BG Karlsruhe
BG verliert am Valentinstag
_Tigger am 14.02.2006 um 22:40
Nach zwei Niederlagen im ligaüblichen Spielbetrieb setzte es an diesem Abend die dritte Heimniederlage der BG in einer Woche. 1.200 Zuschauer sahen die Achtelfinalbegegnung im Pokal zwischen der BG und den Artland Dragons. Bis zum 6:6 gestaltete sich das erste Viertel recht ausgeglichen, ab da ging es dann für die Hausherren, die ohne Ewodo und Allen angetreten waren, kontinuierlich bergab: Zwei Dreier in Folge sorgten für eine 6:12-Führung der Quakenbrücker, ehe Horst Schmitz eine Auszeit nahm. Hall verwandelte im Anschluss zwei Freiwürfe zum 6:14. Nach einem Offensivfoul von Domonic Jones konnten die Gäste ihre Führung auf zehn Punkte ausbauen. Lediglich ein kurzer Lauf der BG mit Punkten durch Troy DeVries und Stefan Fahrad ließen den Vorsprung zum Viertelende auf sieben Punkte schmelzen.
Das zweite Viertel gestaltete sich optisch ansprechender, aber mit fünf Punkten Differenz wieder nicht positiv für die BG. Smith und Hall stopften die Bälle mehrmals mit Gewalt durch die Reuse. Und als Fabrice M'Balla ein ähnlich spektakuläres Kunststück zum 25:34 gelang, waren alle so begeistert, dass Chad Prewitt gleich im Gegenzug einen Dreier versenken konnte. Und bereits zur Halbzeit lag die BG mit 33:45 deutlich zurück.
Gleich nach der Pause schufen die Gäste mit einem 0:6-Lauf klare Verhältnisse. Dem höchsten Rückstand lief die BG nach einem Dreier von Tory Walker hinterher, der zum 35:56 traf. Kurz danach foulte Chad Prewitt Modibo Diarra und musste mit dem fünften Foul vom Parkett. Von der Bank aus konnte er dann sehen, wie die BG sich langsam ins Spiel zurückkämpfte. Als Stefan Svitek einen Dreier zum 45:56 versenkte, kam zum ersten Mal richtig Leben in die Halle. Leider sorgten Rivera und Bond wieder für eine 16-Punkte-Führung.
Die BG kam im letzten Viertel noch einmal mit dem Willen, sich nicht demontieren zu lassen, zurück auf das Feld. Angetrieben von einem wütenden Rouven Roessler und einem emsigen Stefan Fahrad kämpfte man sich zwischenzeitlich noch einmal auf 65:73 nach einem erfolgreichen Wurf von Svitek heran. Und dann brachte Horst Schmitz das ungewohnte Line-Up: Roessler, DeVries, M'Balla, Fahrad und Evans. Denen gelang prompt der schönste Spielzug der gesamten Partie, den M`Balla mit einem wunderschönen Dunk zum 67:75 abschloss. Leider war die Uhr schon so weit runtergespielt, dass die BG das Spiel immer wieder mit Fouls bremsen musste. Und da erwischte es leider immer Bulic, der mit einer 100%igen Freiwurfquote keinen Zweifel mehr daran aufkommen ließ, dass die BG im diesjährigen Pokalwettbewerb keine Rolle mehr spielen würde.
Fleming verteilte in der Pressekonferenz dann auch valentinstaggerecht ein Kompliment an seine Mannschaft, stellte fest, dass er Bailey wegen einer Grippe ein wenig geschont habe, und dass man nach vier Partien, in denen man sich unter Wert verkauft habe, nun auf dem Weg der Besserung sei.
Horst Schmitz wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen und verwies lediglich darauf, dass die Priorität gerade ganz klar auf dem Klassenerhalt liege.
Für die BG trafen: Roessler 19/1, Svitek 10/2, DeVries 9/2, Gordon 8/1, Fahrad 8, Diarra 6, M'Balla 4, Evans 4.
Beste Schützen Artland Dragons: Rivera 17/1, Walker 16/4, Hall 14, Smith 13.
Presseinfo: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)
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Das zweite Viertel gestaltete sich optisch ansprechender, aber mit fünf Punkten Differenz wieder nicht positiv für die BG. Smith und Hall stopften die Bälle mehrmals mit Gewalt durch die Reuse. Und als Fabrice M'Balla ein ähnlich spektakuläres Kunststück zum 25:34 gelang, waren alle so begeistert, dass Chad Prewitt gleich im Gegenzug einen Dreier versenken konnte. Und bereits zur Halbzeit lag die BG mit 33:45 deutlich zurück.
Gleich nach der Pause schufen die Gäste mit einem 0:6-Lauf klare Verhältnisse. Dem höchsten Rückstand lief die BG nach einem Dreier von Tory Walker hinterher, der zum 35:56 traf. Kurz danach foulte Chad Prewitt Modibo Diarra und musste mit dem fünften Foul vom Parkett. Von der Bank aus konnte er dann sehen, wie die BG sich langsam ins Spiel zurückkämpfte. Als Stefan Svitek einen Dreier zum 45:56 versenkte, kam zum ersten Mal richtig Leben in die Halle. Leider sorgten Rivera und Bond wieder für eine 16-Punkte-Führung.
Die BG kam im letzten Viertel noch einmal mit dem Willen, sich nicht demontieren zu lassen, zurück auf das Feld. Angetrieben von einem wütenden Rouven Roessler und einem emsigen Stefan Fahrad kämpfte man sich zwischenzeitlich noch einmal auf 65:73 nach einem erfolgreichen Wurf von Svitek heran. Und dann brachte Horst Schmitz das ungewohnte Line-Up: Roessler, DeVries, M'Balla, Fahrad und Evans. Denen gelang prompt der schönste Spielzug der gesamten Partie, den M`Balla mit einem wunderschönen Dunk zum 67:75 abschloss. Leider war die Uhr schon so weit runtergespielt, dass die BG das Spiel immer wieder mit Fouls bremsen musste. Und da erwischte es leider immer Bulic, der mit einer 100%igen Freiwurfquote keinen Zweifel mehr daran aufkommen ließ, dass die BG im diesjährigen Pokalwettbewerb keine Rolle mehr spielen würde.
Fleming verteilte in der Pressekonferenz dann auch valentinstaggerecht ein Kompliment an seine Mannschaft, stellte fest, dass er Bailey wegen einer Grippe ein wenig geschont habe, und dass man nach vier Partien, in denen man sich unter Wert verkauft habe, nun auf dem Weg der Besserung sei.
Horst Schmitz wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen und verwies lediglich darauf, dass die Priorität gerade ganz klar auf dem Klassenerhalt liege.
Für die BG trafen: Roessler 19/1, Svitek 10/2, DeVries 9/2, Gordon 8/1, Fahrad 8, Diarra 6, M'Balla 4, Evans 4.
Beste Schützen Artland Dragons: Rivera 17/1, Walker 16/4, Hall 14, Smith 13.
Presseinfo: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)
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