BBL

Köln darf Euroleague spielen, McElroy ist Finals-MVP

Lomax am 07.06.2006 um 14:26

Einen neuen Besucherrekord vermeldet die Basketball-Bundesliga (BBL) nach Abschluss der Saison 2005/06: 977.046 Zuschauer verfolgten im Zeitraum Oktober 2005 bis Juni 2006 die 270 Begegnungen. Das entspricht einem Schnitt von 3.619 Zuschauern und einer Steigerung gegenüber der Vorsaison um 6,3%. In der Spielzeit 2004/05 fanden 919.125 Zuschauer den Weg in die 16 Arenen. Die Gesamt-Auslastungsquote der Hallen lag in dieser Saison bei 75,04%.

Zu den 240 Spielen der Hauptrunde kamen 841.019 Zuschauer (Schnitt 3.504), die 30 Partien der drei Play-Off-Runden (Viertelfinale, Halbfinale und Finale) sahen 136.027 Besucher (Schnitt 4.534). Als Zuschauermagnet erwies sich einmal mehr ALBA Berlin. Der Vizemeister lockte 152.285 Zuschauer (Schnitt 6.922) in die Max-Schmeling-Halle. Auf den weiteren Plätzen folgen GHP Bamberg (93.800, Schnitt 4.690) und RheinEnergie Köln (78.739, Schnitt 3.749).

Weitere Informationen hinsichtlich der Zuschauerzahlen erfahren Sie auf der BBL-Homepage (www.basketball-bundesliga.de) unter dem Menüpunkt "Zuschauerzahlen".

Köln auf Platz eins des nationalen Europa-Rankings
RheinEnergie Köln erwirbt das Anwartschaftsrecht zur Teilnahme an der Euroleague-Saison 2006/07. Ausschlaggebend dafür ist das nationale Europa-Ranking, das Köln nach Abschluss der Saison 2005/06 mit 53 Punkten anführt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen ALBA Berlin (ebenfalls 53 Punkte) und GHP Bamberg (48 Punkte). Beide Mannschaften vertreten die BBL im ULEB-Cup. Die Eisbären Bremerhaven landeten in ihrer Premieren-Saison mit 16 Punkten auf dem vierten Rang und sind damit der BBL-Kandidat für den FIBA EuroCup. Ob die BBL einen weiteren Startplatz in diesem Wettbewerb erhält, ist zurzeit noch ungeklärt. Wichtiger Hinweis: Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Platzierung in der Abschlusstabelle nach Beendigung der Play-Offs.

Das Europa-Ranking nach Abschluss der Saison 2005/06 im Überblick:
1. RheinEnergie Köln (53 Punkte)
2. ALBA Berlin (53 Punkte)
3. GHP Bamberg (48 Punkte)
4. Eisbären Bremerhaven (16 Punkte)
5. Artland Dragons (14 Punkte)
5. DEUTSCHE BANK SKYLINERS (14 Punkte)
7. EnBW Ludwigsburg (8 Punkte)
7. Giessen 46ers (8 Punkte)
9. Telekom Baskets Bonn (7 Punkte)
10. EWE Baskets Oldenburg (4 Punkte)

Die in der Spielzeit 2005/06 erworbenen Punkte werden halbiert und sind das "Startkapital" für die Saison 2006/07. Die Punkte, die in der Saison 2004/05 erworben wurden, fallen aus der Zwei-Jahres-Wertung heraus.

Zahl der gemeldeten und eingesetzten Akteure rückläufig
Die vor der Saison 2005/06 beschlossene Regelung, maximal vier Spieler nach dem Stichtag 11. Oktober 2005 verpflichten zu können, hat zu einem deutlichen Rückgang der gemeldeten Spieler geführt. Waren in der Spielzeit 2004/05 noch 277 Akteure auf dem Mannschaftsmeldebogen vermerkt, so reduzierte sich die Zahl in der abgelaufenen Saison um 23 auf 254 Spieler. Eingesetzt wurden 230 Spieler (238 in der Vorsaison), von denen 71 über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen. Das entspricht 30,86% und liegt damit nur 0,67% hinter der Quote aus der Spielzeit 2004/05 (81 Deutsche = 31,53%). Den größten Anteil stellten die US-Amerikaner mit 93 Akteuren (40,40%).

McElroy ist der "Most Valuable Player" der Finalserie
Doppelten Grund zur Freude hatte am vergangenen Dienstag Immanuel McElroy. Der Flügelspieler von RheinEnergieKöln gewann mit seiner Mannschaft nicht nur die Deutsche Meisterschaft, sondern er wurde von den Medienvertretern zum "Most Valuable Player" (MVP) der diesjährigen Finalserie gekürt. Der US-Amerikaner erhielt insgesamt 22 Stimmen und setzte sich damit gegen seine Teamkollegen Aleksandar Nadjfeji (17) und Titus Ivory (15) durch. Überreicht wurde die Trophäe, die in dieser Saison erstmalig vergeben wurde, von BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Vom 12. bis 19. Juni haben nun noch die Fans die Möglichkeit, den "Most Likeable Player" (MLP) zu wählen. Unter www.basketball-bundesliga.de können sie darüber befinden, wer ihrer Meinung nach der "sympathischste Spieler" der abgelaufenen Spielzeit war. Derjenige, der am Ende die meisten Stimmen auf sich vereinigt hat, erhält einen speziell angefertigten Ring. Unter allen Teilnehmern verlost die BBL attraktive Preise. Unter anderem ein TOP4-Wochenende für zwei Personen am 28./29. April 2007 in Hamburg, ein Mal zwei Tickets für ein Bundesligaspiel nach Wahl sowie TOP4-T-Shirts mit den Unterschriften vom aktuellen Pokalsieger ALBA Berlin.

"BBL Champions Cup" als Appetithappen für die Fans
Köln gastiert in Tübingen, Berlin empfängt Bonn - Mit einem Auswärtsspiel startet der Deutsche Meister RheinEnergie Köln in die Saison 2006/07. Erster Gegner in der am 30. September beginnenden Spielzeit sind die WALTER Tigers Tübingen. Vizemeister und Pokalsieger ALBA Berlin empfängt am ersten Spieltag in der heimischen Max-Schmeling-Halle die Telekom Baskets Bonn. Neun Tage zuvor, am Donnerstag, den 21. September, findet der offizielle Auftakt zur 41. Bundesliga-Saison statt: Im Rahmen des erstmals ausgetragenen "BBL Champions Cup" stehen sich der Deutsche Meister RheinEnergie Köln und Pokalsieger ALBA Berlin an einem noch festzulegenden Ort gegenüber. "Der BBL Champions Cup ist eine hochkarätige Veranstaltung, die Appetit auf die bevorstehende Saison macht", freut sich BBL-Geschäftsführer Jan Pommer bereits jetzt auf das erste Highlight der kommenden Saison.

BBL Champions Cup: 21. September
Saisonstart: 30. September/01. Oktober
Hinrunden-Ende: 13./14. Januar 2007
Rückrunden-Ende: 12./13. Mai 2007
1. Play-Off-Runde (Viertelfinale, Modus "best of five"): 20. Mai, 24. Mai, 27. Mai und – falls notwendig – 29. Mai, 31. Mai.
2. Play-Off-Runde (Halbfinale, Modus "best of five"): 03. Juni, 07. Juni, 10. Juni und – falls notwendig – 12. Juni, 14. Juni.
Finalserie (Modus "best of five"): 17. Juni, 21. Juni, 24. Juni und – falls notwendig – 26. Juni, 28. Juni.
TOP4 um den BBL-Pokal: 28./29. April in Hamburg

Presseinfo: BBL (Dirk Kaiser)

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