Sonstiges
Erst im letzten Viertel konnte sich der RSV Lahn-Dill sicher sein
dstange am 18.03.2002 um 18:30
(aj) Headcoach Stefan Donner sollte Recht behalten, als er in der letzten Vorbesprechung noch in der Kabine davon sprach, dass das Spiel des 17. Spieltags bei der BSG Duisburg erst im letzten Viertel entschieden werden könnte. Und genau so kam es dann am Samstag auch, als Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill das letzte Viertel mit 23:11 für sich entschied und so das Duell im Ruhrgebiet am Ende mit 64:51 (13:10/25:27/41:40) gewinnen konnte.
In den ersten drei Vierteln leistete der siebenmalige Deutsche Meister aus Duisburg allerdings erhebliche Gegenwehr, wobei die Wetzlarer Rollis durch den kurzfristigen Ausfall von Nationalspieler Markus Sniegocki in ihren Wechseloptionen eingeschränkt waren. So kam der RSV vor einer Handvoll nach Duisburg mitgereister Fans erst nach einem 2:5 (3.)-Rückstand erstmalig in Fahrt. Kapitän Nicolai Zeltinger war es in dieser frühen Phase des Spiels, der mit vier Körben in Serie für die zwischenzeitliche Wende zum 13:7 (8.) maßgeblich verantwortlich zeichnete.
In den zweiten zehn Spielminuten kam es nach dem 22:16 (5.) jedoch zum Bruch im Spiel der Gäste aus Mittelhessen, die bis zur Pause ganz schwache fünf Minuten folgen ließen und in der Konsequenz mit einem Rückstand in die Kabinen gehen mussten. In dieser beschwor Trainer Donner dann noch einmal die an diesem Tag notwendige Geduld seiner Akteure, die allerdings deutlich aggressiver verteidigend die zweite Spielhälfte begannen. Dank Center Mario Oosterbosch, der zwischen der 23. und 27. Minute heiß lief und elf Punkte in Serie beisteuerte, schien beim 41:33 (27.) endlich der Durchbruch geschafft. Doch Duisburg zeigte große Moral gegen den Favoriten und kam zum zweiten Mal in diesem Match binnen kurzer Zeit zurück und hatte zum Ende des dritten Viertels beim 41:40 für den RSV wieder den Anschluss hergestellt. Letztendlich sollte dann erst in der Schlussphase die Entscheidung fallen, als die Wetzlarer, auch dank eines nun viel Verantwortung übernehmenden Aufbauspielers Lars Christink, über 47:41 (33.) und 55:46 (37.) den Sieg erkämpften.
Damit zog der RSV Lahn-Dill nach Pluspunkten mit Tabellenführer AS Zwickau gleich und behielt sich vor den beiden letzten Spielen die theoretische Chance auf den Meistertitel weiterhin offen. Eine Vorentscheidung dürfte dagegen am kommenden Spieltag fallen, wenn die vier Erstplatzierten Teams zeitgleich aufeinander treffen.
Duisburg: Pungercar (18/2 Dreier), Neid (10), Quali (10), Vogt (5), Cadenbach (4), Daniel (2), Nikolaus (2), Kuhlmann.
Lahn-Dill: Zeltinger (22), Oosterbosch (17), Christink (16), Hopp (7), Dürl (2), Dunstheimer, Schratz, Fink (n.e.).
0 Kommentare
In den ersten drei Vierteln leistete der siebenmalige Deutsche Meister aus Duisburg allerdings erhebliche Gegenwehr, wobei die Wetzlarer Rollis durch den kurzfristigen Ausfall von Nationalspieler Markus Sniegocki in ihren Wechseloptionen eingeschränkt waren. So kam der RSV vor einer Handvoll nach Duisburg mitgereister Fans erst nach einem 2:5 (3.)-Rückstand erstmalig in Fahrt. Kapitän Nicolai Zeltinger war es in dieser frühen Phase des Spiels, der mit vier Körben in Serie für die zwischenzeitliche Wende zum 13:7 (8.) maßgeblich verantwortlich zeichnete.
In den zweiten zehn Spielminuten kam es nach dem 22:16 (5.) jedoch zum Bruch im Spiel der Gäste aus Mittelhessen, die bis zur Pause ganz schwache fünf Minuten folgen ließen und in der Konsequenz mit einem Rückstand in die Kabinen gehen mussten. In dieser beschwor Trainer Donner dann noch einmal die an diesem Tag notwendige Geduld seiner Akteure, die allerdings deutlich aggressiver verteidigend die zweite Spielhälfte begannen. Dank Center Mario Oosterbosch, der zwischen der 23. und 27. Minute heiß lief und elf Punkte in Serie beisteuerte, schien beim 41:33 (27.) endlich der Durchbruch geschafft. Doch Duisburg zeigte große Moral gegen den Favoriten und kam zum zweiten Mal in diesem Match binnen kurzer Zeit zurück und hatte zum Ende des dritten Viertels beim 41:40 für den RSV wieder den Anschluss hergestellt. Letztendlich sollte dann erst in der Schlussphase die Entscheidung fallen, als die Wetzlarer, auch dank eines nun viel Verantwortung übernehmenden Aufbauspielers Lars Christink, über 47:41 (33.) und 55:46 (37.) den Sieg erkämpften.
Damit zog der RSV Lahn-Dill nach Pluspunkten mit Tabellenführer AS Zwickau gleich und behielt sich vor den beiden letzten Spielen die theoretische Chance auf den Meistertitel weiterhin offen. Eine Vorentscheidung dürfte dagegen am kommenden Spieltag fallen, wenn die vier Erstplatzierten Teams zeitgleich aufeinander treffen.
Duisburg: Pungercar (18/2 Dreier), Neid (10), Quali (10), Vogt (5), Cadenbach (4), Daniel (2), Nikolaus (2), Kuhlmann.
Lahn-Dill: Zeltinger (22), Oosterbosch (17), Christink (16), Hopp (7), Dürl (2), Dunstheimer, Schratz, Fink (n.e.).
0 Kommentare
Werbung
Werbung


