BG Karlsruhe

Aktiv das passiv Erworbene sichern...

Frankie am 01.03.2006 um 16:21

Durch den verschobenen Termin des Kölnspiels ist die BG als passiver Zuschauer des letzten Spieltages aus den Abstiegsrängen zwischenzeitlich auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert. Und damit sie dort bleibt, gilt es nun, sich an Merksätze zu erinnern, und alte Tugenden wieder aufleben zu lassen: "Angeschlagene Boxer sind bekanntlich gefährlich", und nach der Niederlage gegen die Bayer Giants Leverkusen kommt mit den Giessen46ers ein weiterer nicht zu unterschätzender Prüfstein im Abstiegskampf am kommenden Sonntag in die Europahalle. Während sich die Spieler täglich im Training auf diese Begegnung vorbereiten, wird auch in der Geschäftsstelle in der Isoldestraße hart an der Mission "Klassenerhalt" und den damit verbundenen sportlichen und wirtschaftlichen Aspekten gearbeitet: Bisher sind 3.200 Karten im Vorverkauf abgesetzt. Matthias Dischler macht keinen Hehl daraus, dass er nach wie vor auf die Unterstützung durch 4.000 Zuschauer hofft.

Ein prominenter Gast, der sein Kommen bereits im Vorfeld angekündigt hat, ist der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga Jan Pommer. Er wird sich davon überzeugen können, dass der Basketballstandort Karlsruhe immer noch sehr lebendig ist: Am gestrigen Montag unterzeichneten der "Boulevard Baden" und die BG Karlsruhe einen Medienkooperationsvertrag, der die Grundlage für eine langfristige professionelle Zusammenarbeit auf journalistischer Ebene darstellt. Des Weiteren deutet sich an, dass die noch freie Werbefläche auf den Hosen der Spieler von einem Sponsoren übernommen wird, der sich hervorragend in das Konzept des Karlsruher Sponsorennetzwerkes der BG einfügt.

Diese wirtschaftlich erfreuliche Nachricht wird von einer sportlich guten begleitet: Gestern kam vom DBB die Meldung, dass die Freigabe des Verbandes für Kenneth Brunner vorliegt. Damit steht dem Einsatz des Spielers, der die Trikotnummer 23 bekommt, am Sonntag vor eigenem Publikum nichts mehr entgegen.

Horst Schmitz hat damit eine weitere taktische Option, um seinen Weggefährten der ersten Basketballbundesligasaison der BG Stefan Koch zu überraschen. Im Hinspiel in Hessen hatte das ja mit einem Auswärtssieg schon ganz gut geklappt.
Sollte das Karlsruher Ensemble der Aufforderung des Geschäftsführers, "dass es nun mal wieder Zeit für einen Heimsieg sei" nachkommen, würde man aktiv das passiv Erworbene und damit einen psychologisch wichtigen Effekt sichern: Einen Nichtabstiegsplatz.

Presseinfo: BG Karlsruhe

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