BG Karlsruhe
"Bonjour Tristesse"
_Tigger am 07.02.2006 um 21:48
Die Ausgangssituation vor dem Spiel war klar: Die BG spielt gegen den Abstieg, die BG hat seit 57 Tagen keinen Heimsieg mehr feiern können, und die BG muss ohne ihren besten Rebounder Derrick Allen auskommen. Die Gäste aus Köln kamen zwar mit einer Niederlage aus Tübingen im Gepäck an den Niederrhein, halten aber international die Fahne hoch, stehen sicher in den Play-Off-Rängen und hatten mit 2,55:1,45 die Wettquoten bei dem Ligapartner betandwin.de klar auf ihrer Seite. Der Zuschauerzuspruch und das Interesse der gängigen Internetforen fiel gemäß dieser Ausgangslage verhalten aus. Lediglich 2.600 Zuschauer kamen in die Europahalle und sahen Modibo Diarra in der Starting Five.
Das Spiel begann unter dem Karlsruher Korb, wo Gortat einen Offensivrebound holte, die ersten zwei Punkte machte und ein Foul zog. Den Freiwurf verwandelte er zur 0:3-Führung. Den ersten Punkt für die BG machte Roessler per Freiwurf zum 1:3. Danach legten die Kölner einen 0:4-Lauf hin, ehe Jones nach drei Minuten mit einem Dreier das erste Lebenszeichen der BG zum 4:7 gab. Kurz danach legte er mit einem Reverse shot noch das 6:7 nach. In der Folgezeit machte das physisch harte Spiel der Kölner der BG zu schaffen. Beim Stand von 8:13 nach einem Korbleger durch Michael Jordan nahm Horst Schmitz eine Auszeit. Es folgten einige beeindruckende Szenen mit Jens-Uwe Gordon in der Hauptrolle. Ihm gelangen in diesem Spielabschnitt bei vier Minuten Einsatzzeit sechs Punkte bei einer 100% Freiwurfquote (vier von vier) und zwei Rebounds. Ihm gehörten auch die letzten zwei Punkte des Viertels zum 20:22 als er sich mit Wut im Bauch für den von Grünheid zum 18:22 gestopften Korb revanchierte.
Auch die ersten Punkte der BG im zweiten Viertel machte Gordon zum 22:24. Danach geriet die BG zwischenzeitlich mit 24:30 ins Hintertreffen, ehe Ewodo heißlief: Erst eroberte er den Ball, den Roessler zum 26:30 verwandelte, dann schickte er einen Dreier zum 29:30 nach. Obradovic nahm eine Auszeit, und die BG stellte auf Zone um. 3:56 Minuten vor der Halbzeit erzielte Ewodo mit einem Dreier die erste Führung der BG zum 32:30. Bis zum 36:34 durch Jones währte die kurze Hoffnung, dann schlugen Talts und Jordan mit einem 0:9-Lauf mit drei Dreiern zu. 36:43 stand es zur Halbzeit
Über das dritte Viertel sei der Mantel des Schweigens gebreitet: Es endete 11:15 für Köln und strapazierte die Leidensfähigkeit einiger Zuschauer. Im letzten Viertel gelang Gordon ein Geniestreich, als er erst Gortat ausfoulte und dann beide Freiwürfe zum 52:60 traf. Es stand 56:65 als Horst Schmitz eine Auszeit nahm in einem Viertel, das eine Schiedsrichterleistung sah, die der Berichterstatter beschweigt, von dem aber eine Platzwunde am Kopf Stefans Sviteks, die gegenüber den Kölnern nicht sanktioniert wurde, ein beredtes Zeugnis ablegen mag. Stefan Fahrad ging noch mit seinem fünften Foul vom Parkett. Das Spiel endete 61:76.
Sasa Obradovic sagte alles, als er in der Pressekonferenz erwähnte "Anyway there's not much to comment, the most important thing was to beat Karlruhe." Das ist ihm gelungen, und in Karlsruhe steht der BG vor dem Spiel gegen Leverkusen das Wasser gewaltig bis zum Hals.
Für die BG trafen: Ewodo 20/3, Jones 17/1, Gordon 14, DeVries 3/1, Roessler 3, Diarra 2, Svitek 2.
Beste Schützen Rheinenergie Köln: Jordan 19/2, Grünheid 15/1, McElroy 12.
Presseinfo: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)
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Das Spiel begann unter dem Karlsruher Korb, wo Gortat einen Offensivrebound holte, die ersten zwei Punkte machte und ein Foul zog. Den Freiwurf verwandelte er zur 0:3-Führung. Den ersten Punkt für die BG machte Roessler per Freiwurf zum 1:3. Danach legten die Kölner einen 0:4-Lauf hin, ehe Jones nach drei Minuten mit einem Dreier das erste Lebenszeichen der BG zum 4:7 gab. Kurz danach legte er mit einem Reverse shot noch das 6:7 nach. In der Folgezeit machte das physisch harte Spiel der Kölner der BG zu schaffen. Beim Stand von 8:13 nach einem Korbleger durch Michael Jordan nahm Horst Schmitz eine Auszeit. Es folgten einige beeindruckende Szenen mit Jens-Uwe Gordon in der Hauptrolle. Ihm gelangen in diesem Spielabschnitt bei vier Minuten Einsatzzeit sechs Punkte bei einer 100% Freiwurfquote (vier von vier) und zwei Rebounds. Ihm gehörten auch die letzten zwei Punkte des Viertels zum 20:22 als er sich mit Wut im Bauch für den von Grünheid zum 18:22 gestopften Korb revanchierte.
Auch die ersten Punkte der BG im zweiten Viertel machte Gordon zum 22:24. Danach geriet die BG zwischenzeitlich mit 24:30 ins Hintertreffen, ehe Ewodo heißlief: Erst eroberte er den Ball, den Roessler zum 26:30 verwandelte, dann schickte er einen Dreier zum 29:30 nach. Obradovic nahm eine Auszeit, und die BG stellte auf Zone um. 3:56 Minuten vor der Halbzeit erzielte Ewodo mit einem Dreier die erste Führung der BG zum 32:30. Bis zum 36:34 durch Jones währte die kurze Hoffnung, dann schlugen Talts und Jordan mit einem 0:9-Lauf mit drei Dreiern zu. 36:43 stand es zur Halbzeit
Über das dritte Viertel sei der Mantel des Schweigens gebreitet: Es endete 11:15 für Köln und strapazierte die Leidensfähigkeit einiger Zuschauer. Im letzten Viertel gelang Gordon ein Geniestreich, als er erst Gortat ausfoulte und dann beide Freiwürfe zum 52:60 traf. Es stand 56:65 als Horst Schmitz eine Auszeit nahm in einem Viertel, das eine Schiedsrichterleistung sah, die der Berichterstatter beschweigt, von dem aber eine Platzwunde am Kopf Stefans Sviteks, die gegenüber den Kölnern nicht sanktioniert wurde, ein beredtes Zeugnis ablegen mag. Stefan Fahrad ging noch mit seinem fünften Foul vom Parkett. Das Spiel endete 61:76.
Sasa Obradovic sagte alles, als er in der Pressekonferenz erwähnte "Anyway there's not much to comment, the most important thing was to beat Karlruhe." Das ist ihm gelungen, und in Karlsruhe steht der BG vor dem Spiel gegen Leverkusen das Wasser gewaltig bis zum Hals.
Für die BG trafen: Ewodo 20/3, Jones 17/1, Gordon 14, DeVries 3/1, Roessler 3, Diarra 2, Svitek 2.
Beste Schützen Rheinenergie Köln: Jordan 19/2, Grünheid 15/1, McElroy 12.
Presseinfo: BG Karlsruhe (Olav Sprenger)
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