EWE Baskets Oldenburg
EWE Baskets am Ende chancenlos gegen Meister
_Tigger am 12.02.2006 um 21:39
Nach zwischenzeitlich furiosem Schlagabtausch wurde das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga am Ende eine deutliche Angelegenheit. Mit 68:87 hatten die EWE Baskets Oldenburg das Nachsehen gegen den Deutschen Meister GHP Bamberg. Die Franken, bei denen Spencer Nelson 23 Punkte erzielte, erwiesen sich in den entscheidenden Momenten der Begegnung als cleverer und zeigten trotz der vierten Partie in acht Tagen keine Müdigkeit. 3.148 Zuschauer in der ausverkauften EWE ARENA mussten den Erfolg neidlos anerkennen.
Nach einem beiderseits offensivfreudigen Beginn übernahmen die Bamberger das Kommando und setzten sich über 10:9 (3.) bis auf 23:11 ab. Das erste Viertel ging folgerichtig an die Gäste (27:18), und es deutete sich wenig überraschend an, dass die Baskets das erwartet schwere Spiel erwartete.
Im zweiten Viertel entwickelte sich eine ausgeglichenere Begegnung, auch wenn zahlreiche Pfiffe des Schiedsrichter-Gespanns das Spieltempo ein wenig ausbremsten. Ein Spiegelbild des Spiels war die Phase ab der 17. Minute: Kaum hatten sich die Oldenburger auf 34:36 herangekämpft, antwortete die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann humorlos und zog wieder von dannen (43:34, 20.). Der ernüchternde Halbzeitstand von 36:45 aus Baskets-Sicht hatte zunächst durchaus Stimmungshemmer-Potenzial.
Wie verwandelt kam das Beck-Team aus der Kabine. Über 44:47 (23.) gingen die Oldenburger nach 26 Minuten sogar erstmals etwas deutlicher in Front - beim 51:47 keimte bei den Zuschauern Hoffnung auf, die schwarze Serie zu beenden; seit Dezember 2001 haben die EWE Baskets zuhause nicht mehr gegen Bamberg gewinnen können. Die pfiffigen Gäste aber ließen sich vom Zwischenhoch Oldenburgs nicht aus der Bahn werfen und beendeten den dritten Spielabschnitt mit einem 61:58-Vorsprung.
Das finale Viertel sorgte für die schnelle Vorentscheidung, denn GHP Bamberg baute seinen Vorsprung zunächst auf 68:60 und schließlich auf 75:63 aus. Der Widerstand der lange gut mithaltenden Oldenburger war gebrochen. Nach vier Siegen in Folge mussten die Baskets erstmals wieder eine Niederlage einstecken, die am Ende etwas deutlicher ausfiel, als es verdient war. Chance zur schnelle Wiedergutmachung haben die EWE Baskets bereits am kommenden Mittwoch. Um 20:00 Uhr trifft das Team im Pokal-Achtelfinale auf Titelverteidiger RheinEnergie Köln, an den Vorverkaufsstellen von TSC Eventim gibt es noch immer ausreichend Tickets. Über 2.300 Karten sind allerdings bereits verkauft.
Presseinfo: EWE Baskets Oldenburg (Torben Rosenbohm)
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Nach einem beiderseits offensivfreudigen Beginn übernahmen die Bamberger das Kommando und setzten sich über 10:9 (3.) bis auf 23:11 ab. Das erste Viertel ging folgerichtig an die Gäste (27:18), und es deutete sich wenig überraschend an, dass die Baskets das erwartet schwere Spiel erwartete.
Im zweiten Viertel entwickelte sich eine ausgeglichenere Begegnung, auch wenn zahlreiche Pfiffe des Schiedsrichter-Gespanns das Spieltempo ein wenig ausbremsten. Ein Spiegelbild des Spiels war die Phase ab der 17. Minute: Kaum hatten sich die Oldenburger auf 34:36 herangekämpft, antwortete die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann humorlos und zog wieder von dannen (43:34, 20.). Der ernüchternde Halbzeitstand von 36:45 aus Baskets-Sicht hatte zunächst durchaus Stimmungshemmer-Potenzial.
Wie verwandelt kam das Beck-Team aus der Kabine. Über 44:47 (23.) gingen die Oldenburger nach 26 Minuten sogar erstmals etwas deutlicher in Front - beim 51:47 keimte bei den Zuschauern Hoffnung auf, die schwarze Serie zu beenden; seit Dezember 2001 haben die EWE Baskets zuhause nicht mehr gegen Bamberg gewinnen können. Die pfiffigen Gäste aber ließen sich vom Zwischenhoch Oldenburgs nicht aus der Bahn werfen und beendeten den dritten Spielabschnitt mit einem 61:58-Vorsprung.
Das finale Viertel sorgte für die schnelle Vorentscheidung, denn GHP Bamberg baute seinen Vorsprung zunächst auf 68:60 und schließlich auf 75:63 aus. Der Widerstand der lange gut mithaltenden Oldenburger war gebrochen. Nach vier Siegen in Folge mussten die Baskets erstmals wieder eine Niederlage einstecken, die am Ende etwas deutlicher ausfiel, als es verdient war. Chance zur schnelle Wiedergutmachung haben die EWE Baskets bereits am kommenden Mittwoch. Um 20:00 Uhr trifft das Team im Pokal-Achtelfinale auf Titelverteidiger RheinEnergie Köln, an den Vorverkaufsstellen von TSC Eventim gibt es noch immer ausreichend Tickets. Über 2.300 Karten sind allerdings bereits verkauft.
Presseinfo: EWE Baskets Oldenburg (Torben Rosenbohm)
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