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Wente und Huber-Saffer nach Heidelberg

_Tigger am 12.07.2006 um 09:56

Noch herrscht derzeit im sportlichen Bereich des Zweitligabasketballs Sommerpause. Nicht so bei den emsigen Funktionären des Traditionsvereins USC Heidelberg. Hier glühten in den letzten Wochen die Telefondrähte und das Sportmanagement um den sportlichen Leiter Harald Rupp hat erste Erfolgsmeldungen bei der Zusammenstellung des neuen USC-Teams aufzuweisen. Die beiden ersten Neuverpflichtungen dürften Branchenkenner und den fachkundigen USC-Anhang gleichermaßen aufhorchen lassen. Ganz erheblichen Anteil an diesen ersten Rekrutierungserfolgen hatte natürlich auch wieder das enorme Engagement des Hauptsponsors MLP AG um den verdienstvollen Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Lautenschläger, der nach wie vor die stabile und nicht hoch genug einzuschätzende Basis für das Heidelberger Basketballgeschehen bildet.

Erster namhafter Neuzugang ist der 25jährige Peter Huber-Saffer, 2,08m, geb. am 11.11.1980, der in der vergangenen Saison als Center des MTV Stuttgart zum "Spieler des Monats März" in der 2. Liga Süd gewählt wurde. Angesichts der Dominanz der zahlreichen starken Ausländer, insbesondere Amerikaner, im Zweitligageschehen eine durchaus beachtliche Auszeichnung. Peter Huber-Saffer, der erst im Alter von 17 Jahren zum Basketball kam, aber aufgrund seiner besonderen Veranlagung rasch in den Kreis der U20-Nationalmannschaft stieß, hatte sein erstes ganz großes Erlebnis 2001 auf der Universiade in Peking, wo er unter anderem mit dem Heidelberger Pascal Roller in der deutschen Mannschaft agierte. Nach zweijährigem Aufenthalt beim Nordzweitligisten Rhöndorf unter dem früheren Juniorennationaltrainer Berthold Bissilek überzeugte er danach beim Erstligisten Telekom Bonn, wo er zeitweilig den verletzten Branco Klepac sehr erfolgreich vertrat. In der letzten Saison sorgte er schließlich beim Zweitligaaufsteiger MTV Stuttgart für Aufsehen. Pro Partie gelangen ihm 13 Punkte und 11,9 Rebounds, womit er nach dem Amerikaner Jeff Gibbs vom Erstligaaufsteiger ratiopharm Ulm bester Rebounder der Zweitliga Süd war. Herausragend waren seine 33 Punkte und 17 Rebounds beim 106:90 gegen den USC Freiburg. Beim USC Heidelberg hofft man in erster Linie darauf, dass Peter Huber-Saffer, Insidern unter dem Kürzel "PHS" wohlbekannt, gerade auch die in den vergangenen Jahren unübersehbaren Reboundprobleme verringern kann. In beruflicher Hinsicht kann er darüber hinaus seine in Stuttgart im letzten Jahr begonnene Berufsakademieausbildung zum Wirtschaftsassistenten/Diplom-Betriebswirt bei der MLP AG fortsetzen, was letztlich den Ausschlag für seinen Wechsel nach Heidelberg gab. Es hat sich inzwischen offensichtlich bei den Spielern herumgesprochen, dass der USC Heidelberg sehr viel Wert auf eine zukunftsweisende berufliche Perspektive seiner Spieler parallel zum reinen Basketballgeschehen legt.

Auch die zweite Neuverpflichtung des USC Heidelberg kann sich sehen lassen. Es handelt sich um den 28-jährigen, 2m großen und 100kg schweren Flügelspieler Peer Wente vom Nordzweitligisten BG74 Göttingen, geboren am 04.11.77. Er kam seinerzeit vom Regionalligisten VfL Hameln und spielte danach sechs Jahre lang in Göttingen. In der Saison 2005/06 erzielte er seine besten Leistungen beim 81:79 gegen ETB SW Essen (33 Punkte, 11 Rebounds), beim 113:91 gegen Schalke 04 (32 P., 4 R.) und beim 94:86 gegen Phoenix Hagen (31 P., 9 R.). Er war mit 48,8 % (63/129) bester Dreierschütze der Zweitliga Nord. Daneben warf er 54,7% Zweier, 82,8% Freiwürfe und erzielte durchschnittlich 17,1 Punkte und 5,4 Rebounds für sein Team und avancierte damit nach den beiden Amerikanern zum effektivsten Spieler in Göttingen, wo man seinen Wechsel nach Heidelberg sehr bedauert, da er allseits äußerst beliebt war. Peer Wente ist Jurastudent und peilt in nächster Zukunft sein 1. Staatsexamen an. Wesentlicher Grund für seinen Wechsel nach Heidelberg war die Tatsache, dass seine Freundin in der "Perle am Neckar" beruflich tätig ist und seit Februar in Heidelberg lebt. Er soll beim neunmaligen Deutschen Meister – lang ist's her – in erster Linie auf der kleinen Flügelposition eingesetzt werden und für Gefahr von außen sorgen.

Auch mit den bisherigen Spielern Jürgen Maaßmann, Tobias Stoll und Oliver Lange konnte zwischenzeitlich Einigung über den Verbleib beim USC erzielt werden und man hofft, dass dies in Kürze auch mit Armin Leber der Fall sein wird. Damit steht bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein sehr stabiles Grundgerüst für eine hoffentlich erfolgreiche USC-Saison, das in den nächsten Wochen noch gezielt verstärkt werden kann.

Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)

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