorstellung hätte heute schon gereicht“, meinte ein enttäuschter SVD-Trainer Peter Radegast. Dabei sah zunächst vieles nach dem zweiten Saisonsieg der 49-ers aus. „Last Minute“-Neuzugang Raphael de Vol stand gleich in der Startformation und assistierte „Cham“ Korbi bei seinem ersten Dreier, sorgte wenig später selbst mit einem Drei-Punkte-Wurf für einen gelungenen 9:2-Start des Aufsteigers. „Raphael hat uns das gegeben, was wir auch von ihm erwarteten. Ballvortrag ohne Probleme und fünf Punkte, das war in Ordnung“, so Radegast zum Einstand seines „Neulings“. Phil Sellers und Korbi (sechs Rebounds, drei Assists) waren es dann, die mit ihren überzeugenden Vorstellungen sogar für das 27:16 nach dem Eröffnungsviertel sorgten.
Im zweiten Viertel rissen beide Teams zunächst keine Bäume aus, lag der SVD weiter mit 31:23 vorne. Vier Minuten später war ein 31:32 daraus geworden, nicht zuletzt weil das Unparteiischen-Gespann sich drei überdeutliche Patzer leistete, die dazu noch ein Technisches Foul gegen Radegast zur Folge hatten. Fünf Punkte in Folge von Markus Klotz ließen die 49-ers aber dennoch mit 38:36 in die Pause gehen.
Marco Keller nahm sich im dritten Durchgang Louka Lazoukits an, den einzigen „Elefanten“, der in Halbzeit eins nicht zu kontrollieren war, alle seine 13 Punkte vor der Pause erzielte. Dafür übernahm der schnell genesene Anthony Williams mit drei weiten Dreiern. Die und die schwächer werdende Treffer-Quote der 49-ers, Sellers erlaubte sich sogar vier Fahrkarten in Folge von der Freiwurflinie, sowie Nachlässigkeiten im defensiven Rebound, die vor allem US-Boy Whitney Harris zu einigen „Abstaubern“ nutzte, bedeuten das 54:61 vor dem Schlussdurchgang. Da schwächelten die 49-ers weiter in der Offensive, während bei den Rheinländern jetzt auch die Wechselspieler trafen, am Ende sechs Spieler zweistellig punkteten. Die sieben Zähler Rückstand konnten die Derner nicht mehr aufholen. Auch wenn eine Minute vor Schluss beim 72:75 noch einmal etwas Hoffnung aufkam, Grevenbroich erwies sich für die 49-ers dann doch nicht schlagbar.
SVD: Stachula (2), Freienstein (3/1), Korbi (19/2/6:3), Friedrich (2), Twarog (4), Keller, Sellers (24/2/6:2), Klotz (13/1:1), de Vol (5/1).
Pressemitteilung: SV 49 Dortmund
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(27:16/11:20/16:25/18:18) gegen die Elephants Grevenbroich.
„Wir haben uns selbst geschlagen, spielten zwar eine brauchbare Defense, doch vergaben im Angriff zu viele leichte Sachen, Freiwürfe und sogar Korbleger. Eine durchschnittliche Vorstellung hätte heute schon gereicht“, meinte ein enttäuschter SVD-Trainer Peter Radegast. Dabei sah zunächst vieles nach dem zweiten Saisonsieg der 49-ers aus. „Last Minute“-Neuzugang Raphael de Vol stand gleich in der Startformation und assistierte „Cham“ Korbi bei seinem ersten Dreier, sorgte wenig später selbst mit einem Drei-Punkte-Wurf für einen gelungenen 9:2-Start des Aufsteigers. „Raphael hat uns das gegeben, was wir auch von ihm erwarteten. Ballvortrag ohne Probleme und fünf Punkte, das war in Ordnung“, so Radegast zum Einstand seines „Neulings“. Phil Sellers und Korbi (sechs Rebounds, drei Assists) waren es dann, die mit ihren überzeugenden Vorstellungen sogar für das 27:16 nach dem Eröffnungsviertel sorgten.
Im zweiten Viertel rissen beide Teams zunächst keine Bäume aus, lag der SVD weiter mit 31:23 vorne. Vier Minuten später war ein 31:32 daraus geworden, nicht zuletzt weil das Unparteiischen-Gespann sich drei überdeutliche Patzer leistete, die dazu noch ein Technisches Foul gegen Radegast zur Folge hatten. Fünf Punkte in Folge von Markus Klotz ließen die 49-ers aber dennoch mit 38:36 in die Pause gehen.
Marco Keller nahm sich im dritten Durchgang Louka Lazoukits an, den einzigen „Elefanten“, der in Halbzeit eins nicht zu kontrollieren war, alle seine 13 Punkte vor der Pause erzielte. Dafür übernahm der schnell genesene Anthony Williams mit drei weiten Dreiern. Die und die schwächer werdende Treffer-Quote der 49-ers, Sellers erlaubte sich sogar vier Fahrkarten in Folge von der Freiwurflinie, sowie Nachlässigkeiten im defensiven Rebound, die vor allem US-Boy Whitney Harris zu einigen „Abstaubern“ nutzte, bedeuten das 54:61 vor dem Schlussdurchgang. Da schwächelten die 49-ers weiter in der Offensive, während bei den Rheinländern jetzt auch die Wechselspieler trafen, am Ende sechs Spieler zweistellig punkteten. Die sieben Zähler Rückstand konnten die Derner nicht mehr aufholen. Auch wenn eine Minute vor Schluss beim 72:75 noch einmal etwas Hoffnung aufkam, Grevenbroich erwies sich für die 49-ers dann doch nicht schlagbar.
SVD: Stachula (2), Freienstein (3/1), Korbi (19/2/6:3), Friedrich (2), Twarog (4), Keller, Sellers (24/2/6:2), Klotz (13/1:1), de Vol (5/1).
Pressemitteilung: SV 49 Dortmund
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