ProB
Niedrigste Punkteausbeute der Saison
Pucki am 26.11.2006 um 09:49
Um ihre Punkteausbeute haben sich die SOBA Dragons in der Saison 2006/07 noch nie sorgen müssen. Mit durchschnittlich 88,1 Zählern pro Partie rangierten sie vor den zehnten Spieltag ligaweit auf dem vierten Platz in dieser Kategorie. Kein Wunder, dass das Hauptaugenmerk von Trainer Berthold Bisselik stets auf den Defensivbemühungen seiner Schützlinge lag. Zu ausgewogen präsentierten sich die Drachen, als dass nicht irgendein Akteur Raum zur freien Entfaltung gefunden hätte. Der Raum zur Entfaltung war im Aufeinandertreffen mit den Cuxhaven BasCats zwar vorhanden, doch fehlte es schlichtweg an der Konstanz im Abschluss - knapp 34 Prozent ihrer Wurfversuche brachten sie im Korb der Gastgeber unter. Die SOBA Dragons Rhöndorf produzieren ihren bislang niedrigsten Score und verlieren mit 64:77 bei den Cuxhaven BasCats.
Rhöndorf erwischte in der Rundturnhalle den besseren Start (2:7, 4. Minute), ehe die Hausherren ihren Rhythmus gefunden und die ersten Würfe im Korb untergebracht hatten (12:12, 7. Minute). Cuxhaven lebte – und das nicht zu schlecht – von Schüssen jenseits der 6,25m-Linie. Insgesamt rauschten vor der Halbzeitpause acht von 13 Versuchen durchs Netz. Alle Distanztreffer wurden von Lee Jeka und Dwayne Shackleford abgefeuert. Als das Cuxhavener Guard-Duo allmählich aufdrehte gerieten die Rheinländer zusehendst ins Hintertreffen, ließen vor der Pause jedoch nicht vollends abreißen (47:35).
Obwohl sich nach dem Seitenwechsel viele Möglichkeiten auftaten, um den Rückstand zu verkürzen, wussten die Drachen diese Chancen nicht konsequent genug zu nutzen. Mitunter leichtsinnige Ballverluste und eine zu geringe Quote trotz offener Würfe verhinderten, dass Rhöndorf die Differenz auf weniger als sechs Zähler zusammenstauchte. Selbst vor dem letzten Durchgang befanden sich die Rheinländer noch in unmittelbarer Reichweite (61:54).
Beide Mannschaften wirkten im letzten Viertel angeschlagen und müde. Neben der unnachlässigen Verteidigungsarbeit erlangten diverse Einzelaktionen immense Bedeutung, da sie das Momentum zur einen oder anderen Seite ausschlagen lassen konnten. Der von der Bank kommende Andreas Hasenkamm verbuchte acht Zähler in Folge, die den BasCats in Kombination mit fünf korblosen Rhöndorfer Minuten bestens in die Karten spielten.
Die SOBA Dragons Rhöndorf verlieren das Auswärtsspiel im hohen Norden mit 64:77 gegen die Cuxhaven BasCats und haben nunmehr ein Punkteverhältnis von 10:8.
„Es war das erste Spiel, in dem keine unserer Hauptstützen eine gute Leistung abgerufen hat“, resümierte Dragons-Coach Berthold Bisselik. „Wir haben immer wieder vereinzelte gute Phasen gehabt, waren in diesem hochemotionalen und –intensiven Spiel jedoch insgesamt zu soft. Wir haben uns nicht versteckt, haben in den wichtigen Momenten jedoch zu instabil agiert.“
Cuxhaven BasCats – SOBA Dragons Rhöndorf 77:64 (16:15, 31:20, 14:19, 16:10)
Dragons: Nystrom (15/1), Marcu (5/1), Hatcher (22/2), Brunnert, Knutsen (2), Kovacev (2), Rojik (8), Fiorentino (4), Malbeck (2), Lange (4)
BasCats: Ruckhaber, Shackleford (16/4), Jeka (21/4), Dawidowski (2), Hasenkamm (12/2), Bobb (16), Pleuger (10)
Pressemitteilung: SOBA Dragons Rhöndorf (Jörg Bähren)
0 Kommentare
Rhöndorf erwischte in der Rundturnhalle den besseren Start (2:7, 4. Minute), ehe die Hausherren ihren Rhythmus gefunden und die ersten Würfe im Korb untergebracht hatten (12:12, 7. Minute). Cuxhaven lebte – und das nicht zu schlecht – von Schüssen jenseits der 6,25m-Linie. Insgesamt rauschten vor der Halbzeitpause acht von 13 Versuchen durchs Netz. Alle Distanztreffer wurden von Lee Jeka und Dwayne Shackleford abgefeuert. Als das Cuxhavener Guard-Duo allmählich aufdrehte gerieten die Rheinländer zusehendst ins Hintertreffen, ließen vor der Pause jedoch nicht vollends abreißen (47:35).
Obwohl sich nach dem Seitenwechsel viele Möglichkeiten auftaten, um den Rückstand zu verkürzen, wussten die Drachen diese Chancen nicht konsequent genug zu nutzen. Mitunter leichtsinnige Ballverluste und eine zu geringe Quote trotz offener Würfe verhinderten, dass Rhöndorf die Differenz auf weniger als sechs Zähler zusammenstauchte. Selbst vor dem letzten Durchgang befanden sich die Rheinländer noch in unmittelbarer Reichweite (61:54).
Beide Mannschaften wirkten im letzten Viertel angeschlagen und müde. Neben der unnachlässigen Verteidigungsarbeit erlangten diverse Einzelaktionen immense Bedeutung, da sie das Momentum zur einen oder anderen Seite ausschlagen lassen konnten. Der von der Bank kommende Andreas Hasenkamm verbuchte acht Zähler in Folge, die den BasCats in Kombination mit fünf korblosen Rhöndorfer Minuten bestens in die Karten spielten.
Die SOBA Dragons Rhöndorf verlieren das Auswärtsspiel im hohen Norden mit 64:77 gegen die Cuxhaven BasCats und haben nunmehr ein Punkteverhältnis von 10:8.
„Es war das erste Spiel, in dem keine unserer Hauptstützen eine gute Leistung abgerufen hat“, resümierte Dragons-Coach Berthold Bisselik. „Wir haben immer wieder vereinzelte gute Phasen gehabt, waren in diesem hochemotionalen und –intensiven Spiel jedoch insgesamt zu soft. Wir haben uns nicht versteckt, haben in den wichtigen Momenten jedoch zu instabil agiert.“
Cuxhaven BasCats – SOBA Dragons Rhöndorf 77:64 (16:15, 31:20, 14:19, 16:10)
Dragons: Nystrom (15/1), Marcu (5/1), Hatcher (22/2), Brunnert, Knutsen (2), Kovacev (2), Rojik (8), Fiorentino (4), Malbeck (2), Lange (4)
BasCats: Ruckhaber, Shackleford (16/4), Jeka (21/4), Dawidowski (2), Hasenkamm (12/2), Bobb (16), Pleuger (10)
Pressemitteilung: SOBA Dragons Rhöndorf (Jörg Bähren)
0 Kommentare
Werbung
Werbung


