Paderborn Baskets
Paderborn Baskets starten mit Niederlage
_Tigger am 02.10.2006 um 08:21
Die Paderborn Baskets sind mit einer Niederlage in die Basketball-Bundesliga-Saison 2006/07 gestartet. Beim letztjährigen Play-Off-Teilnehmer Artland Dragons Quakenbrück verlor der Zweitligameister mit 71:84 (46:43), zeigte aber eine gute Leistung. Bester Paderborner Werfer war Steven Esterkamp mit 23 Zählern.
Baskets-Trainer Doug Spradley konnte nach dem Spiel eigentlich zufrieden sein: "Wir haben gezeigt, dass wir in der 1. Liga mitspielen können und haben bei einem sehr erfahrenen Team 30 Minuten guten Basketball gezeigt." Spradley hatte Jordan Collins, Marius Nolte, Steven Esterkamp, Sergerio Gipson und die souverän aufspielende Nachverpflichtung Lamar Hurd in die Starting Five beordert und diese Auserwählten zeigten sich direkt hellwach. Marius Nolte erzielte zunächst mit dem 2:2 nach genau einer Minute und 10 Sekunden die ersten Körbe für sein Team in der neuen Liga, danach schlugen die Minuten von Steven Esterkamp. Der Flügelspieler spielte ein bemerkenswertes 1. Viertel, in dem er 10 Punkte erzielte und maßgeblichen Anteil an der 18:23-Führung nach den ersten zehn Minuten hatte. Mit zwei Dreiern binnen wenigen Sekunden brachte er seine Mannschaft auf 5:8 in Front (4. Min.). Als Quakenbrück unmittelbar mit einer Zonenverteidigung reagierte legte er das 7:10 nach.
Auf Seiten der Artland Dragons handelte sich Chad Prewitt früh sein 2. Foul ein und ein beherzter Auftritt der Baskets sorgte für Ruhe unter den 3.000 heimischen Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena und dank Sergerio Gipson konnte Paderborn auf bis zu sieben Punkte davon ziehen (10:18, 7. Min.). Mit einem schnellen 7:2-Run kam Quakenbrück zwar noch einmal näher, aber mit einem 5-Punkte-Polster gingen die Baskets in die erste Pause.
Das 2. Viertel begann zunächst mit zwei Punkten für Quakenbrück, ehe Paderborn mit einem Dreier von Mark Patton zum 20:26 (12. Min.) anwortete. Dann aber entwickelte sich ein offenes Spiel und Quakenbrück übernahm erstmals die Führung. Gleich zwei Distanztreffer, vom auf Artland-Seite, überragenden Adam Hess drehten das Match auf 27:26 (13. Min.). Als Hess wenig später auf 32:30 erhöhte musste Spradley reagieren und seine Mannschaft in einer Auszeit neu einstellen. Dabei fand er scheinbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft selbst ging wieder in Front und gab diese Führung auch bis zur Halbzeit nicht mehr ab. Und doch zeichnete sich schon jetzt ein Problem ab, als Jordan Collins in der 18. Minute sein 3. Foul zugesprochen bekam. Nach einem Unsportlichen Foul 24 Sekunden vor Viertel-Ende warf Lamar Hurd seine Mannschaft zum 41:46. Quakenbrücks WM-Teilnehmer Filiberto Rivera verkürzte mit zwei Freiwürfen in der Schlusssekunde noch auf 43:46.
Nach dem Seitentausch begann es zunächst wieder vielversprechend für Paderborn. Sergerio Gipson netzte jenseits der 6,25 m zum 43:49 ein, dann aber kam ein Bruch ins Spiel der Gäste. Mit einem 11:0-Lauf zogen die Dragons an den Baskets vorbei und gingen mit 54:49 in Führung. "Wir sind nicht mit der Intensität der 1. Halbzeit in die 2. Hälfte gegangen", wusste Paderborns Trainer Spradley hinterher. "Wir haben uns danach zwar wieder herangekämpft, aber waren letztlich in den entscheidenden Situationen nicht ruhig und abgeklärt genug." Seine Mannschaft hatte trotz der Foulbelastung von Jordan Collins und Mark Patton, die beide ihr jeweils 4. Foul kassierten, bei 54:54 ausgeglichen (25. Min.). Durch Adam Hess, der an diesem Abend sehr hochprozentig (10/12 aus dem Feld) traf, gingen die Drachen mit einem 65:59 ins Schlussviertel.
Dort knackte Sean Dockery bei 74:64 (35. Min.) erstmals die Marke des
10-Punkte-Vorsprungs und so sahsich Spradley wieder zu einem Timeout gezwungen. Diesmal aber kam sein Team nicht mehr zurück und das 84:71 am Ende bedeutete gleichzeitig den höchsten Rückstand auf Quakenbrück. Das eigentliche Problem an diesem Abend sollte aber der Rebound gewesen sein: In der gesamten 2. Hälfte holten sich die Baskets ganze 7 Abpraller und verlor am Ende das Duell mit 19:35. "Meine Großen haben gerade einmal acht Rebounds geholt", war Spradley nicht zufrieden. Sein Gegenüber Chris Fleming lobte anschließend die Paderborner Mannschaft: "Die Baskets sind ein sehr kompaktes Team, was im Mittelfeld der Tabelle landen kann. Tim Blacks Ausfall hat schwer gewogen und so bin ich froh, dass Spiel auf diese Weise gewonnen zu haben." Bemerkenswert aus der Statistik noch: Sergerio Gipson sicherte sich das erste Double Double der neuen Saison für Paderborn: Zu 16 Punkten kamen 10 Assists.
Für die Paderborn Baskets steht nun am kommenden Sonntag (08.10.) das erste Heimspiel an. Gast sind um 16:00 Uhr in der Maspernhalle die WALTER Tigers Tübingen. Tickets dafür (von 5 bis 19 Euro) gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter ticketonline.de und dort auch in der neuen Variante zum print @home
Quakenbrück: Chad Prewitt (4), Hendrik Feist (3), Jan Rohdewald (-), Darius Hall (18), Bryan Bailey (-), Axel Jarchow (-), Adam Hess (28), Sean Dockery (6), Tommy-Lee Smith (0), Filiberto Rivera (21), Brian Thornton (4).
Paderborn: Sergerio Gipson (16), Daniel Lieneke (0), Lamar Hurd (3), Martin Duggen (-), Christoph Hackenesch (-), Marius Nolte (12), Steven Esterkamp (23), Reggie Golson (10), Jordan Collins (2), Mark Patton (5).
Presseinfo: Paderborn Baskets
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Baskets-Trainer Doug Spradley konnte nach dem Spiel eigentlich zufrieden sein: "Wir haben gezeigt, dass wir in der 1. Liga mitspielen können und haben bei einem sehr erfahrenen Team 30 Minuten guten Basketball gezeigt." Spradley hatte Jordan Collins, Marius Nolte, Steven Esterkamp, Sergerio Gipson und die souverän aufspielende Nachverpflichtung Lamar Hurd in die Starting Five beordert und diese Auserwählten zeigten sich direkt hellwach. Marius Nolte erzielte zunächst mit dem 2:2 nach genau einer Minute und 10 Sekunden die ersten Körbe für sein Team in der neuen Liga, danach schlugen die Minuten von Steven Esterkamp. Der Flügelspieler spielte ein bemerkenswertes 1. Viertel, in dem er 10 Punkte erzielte und maßgeblichen Anteil an der 18:23-Führung nach den ersten zehn Minuten hatte. Mit zwei Dreiern binnen wenigen Sekunden brachte er seine Mannschaft auf 5:8 in Front (4. Min.). Als Quakenbrück unmittelbar mit einer Zonenverteidigung reagierte legte er das 7:10 nach.
Auf Seiten der Artland Dragons handelte sich Chad Prewitt früh sein 2. Foul ein und ein beherzter Auftritt der Baskets sorgte für Ruhe unter den 3.000 heimischen Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena und dank Sergerio Gipson konnte Paderborn auf bis zu sieben Punkte davon ziehen (10:18, 7. Min.). Mit einem schnellen 7:2-Run kam Quakenbrück zwar noch einmal näher, aber mit einem 5-Punkte-Polster gingen die Baskets in die erste Pause.
Das 2. Viertel begann zunächst mit zwei Punkten für Quakenbrück, ehe Paderborn mit einem Dreier von Mark Patton zum 20:26 (12. Min.) anwortete. Dann aber entwickelte sich ein offenes Spiel und Quakenbrück übernahm erstmals die Führung. Gleich zwei Distanztreffer, vom auf Artland-Seite, überragenden Adam Hess drehten das Match auf 27:26 (13. Min.). Als Hess wenig später auf 32:30 erhöhte musste Spradley reagieren und seine Mannschaft in einer Auszeit neu einstellen. Dabei fand er scheinbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft selbst ging wieder in Front und gab diese Führung auch bis zur Halbzeit nicht mehr ab. Und doch zeichnete sich schon jetzt ein Problem ab, als Jordan Collins in der 18. Minute sein 3. Foul zugesprochen bekam. Nach einem Unsportlichen Foul 24 Sekunden vor Viertel-Ende warf Lamar Hurd seine Mannschaft zum 41:46. Quakenbrücks WM-Teilnehmer Filiberto Rivera verkürzte mit zwei Freiwürfen in der Schlusssekunde noch auf 43:46.
Nach dem Seitentausch begann es zunächst wieder vielversprechend für Paderborn. Sergerio Gipson netzte jenseits der 6,25 m zum 43:49 ein, dann aber kam ein Bruch ins Spiel der Gäste. Mit einem 11:0-Lauf zogen die Dragons an den Baskets vorbei und gingen mit 54:49 in Führung. "Wir sind nicht mit der Intensität der 1. Halbzeit in die 2. Hälfte gegangen", wusste Paderborns Trainer Spradley hinterher. "Wir haben uns danach zwar wieder herangekämpft, aber waren letztlich in den entscheidenden Situationen nicht ruhig und abgeklärt genug." Seine Mannschaft hatte trotz der Foulbelastung von Jordan Collins und Mark Patton, die beide ihr jeweils 4. Foul kassierten, bei 54:54 ausgeglichen (25. Min.). Durch Adam Hess, der an diesem Abend sehr hochprozentig (10/12 aus dem Feld) traf, gingen die Drachen mit einem 65:59 ins Schlussviertel.
Dort knackte Sean Dockery bei 74:64 (35. Min.) erstmals die Marke des
10-Punkte-Vorsprungs und so sahsich Spradley wieder zu einem Timeout gezwungen. Diesmal aber kam sein Team nicht mehr zurück und das 84:71 am Ende bedeutete gleichzeitig den höchsten Rückstand auf Quakenbrück. Das eigentliche Problem an diesem Abend sollte aber der Rebound gewesen sein: In der gesamten 2. Hälfte holten sich die Baskets ganze 7 Abpraller und verlor am Ende das Duell mit 19:35. "Meine Großen haben gerade einmal acht Rebounds geholt", war Spradley nicht zufrieden. Sein Gegenüber Chris Fleming lobte anschließend die Paderborner Mannschaft: "Die Baskets sind ein sehr kompaktes Team, was im Mittelfeld der Tabelle landen kann. Tim Blacks Ausfall hat schwer gewogen und so bin ich froh, dass Spiel auf diese Weise gewonnen zu haben." Bemerkenswert aus der Statistik noch: Sergerio Gipson sicherte sich das erste Double Double der neuen Saison für Paderborn: Zu 16 Punkten kamen 10 Assists.
Für die Paderborn Baskets steht nun am kommenden Sonntag (08.10.) das erste Heimspiel an. Gast sind um 16:00 Uhr in der Maspernhalle die WALTER Tigers Tübingen. Tickets dafür (von 5 bis 19 Euro) gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter ticketonline.de und dort auch in der neuen Variante zum print @home
Quakenbrück: Chad Prewitt (4), Hendrik Feist (3), Jan Rohdewald (-), Darius Hall (18), Bryan Bailey (-), Axel Jarchow (-), Adam Hess (28), Sean Dockery (6), Tommy-Lee Smith (0), Filiberto Rivera (21), Brian Thornton (4).
Paderborn: Sergerio Gipson (16), Daniel Lieneke (0), Lamar Hurd (3), Martin Duggen (-), Christoph Hackenesch (-), Marius Nolte (12), Steven Esterkamp (23), Reggie Golson (10), Jordan Collins (2), Mark Patton (5).
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