ProA
Heidelberg noch mit ziemlichen Problemen...
_Tigger am 21.09.2006 um 06:19
...aber das ist vielleicht gut so. Längst läuft beim auf vielen Positionen neuformierten Team des USC Heidelberg in der Saisonvorbereitung noch nicht alles rund. Gegen den Mitkonkurrenten um einen der vordersten Plätze, den 1.FC Kaiserslautern, gab es in zwei allerdings auf beachtlichem Niveau stehenden Begegnungen knappe Niederlagen, am Wochenende wurde beim Nordzweitligisten BG74 Göttingen ebenfalls zweimal (74:80 und 70:74) verloren, und auch beim Trainingstest gegen die Crailsheim MERLINS gab es am Mittwochabend beim 78:54 (50:27) vor 300 neugierigen USC-Fans im Heidelberger Olympiastützpunkt Höhen und Tiefen.
Hinzu kommen immer wieder Verletzungsprobleme – gegen Crailsheim saß Armin Leber leicht angeschlagen nur in Zivil auf der Bank –, keine Frage, es läuft noch nicht optimal. Während des Spiels hatten dann auch noch der neue amerikanische Guard Kyle Feuerbach und der während seiner Einsatzzeit wieder sehr erfrischend auftrumpfende Oliver Komarek mit Blessuren zu kämpfen – der äußerst engagierte Physiotherapeut Andreas Blüny von der physiotherapeutischen Praxis Vitalis kann sich derzeit jedenfalls über Mangel an Arbeit keinesfalls beklagen.
Abgesehen von diesen "kleineren Problemchen" kann der USC Heidelberg dem Saisonstart in gut einer Woche – mit dem Heimspiel gegen Breitengüßbach am Freitag, 29.09., 19:30 Uhr – dennoch mit Optimismus entgegensehen! Das Team wirkt insgesamt wesentlich kompakter als in den vergangenen Jahren. Die Präsenz von Neuzugang Peter Huber-Saffer unter dem Korb wirkt sich – insbesondere auf Mannschaftskapitän Jürgen Maaßmann (!), aber auch auf das Gesamtverhalten der Mannschaft – sehr positiv aus, Armin Leber deutete beispielsweise mit einer glänzenden Vorstellung in Kaiserslautern an, dass er mit der neuen Rolle offensichtlich hervorragend zurechtkommen kann, Peer Wente fügt sich als variabel einzusetzender Spieler ganz ausgezeichnet ein und Oliver Komarek ist gerade – insbesondere auch mit sehr guter Trainingseinstellung! - im Begriff, einen weiteren großen Schritt nach vorne zu machen. Wenn Sebastian Adeberg nach hoffentlich erfolgreich überstandenem Physikum Anfang Oktober als Bindeglied zwischen Frontcourt und Backcourt wieder hinzustoßen kann, kann hier durchaus ein Zweitligaspitzenteam zusammenwachsen! Tobias Stoll setzt derzeit seine sehr impulsive Phase aus der letztjährigen Rückrunde fort und die beiden Amerikaner Kyle Feuerbach und Dennis Trammell sind zwar keine individualistischen "Überflieger", passen aber als Teamspieler womöglich sehr gut in die Teamhierarchie. Denn eines scheint klar: Vorherrschend ist beim diesjährigen USC eindeutig der Team-Gedanke. In allen Vorbereitungsspielen gab es ein sehr ausgeglichenes Scoring – mit einem Tobias Stoll als Tempomacher und Paßgeber. So auch beim relativ leicht herausgespielten 78:54 gegen die Crailsheim Merlins, bei denen Greg Miller (13) und Willie Young (11) am besten zu gefallen wussten.
USC: Maaßmann 19, Trammell 15, Huber-Saffer 13, Wente 12, Komarek 10, Feuerbach 9.
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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Hinzu kommen immer wieder Verletzungsprobleme – gegen Crailsheim saß Armin Leber leicht angeschlagen nur in Zivil auf der Bank –, keine Frage, es läuft noch nicht optimal. Während des Spiels hatten dann auch noch der neue amerikanische Guard Kyle Feuerbach und der während seiner Einsatzzeit wieder sehr erfrischend auftrumpfende Oliver Komarek mit Blessuren zu kämpfen – der äußerst engagierte Physiotherapeut Andreas Blüny von der physiotherapeutischen Praxis Vitalis kann sich derzeit jedenfalls über Mangel an Arbeit keinesfalls beklagen.
Abgesehen von diesen "kleineren Problemchen" kann der USC Heidelberg dem Saisonstart in gut einer Woche – mit dem Heimspiel gegen Breitengüßbach am Freitag, 29.09., 19:30 Uhr – dennoch mit Optimismus entgegensehen! Das Team wirkt insgesamt wesentlich kompakter als in den vergangenen Jahren. Die Präsenz von Neuzugang Peter Huber-Saffer unter dem Korb wirkt sich – insbesondere auf Mannschaftskapitän Jürgen Maaßmann (!), aber auch auf das Gesamtverhalten der Mannschaft – sehr positiv aus, Armin Leber deutete beispielsweise mit einer glänzenden Vorstellung in Kaiserslautern an, dass er mit der neuen Rolle offensichtlich hervorragend zurechtkommen kann, Peer Wente fügt sich als variabel einzusetzender Spieler ganz ausgezeichnet ein und Oliver Komarek ist gerade – insbesondere auch mit sehr guter Trainingseinstellung! - im Begriff, einen weiteren großen Schritt nach vorne zu machen. Wenn Sebastian Adeberg nach hoffentlich erfolgreich überstandenem Physikum Anfang Oktober als Bindeglied zwischen Frontcourt und Backcourt wieder hinzustoßen kann, kann hier durchaus ein Zweitligaspitzenteam zusammenwachsen! Tobias Stoll setzt derzeit seine sehr impulsive Phase aus der letztjährigen Rückrunde fort und die beiden Amerikaner Kyle Feuerbach und Dennis Trammell sind zwar keine individualistischen "Überflieger", passen aber als Teamspieler womöglich sehr gut in die Teamhierarchie. Denn eines scheint klar: Vorherrschend ist beim diesjährigen USC eindeutig der Team-Gedanke. In allen Vorbereitungsspielen gab es ein sehr ausgeglichenes Scoring – mit einem Tobias Stoll als Tempomacher und Paßgeber. So auch beim relativ leicht herausgespielten 78:54 gegen die Crailsheim Merlins, bei denen Greg Miller (13) und Willie Young (11) am besten zu gefallen wussten.
USC: Maaßmann 19, Trammell 15, Huber-Saffer 13, Wente 12, Komarek 10, Feuerbach 9.
Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)
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