GHP Bamberg

BBL-Schiedsgericht revidiert Urteile

Lomax am 10.05.2006 um 16:24

Freispruch für Uvis Helmanis. Der am letzten Donnerstag zunächst wegen angeblicher Tätlichkeit im Skandalspiel Telekom Baskets Bonn gegen GHP Bamberg für drei Spiele gesperrte lettische Forward im Dienste von GHP Bamberg wurde gestern von allen Vorwürfen entlastet. Helmanis erhielt im zweiten Viertel von seinem Gegenspieler Michael Meeks einen Schlag in den Unterleib. In der sich anschließenden Rangelei zwischen Spielern beider Teams sollte Helmanis die zur Verurteilung geführt habende Tätlichkeit begangen haben.

Nach einer erneuten, intensiven Befragung der Schiedsrichter nahm die BBL-Spielleitung auf Anraten des BBL-Schiedsgerichts ihre Entscheidung zurück. Auch die zunächst ausgesprochene Geldstrafe wurde zurückgezogen. Die Entscheidung zu Gunsten Helmanis wurde ohne zur Hilfenahme des vorliegenden Videomaterials getroffen. "Die Sachlage war nach der Befragung der Zeugen und der Schiedsrichter auch so eindeutig", so GHP-Manager Heyder.

Uvis Helmanis musste somit im dritten Spiel der Viertelfinalserie zu Unrecht die Bank drücken. Obwohl zum vierten Spiel gestern Abend wieder spielberechtigt, wurde der Forward von Coach Bauermann nicht eingesetzt um ihm nicht zusätzlichem Druck auszusetzen. Auch ohne ihn zogen die Bamberger mit 70:60 ungefährdet ins Halbfinale ein.

Im Halbfinale gegen Köln muss Coach Bauermann nur noch ein statt wie zunächst angenommen zwei Spiele lang auf seinen Point Guard Steffen Hamann verzichten. Die zuerst ausgesprochene Sperre über vier Spiele wurde vom Schiedsgericht auf die Mindeststrafe von drei Spielen reduziert. Zur Begründung führte der Vorsitzende des Schiedsgerichts, Ernst Dünisch, an: "Dass Steffen Hamann eine Tätlichkeit begangen hat, steht außer Frage und wird von ihm auch zugegeben. Allerdings ist die Art und Weise der Tätlichkeit sowohl von der Intention als auch von der potenziellen Möglichkeit, eine Verletzung herbeizuführen, am unteren Ende der Skala anzusiedeln."

"Wir können mit den Ergebnissen der Verhandlung leben. Nun soll der Sport wieder im Vordergrund stehen", äußerte sich BBL-Geschäftsführer Jan Pommer. Auch die Verantwortlichen von GHP Bamberg zeigten sich erleichtert. "Für uns wäre ein Verzicht auf Uvis Helmanis in der Halbfinalserie zum einen eine erhebliche Schwächung gewesen, zum anderen, und das halte ich für mindestens ebenso wichtig, haben wir eine Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Spielern. Uvis hat mir mehrfach versichert, er habe nichts getan und das Videomaterial hat uns dies ja auch gezeigt. Wir müssen uns in so einem Fall vor den Spieler stellen und seinen Ruf schützen. Auch wenn ich mir wünschen würde, das über diesen Freispruch genauso breit in der Presse berichtet würde wie über die vorangegangenen Ereignisse, blicken wir jetzt nach vorne auf die schwere Halbfinalserie gegen RheinEnergie Köln", meint Manager Heyder.

Presseinfo: GHP Bamberg (Thomas Meyer)

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