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EM 2002: Deutscher Auftaktsieg gegen Israel
dstange am 19.02.2002 um 19:27
(aj/Amsterdam) Spannung pur versprechen die 15. Rollstuhlbasketball-Europameisterschaften in der rund 4.500 Zuschauern Platz bietenden Amsterdamer Sporthalle Zuid. Gleich zu Beginn des Turniers schrammte dabei Gastgeber Niederlande mit dem für den RSV Lahn-Dill spielenden Mario Oosterbosch als einer der Favoriten auf den europäischen Titel beim hauchdünnen 69:67-Sieg über Italien an einer Auftaktpleite vorbei.
Beim Spiel der deutschen Auswahl um Kapitän Lars Christink verirrten sich beim nachmittäglichen Spielbeginn um 14:30 Uhr allerdings nur wenige Zuschauer in der neuen Arena. Dessen ungeachtet bezwang die bundesdeutsche Mannschaft zum Turnierbeginn die Auswahl Israels nach einer starken zweiten Halbzeit mit 72:46 (30:24). Zunächst sah es jedoch nicht nach dem von Bundestrainer Frits Wiegmann anvisierten klaren Auftakterfolg aus. Ein überaus nervöser Beginn in der Offensive ließ die deutsche Auswahl schnell mit 2:5 (3.) in Rückstand geraten. „Lediglich unsere gute Defensivleistung hat uns zu diesem Zeitpunkt im Spiel gehalten“, so Wiegmann nach der Partie. Im Angriff gelang kaum in koordiniertes Spiel auf die eigenen „Langen“, so dass lediglich Lars Lehmann aus Heidelberg und Abdulgazi Karaman aus Zwickau als beste Spieler der Partie durch eine hohe Wurfquote aus der Distanz das Spiel offen hielten.
Nach dem Wechsel dann ein anderes Bild. Konsequent und entschlossen agierend hatte Israel nun keine Chance mehr. Beim 40:29 (25.) war so bereits eine Vorentscheidung gefallen, zumal die Mannschaft von Coach Ely Hauben nun resignierte. Kaum mehr auf größeren Widerstand treffend schraubte Deutschland über 58:35 (32.) das Ergebnis nun in die Höhe und der Niederländer Wiegmann konnte allen Spielern in der Folgezeit Einsatzminuten geben.
“Der Auftakt in das Turnier war erwartet schwierig, doch zum Schluss haben wir richtig gut ins Spiel gefunden“, so Lars Christink zufrieden nach der Schlusssirene, auch wenn sein Trainer warnt: „gegen Italien müssen wir uns vor allem in der Offensive steigern, um zu bestehen“.
Israel: Fein (6), Hendel (10/1 Dreier), Badash (6), Otolanghi (6), Ben Simmon (5), Avital (4), Rosenberg (3/1), Meisnar (2), Rehavi (2), Yoskovich (2), Ivghi, Furman (n.e.).
Deutschland: Lehmann (14/Heidelberg), Karaman (13/Zwickau), Thalheim (11/Bonn), Otto (9/Bonn), Schwarz (8/Heidelberg), Fischer (7/Gran Canaria), Coskun (4/Hamburg), Christink (2/Lahn-Dill), Leonhardt (2/Bonn), Schürmann (Meppen), Sniegocki (Lahn-Dill), Süss (Heidelberg).
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Beim Spiel der deutschen Auswahl um Kapitän Lars Christink verirrten sich beim nachmittäglichen Spielbeginn um 14:30 Uhr allerdings nur wenige Zuschauer in der neuen Arena. Dessen ungeachtet bezwang die bundesdeutsche Mannschaft zum Turnierbeginn die Auswahl Israels nach einer starken zweiten Halbzeit mit 72:46 (30:24). Zunächst sah es jedoch nicht nach dem von Bundestrainer Frits Wiegmann anvisierten klaren Auftakterfolg aus. Ein überaus nervöser Beginn in der Offensive ließ die deutsche Auswahl schnell mit 2:5 (3.) in Rückstand geraten. „Lediglich unsere gute Defensivleistung hat uns zu diesem Zeitpunkt im Spiel gehalten“, so Wiegmann nach der Partie. Im Angriff gelang kaum in koordiniertes Spiel auf die eigenen „Langen“, so dass lediglich Lars Lehmann aus Heidelberg und Abdulgazi Karaman aus Zwickau als beste Spieler der Partie durch eine hohe Wurfquote aus der Distanz das Spiel offen hielten.
Nach dem Wechsel dann ein anderes Bild. Konsequent und entschlossen agierend hatte Israel nun keine Chance mehr. Beim 40:29 (25.) war so bereits eine Vorentscheidung gefallen, zumal die Mannschaft von Coach Ely Hauben nun resignierte. Kaum mehr auf größeren Widerstand treffend schraubte Deutschland über 58:35 (32.) das Ergebnis nun in die Höhe und der Niederländer Wiegmann konnte allen Spielern in der Folgezeit Einsatzminuten geben.
“Der Auftakt in das Turnier war erwartet schwierig, doch zum Schluss haben wir richtig gut ins Spiel gefunden“, so Lars Christink zufrieden nach der Schlusssirene, auch wenn sein Trainer warnt: „gegen Italien müssen wir uns vor allem in der Offensive steigern, um zu bestehen“.
Israel: Fein (6), Hendel (10/1 Dreier), Badash (6), Otolanghi (6), Ben Simmon (5), Avital (4), Rosenberg (3/1), Meisnar (2), Rehavi (2), Yoskovich (2), Ivghi, Furman (n.e.).
Deutschland: Lehmann (14/Heidelberg), Karaman (13/Zwickau), Thalheim (11/Bonn), Otto (9/Bonn), Schwarz (8/Heidelberg), Fischer (7/Gran Canaria), Coskun (4/Hamburg), Christink (2/Lahn-Dill), Leonhardt (2/Bonn), Schürmann (Meppen), Sniegocki (Lahn-Dill), Süss (Heidelberg).
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