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"Daheim jeder schlagbar"

Lomax am 24.11.2006 um 10:32

Auch wenn sich Ehingen in den vergangenen Jahren zu einer Art Angstgegner der Merlins entwickelt hat: Greg Miller ist zuversichtlich, dass die Crailsheimer Basketballer ihre Serie von drei Niederlagen in Folge am Samstag (19.30 Uhr, Sportarena) beenden werden.

Ziemlich genau ein Jahr lang ist Greg Miller in diesen Novembertagen jetzt in Crailsheim und es gefällt ihm gut vor Ort. Deutsch hat er noch nicht gelernt ("lazy") aber die "team chemestry" stimmt derzeit bei den Merlins und Englisch ist eh die (teilweise) Umgangssprache im Team. "Ein guter Schütze, hat seine Rolle gefunden, eine wichtige Stütze des Teams, zumeist in der startaufstellung", skizziert Trainer Arne Alig den US-Boy mit italienischem Pass.

Mit zwei Koffern ist Miller vor sechs Jahren in Europa gelandet, kam über ein Kurzgastspiel in Brest/Frankreich zu den Telecom Baskets Bonn (2 Jahre), wechselte dann nach Schweden und fand von dort zu den Crailsheimer Korbjägern. Basketball will der Endzwanziger, der "buisness management" studiert hat, "so lange wie möglich" spielen und obwohl er in der Nähe der Millionenstadt Philadelphia aufgewachsen ist, schätzt er auch die Vorzüge der Kleinstadt. "Es ist ruhig, man hat kurze Wege", unterstreicht der in Onolzheim wohnende 1,93 Meter lange Flügelspieler. Das Team der Merlins hält er heuer für stärker als in der Vorsaison, lässt sich auch von drei Niederlagen in Folge, wie zuletzt eingefahren, nicht aus der Fassung bringen. "Die Saison ist lang, wir haben in den letzten Spielen etwas unseren Rhythmus verloren, Willie Young war verletzt, andere angeschlagen. So eine kleine Talsohle hat man in jeder Saison mal. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir am Ende Platz acht schaffen können", betont Miller. "Wenn wir vor der Weihnachtspause noch ein paar Siege holen, ist alles wieder im Lot. Schließlich haben wir schon unter Beweis gestellt, dass wir mit guten Mannschaften wie Jena, Chemnitz, Bayreuth und Kaiserslautern mithalten und sie auch schlagen können".

In seiner Freizeit kann man Greg Miller oftmals mit einem Buch in der Hand antreffen. "Früher habe ich fast gar nicht gelesen. Als ich mit einem Fußbruch zwangspausieren musste, habe ich dann damit begonnen". Besondere Vorlieben hat er nicht, liest kreuz und quer. Der augenblickliche Favorit: Dan Brown: "Angels and Demons".

Am Samstag geht es gegen das Team aus Ehingen, derzeit punktgleich (6:12) mit den Merlins. Am meisten Respekt haben die Crailsheimer, das bestätigen Greg Miller und auch Coach Arne Alig vor Adam Waleskowski (2,03), "dem besten Center der Liga" (Alig), Fabian Böke, Dominik Vollmer, Aaron Abrams und Chuck Evans.

Derweil wurde bekannt, dass diese Woche ein potenzieller Neuzugang bei den Crailsheim Merlins im Probetraining war. Dabei braucht man nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wo er gegebenenfalls spielen wird - als Langer unter dem Korb. Bei Redaktionsschluss waren im Crailsheimer Lager alle Mann an Bord, sodass Arne Alig seinen kompletten Kader zur Verfügung haben dürfte.

Weiter spielen: Kirchheim - Freiburg, Mainz - Nördlingen, Langen - Kaiserslautern, Jena - Bayreuth, Raststatt - Lich (jeweils Samstag), Breitengüßbach - München, Chemnitz - Heidelberg (Sonntag)

Pressemitteilung: Crailsheim MERLINS (Klaus Helmstetter)

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