BG Karlsruhe
Grausames Gastspiel im rosa Tigerkäfig
Limitless am 13.11.2006 um 08:06
Seitens der BG stand das Spiel unter einem besonderen Stern: Andreas Hornig und Pat Elzie kehrten an alte Wirkungsstätte zurück, zum ersten Mal war Horst Schmitz nicht mit auf der Bank und mit Sheiku Kabba gab ein neuer Point Guard seinen Einstand.
Vor Anwurf wurde Pat Elzie in Tübingen von allen anwesenden Fans begeistert gefeiert. Bei Anwurf stand auf Seiten der Tübinger entgegen allen gemeldeten Wehwechen Moye und Nixon in der starting five, die BG begann mit Sheiku Kabba, Domonic Jones, Fabrice M`Balla, Peter Cipriano und Andreas Hornig. Die ersten Punkte der Partie markierte Katic zum 2:0, ehe Moye zum 4:0 nachlegte. Nach anderthalb Minuten markierte Andi Hornig mit einem Dreier zum 4:3 die ersten und längere Zeit auch letzten Punkte für die Badener. Moye konterte umgehend zum 6:3. Nixon sorgte kurz darauf von der Freiwurflinie für die fünf Punkte-Führung (8:3) Davis legte zum 10:3 nach. Im Gegenzug zeigte sich Kabba als zu eigensinnig, als er einen Sololauf nicht erfolgreich abschließen konnte. Nach dreieinhalb Minuten schickte Pat Elzie dann den grippegeschwächten Ewodo für Kabba auf das Parkett. Davis ließ kurz darauf mit seinem Dreier zur Zehn-Punkte-Führung zum ersten Mal die Halle kochen. Kabba kam beim Stand von 15:3 für M`Balla zurück und sorgte mit einem zweiten Dreier zum 15:6 nach einem 11:0-Lauf der Tübinger für zarte Hoffnungen auf Seiten der Gäste. Beim 17:6 gab es einen Doppelwechsel auf Karlsruher Seite: Für Cipriano und Jones kamen Fahrad und Svitek. Nach zwei vergebenen Freiwürfen brachte Elzie schließlich auch noch Bond für Hornig. Fahrad führte sich mit einem Defensivrebound und einer Offensivaktion, bei der er leider nur einen Freiwurf verwandeln konnte, ordentlich ein. Ende des Viertels zog die BG noch einmal kurzfristig an: Bond traf zum 20:9, Ewodo machte das 20:11 und zog ein Foul zum 20:12. Man hätte den Abstand noch weiter verkürzen können, doch da Ryan Bond bei herunterzählender Uhr vor dem Korb der Ball leicht versprang, kam sein Korberfolg leider erst nach der Schlusssirene. Mit der Hypothek eines schwachen ersten Viertels ging es in die restliche Spielzeit. Die begann mit einem Schrittfehler von Zemljic und einem erfolglosen Korbversuch Ewodos, ehe Perovic die ersten Punkte zum 22:12 markierte. Es folgte ein 0:7-Lauf der Gäste, den Jones mit einem Sololauf zum 22:19 abschloss. Leider fehlte der BG in dieser Phase der Killerinstinkt: Ein unaufmerksame Defense bescherte das 25:19 durch Nixon nach Zuspiel von Moye. Dieser Abstand wurde von den Hausherren bis zur Halbzeit aufgrund der Badener Unfähigkeit von der Freiwurflinie zu treffen (40% zur Halbzeit!)noch um einen Punkt ausgebaut: Nixon drosch mit der letzten erfolgreichen Aktion den Ball mit Macht zur 36:29-Führung durch die Reuse.
Cipriano eröffnete das dritte Viertel mit dem 36:31, ehe Hornig ein sagenhafter Block unter dem eigenen Korb gelang. Wieder war es Hornig, der kurz danach Punkte zum 38:33 beisteuerte. Es folgte ein nahezu tödlicher Dreier von Moye bei dem er bemerkenswerter Weise auch noch Jones ein Foul zum vier- Punkte- Spiel anhängte. Pat Elzie musste beim Stand von 47:33 eine Auszeit ordern: Die BG hatte den Faden komplett verloren, traf nicht von Außen, der Rebound landete bei den Tigern, und die konnten nach Belieben treffen, da bei der BG die Zuordnung in der Defensive nicht stimmte. In der Folgezeit verringerte sich der Abstand nicht, und als die Tübinger aufgrund einer unglücklichen Abwehraktion, als Svitek der eigentlich schon eroberte Ball auf die Schuhspitze sprang, ein Geschenk zum 55:39 erhielten, drohten die Dämme zu brechen. Moye mit seinem Steal und Dunk zum 60:41 bestätigte dies. Die Tübinger Überlegenheit war so eindeutig, dass die heimischen Fans sich von einem winkenden Matthias Dischler bei Laune halten mussten. Vor dem letzten Viertel lagen die Schwaben mit 64:41 uneinholbar vorne. Die letzten zehn Minuten sielten die beiden Mannschaften nett herunter, und am Ende stand ein in seiner Höhe verdienter 83:61- Sieg der Walter Tigers. Pat Elzie bestätigte in der Pressekonferenz, dass der Plan, Moye aus dem Spiel zu nehmen, zu keinem Zeitpunkt aufgegangen sei, stellte fest, dass der eigenen Mannschaft eine führende Stimme auf dem Parkett fehle, doch dass es nun auch nichts bringe, nach so einem Spiel die Flinte ins Korn zu werfen.
Für die BG trafen: Ewodo 20/1, Jones 15/1, Hornig 8/1, Kabba 8/1, Bond 4, Cipriano 4, Fahrad 1, Svitek 1
Presseinfo: BG Karlsruhe
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Vor Anwurf wurde Pat Elzie in Tübingen von allen anwesenden Fans begeistert gefeiert. Bei Anwurf stand auf Seiten der Tübinger entgegen allen gemeldeten Wehwechen Moye und Nixon in der starting five, die BG begann mit Sheiku Kabba, Domonic Jones, Fabrice M`Balla, Peter Cipriano und Andreas Hornig. Die ersten Punkte der Partie markierte Katic zum 2:0, ehe Moye zum 4:0 nachlegte. Nach anderthalb Minuten markierte Andi Hornig mit einem Dreier zum 4:3 die ersten und längere Zeit auch letzten Punkte für die Badener. Moye konterte umgehend zum 6:3. Nixon sorgte kurz darauf von der Freiwurflinie für die fünf Punkte-Führung (8:3) Davis legte zum 10:3 nach. Im Gegenzug zeigte sich Kabba als zu eigensinnig, als er einen Sololauf nicht erfolgreich abschließen konnte. Nach dreieinhalb Minuten schickte Pat Elzie dann den grippegeschwächten Ewodo für Kabba auf das Parkett. Davis ließ kurz darauf mit seinem Dreier zur Zehn-Punkte-Führung zum ersten Mal die Halle kochen. Kabba kam beim Stand von 15:3 für M`Balla zurück und sorgte mit einem zweiten Dreier zum 15:6 nach einem 11:0-Lauf der Tübinger für zarte Hoffnungen auf Seiten der Gäste. Beim 17:6 gab es einen Doppelwechsel auf Karlsruher Seite: Für Cipriano und Jones kamen Fahrad und Svitek. Nach zwei vergebenen Freiwürfen brachte Elzie schließlich auch noch Bond für Hornig. Fahrad führte sich mit einem Defensivrebound und einer Offensivaktion, bei der er leider nur einen Freiwurf verwandeln konnte, ordentlich ein. Ende des Viertels zog die BG noch einmal kurzfristig an: Bond traf zum 20:9, Ewodo machte das 20:11 und zog ein Foul zum 20:12. Man hätte den Abstand noch weiter verkürzen können, doch da Ryan Bond bei herunterzählender Uhr vor dem Korb der Ball leicht versprang, kam sein Korberfolg leider erst nach der Schlusssirene. Mit der Hypothek eines schwachen ersten Viertels ging es in die restliche Spielzeit. Die begann mit einem Schrittfehler von Zemljic und einem erfolglosen Korbversuch Ewodos, ehe Perovic die ersten Punkte zum 22:12 markierte. Es folgte ein 0:7-Lauf der Gäste, den Jones mit einem Sololauf zum 22:19 abschloss. Leider fehlte der BG in dieser Phase der Killerinstinkt: Ein unaufmerksame Defense bescherte das 25:19 durch Nixon nach Zuspiel von Moye. Dieser Abstand wurde von den Hausherren bis zur Halbzeit aufgrund der Badener Unfähigkeit von der Freiwurflinie zu treffen (40% zur Halbzeit!)noch um einen Punkt ausgebaut: Nixon drosch mit der letzten erfolgreichen Aktion den Ball mit Macht zur 36:29-Führung durch die Reuse.
Cipriano eröffnete das dritte Viertel mit dem 36:31, ehe Hornig ein sagenhafter Block unter dem eigenen Korb gelang. Wieder war es Hornig, der kurz danach Punkte zum 38:33 beisteuerte. Es folgte ein nahezu tödlicher Dreier von Moye bei dem er bemerkenswerter Weise auch noch Jones ein Foul zum vier- Punkte- Spiel anhängte. Pat Elzie musste beim Stand von 47:33 eine Auszeit ordern: Die BG hatte den Faden komplett verloren, traf nicht von Außen, der Rebound landete bei den Tigern, und die konnten nach Belieben treffen, da bei der BG die Zuordnung in der Defensive nicht stimmte. In der Folgezeit verringerte sich der Abstand nicht, und als die Tübinger aufgrund einer unglücklichen Abwehraktion, als Svitek der eigentlich schon eroberte Ball auf die Schuhspitze sprang, ein Geschenk zum 55:39 erhielten, drohten die Dämme zu brechen. Moye mit seinem Steal und Dunk zum 60:41 bestätigte dies. Die Tübinger Überlegenheit war so eindeutig, dass die heimischen Fans sich von einem winkenden Matthias Dischler bei Laune halten mussten. Vor dem letzten Viertel lagen die Schwaben mit 64:41 uneinholbar vorne. Die letzten zehn Minuten sielten die beiden Mannschaften nett herunter, und am Ende stand ein in seiner Höhe verdienter 83:61- Sieg der Walter Tigers. Pat Elzie bestätigte in der Pressekonferenz, dass der Plan, Moye aus dem Spiel zu nehmen, zu keinem Zeitpunkt aufgegangen sei, stellte fest, dass der eigenen Mannschaft eine führende Stimme auf dem Parkett fehle, doch dass es nun auch nichts bringe, nach so einem Spiel die Flinte ins Korn zu werfen.
Für die BG trafen: Ewodo 20/1, Jones 15/1, Hornig 8/1, Kabba 8/1, Bond 4, Cipriano 4, Fahrad 1, Svitek 1
Presseinfo: BG Karlsruhe
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