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SVD 49 Dortmund wieder zweitklassig

_Tigger am 29.06.2006 um 07:59

Nach 5 Jahren kehren die Basketballer des SVD 49 Dortmund zurück in die 2. Basketball-Bundesliga. Zuletzt war der SVD in der Saison 2000/01 in dieser Liga aktiv, musste sich damals aber, trotz sportlicher Qualifikation, aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten in die Regionalliga zurückziehen.

Mit der Rückkehr in den Profisport krönen die 49ers eine Saison, die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Neben der Meisterschaft konnten die Dortmunder auch die Verteidigung des WBV-Pokals gegen den "Erzrivalen" BSV Wulfen bejubeln. Weiterhin begeisterte die Truppe von Spielertrainer Peter Radegast im DBB-Pokal. Hier konnten zunächst die Zweitligisten aus Düsseldorf und Essen geschlagen werden, ehe mit dem Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg Endstation war.

In der Meisterschaft war der SVD das konstanteste Team und leistete sich nur wenige Schwächeperioden. Diese gab es ausgerechnet nach den Erfolgen im DBB-Pokal, als man in eigener Halle gegen die vermeidlich leichten Gegner aus Waltrop und Leverkusen unterlag. Danach besann sich die Mannschaft aber wieder auf ihre Stärke und konnte am vorletzten Spieltag mit einem 84:73-Erfolg bei Capone Düsseldorf die Meisterschaft sichern.

In der neuen Saison soll der große Umbruch im Team vermieden werden. Mit Spielern wie Christoph Gierse, Kai Friedrich, Cham Korbi, Marco Keller oder Daniel Freienstein haben bereits einige Spieler ihre weitere Zusage gegeben. Sie waren in der abgelaufenen Saison Leistungsträger in einem homogenen Team und verfügen teilweise bereits über Zweitliga-Erfahrung.

Die weiterhin schwierige finanzielle Situation lässt allerdings auch keine großen Veränderungen zu. In einer Stadt, die mit dem BVB einen großen Verein beherbergt, ist es eben schwierig potentielle Sponsoren zu gewinnen. Eine Veränderung wird es allerdings auf der 2. Ausländerposition geben. Der Topscorer der letzten Saison Jason Price (25,1 Punkte im Schnitt) wird nicht zurückkehren, da Trainer Peter Radegast einen Amerikaner für die Position Vier möchte, um unter dem Korb mehr präsent zu sein.

Trotz der erschwerten Bedingungen blicken die Verantwortlichen allerdings positiv in Zukunft. Immerhin konnte der Aufstieg dieses Mal wahrgenommen werden, nachdem man vor zwei Jahren, als man ebenfalls Meister wurde, noch abgelehnt hatte. "Wir wollen uns im ersten Jahr in Richtung Platz zehn orientieren. Es soll keine Saison werden, in der wir mit sechs, sieben Siegen so gerade die Liga erhalten, sondern wir wollen in der Lage sein, zumindest zu Hause das eine oder andere bessere Team auch mal ärgern zu können", gibt Radegast die Ziele für die neue Saison aus.

Und wer weiß, vielleicht kann man in Zukunft auch wieder an die erfolgreichen Zeiten Anfang der 90er Jahre anknüpfen, in denen der SVD in der Saison 1992/93 sein bisher einziges Jahr in der 1. Basketball-Bundesliga verbracht hat. In dem Team um den polnischen Nationalspieler und erfolgreichsten Korbjäger der Olympischen Spiele 1980 in Moskau Mietek Mlynarski stand damals übrigens auch ein gewisser Peter Radegast...

Text von Daniel Unger

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