ProB
Die meistunterschätzte Startformation der Liga
Limitless am 23.11.2006 um 09:02
Es geht in den hohen Norden. Nach Cuxhaven, um genau zu sein. Wenn sich die SOBA Dragons Rhöndorf am Samstag in den Bus setzen machen sie sich auf den Weg zu einem der wohl schwersten Auswärtsspiele der Saison 2006/07. Die BasCats sind der Tabelle nach zwar eher harmlos einzuschätzen, doch haben sie mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen nach einem verkorksten Start die Kehrtwende in Richtung Erfolg geschafft. Zudem haben die „Meerkatzen“ das geschafft, was im Ligabetrieb bislang noch niemandem gelang: Im Pokal gab es einen 95:89-Sieg über die in der Meisterschaft ungeschlagene BG 74 Göttingen zu feiern – selbst wenn dafür eine Verlängerung nötig war. Die Drachen sind gewarnt und fahren mit dem nötigen Respekt, aber auch einer gehörigen Portion Entschlossenheit, zum Tabellenzehnten.
Coach Vilmantas Matkevicius kann auf die am meisten unterschätzte erste Fünf der Liga Nord zurückgreifen. Obwohl die Wurffähigkeiten eines Lee Jeka (20,8 PpS, 4,3 ApS) mittlerweile bekannt sein dürften, trauen viele Verteidiger dem schmalen weißen Shooter nichts zu. Die dadurch entstehenden minimalen Räume nutzt der Brite eiskalt aus – und das in seinem dritten Jahr als BasCat. Ebenfalls (zu) häufig belächelt wurde Aufbauspieler Dwayne Shackleford, der mit seinen knappen 1,78m zwar wenige Masse, dafür Sprungkraft (5,2 RpS) und ein hohes Tempo mitbringt. Hinter Jeka ist er die zweite offensive Option im Backcourt (16,3 PpS). Abgerundet wird die Startformation von der dritten treibenden Kraft Broderick Bobb (16,8 PpS, 8,1 RpS), sowie Lukas Dawidowski (9,0 PpS, 7,8 RpS) und Axel Pleuger (6,6 PpS, 7,4 RpS).
Wollen die Drachen das Spiel kontrollieren, so müssen sie sich intensiv um die Reboundarbeit kümmern. Abpraller jeglicher Art landen in der Regel in den Händen von Bobb und Co. – mit 37,6 Rebounds pro Partie rangiert Cuxhaven in dieser auf Rang zwei der Teamwertungen. Rebounds sind die logische Konsequenz aus guter Verteidigung, das betont auch Dragons-Coach Berthold Bisselik. „Wir müssen versuchen das Tempo der Partie zu kontrollieren. Wenn wir Cuxhaven dazu drängen, nicht den gewohnten Rhythmus zu spielen, haben wir in der Verteidigung gut gearbeitet.“ Das bedeutungsvolle Spiel wird Aussage darüber geben, wie sich der Drachen-Kader in den letzten Wochen wirklich entwickelt hat. „Die Frage ist, wie sehr wir uns stabilisiert haben“, so Bisselik. „Wir müssen das in den Heimspielen gewonnene Selbstvertrauen mit in das Auswärtsspiel nehmen und unseren kleinschrittigen Weg fortführen.“
Presseinfo: SOBA Dragons Rhöndorf
0 Kommentare
Coach Vilmantas Matkevicius kann auf die am meisten unterschätzte erste Fünf der Liga Nord zurückgreifen. Obwohl die Wurffähigkeiten eines Lee Jeka (20,8 PpS, 4,3 ApS) mittlerweile bekannt sein dürften, trauen viele Verteidiger dem schmalen weißen Shooter nichts zu. Die dadurch entstehenden minimalen Räume nutzt der Brite eiskalt aus – und das in seinem dritten Jahr als BasCat. Ebenfalls (zu) häufig belächelt wurde Aufbauspieler Dwayne Shackleford, der mit seinen knappen 1,78m zwar wenige Masse, dafür Sprungkraft (5,2 RpS) und ein hohes Tempo mitbringt. Hinter Jeka ist er die zweite offensive Option im Backcourt (16,3 PpS). Abgerundet wird die Startformation von der dritten treibenden Kraft Broderick Bobb (16,8 PpS, 8,1 RpS), sowie Lukas Dawidowski (9,0 PpS, 7,8 RpS) und Axel Pleuger (6,6 PpS, 7,4 RpS).
Wollen die Drachen das Spiel kontrollieren, so müssen sie sich intensiv um die Reboundarbeit kümmern. Abpraller jeglicher Art landen in der Regel in den Händen von Bobb und Co. – mit 37,6 Rebounds pro Partie rangiert Cuxhaven in dieser auf Rang zwei der Teamwertungen. Rebounds sind die logische Konsequenz aus guter Verteidigung, das betont auch Dragons-Coach Berthold Bisselik. „Wir müssen versuchen das Tempo der Partie zu kontrollieren. Wenn wir Cuxhaven dazu drängen, nicht den gewohnten Rhythmus zu spielen, haben wir in der Verteidigung gut gearbeitet.“ Das bedeutungsvolle Spiel wird Aussage darüber geben, wie sich der Drachen-Kader in den letzten Wochen wirklich entwickelt hat. „Die Frage ist, wie sehr wir uns stabilisiert haben“, so Bisselik. „Wir müssen das in den Heimspielen gewonnene Selbstvertrauen mit in das Auswärtsspiel nehmen und unseren kleinschrittigen Weg fortführen.“
Presseinfo: SOBA Dragons Rhöndorf
0 Kommentare
Werbung
Werbung


